Das Lüften im Kinderzimmer und die Sicherheit

Im Zimmer unseres kleinen Mannes herrscht manchmal ziemlich dicke Luft. Das ist leider der Lage des Kinderzimmers im Dachgeschoss anzukreiden. Da hat bisher weder geholfen, dass das Haus echt gut isoliert ist, noch dass das Zimmer die Dachfläche zur Nordseite hat. Das eine Fenster, dass zum Abend hin Sonne bekommt wirkt sich einfach sehr stark aus. – Rollläden hin oder her.

Die Lösung

…ist eindeutig: Viel Lüften. Dazu haben wir zwei Möglichkeiten im Zimmer. Zum einen ein schönes, großes Dachfenster und zum anderen eine Bodentiefe Balkontür. Das Dachfenster macht sich (so lange es nicht regnet) schon mal sehr gut zum Lüften. Bei der Balkontür ist es da schon etwas schwieriger (gewesen). Kippen bringt es nämlich nicht wirklich und öffnen durften wir die Tür aus Sicherheitsgründen natürlich nicht. Zu dem Zweck war auch eine Drehsperre eingebaut. Da musste also Abhilfe her.

Dachfenster

Das Dachfenster hat sich wie schon beschrieben wirklich sehr gut bewährt. Man kann lüften und es kommt viel Licht herein. Durch die Einbauhöhe des Fensters ist es für die nächsten 1-2 Jahre auch noch kindersicher.

Mal schauen, was wir mit dem Nebenzimmer des Kinderzimmers machen. Aus Kostengründen haben wir dort auf das Dachfenster beim Hausbau erstmal verzichten müssen. Sollte das Zimmer mal mehr genutzt werden, wäre mehr Licht aber schon schön. Der erste Gedanke ging in Richtung eines simulierten Dachfensters. – Sowas passt dann aber doch nicht so ganz zu uns und Lüften kann man damit auch nicht. Es könnte also sein, dass wir in Zukunft auch in dem Zimmer noch ein Dachfenster brauchen. Klingt natürlich erstmal ziemlich teuer. Vor allem wenn man es dem Dachdecker überlässt. Zufällig bin ich aber auf eine tolle Einbauanleitung bei Dachfenster direkt gestoßen. So schlimm sieht es also gar nicht aus und ich würde mich da schon selbst ran trauen. Das ist schon mal sehr gut, denn die Materialkosten für den Einbau eines schönen, großen Dachfensters sind durchaus überschaubar. Teuer wird es nämlich erst bei der Arbeit und wenn man die selbst erledigen kann: Um so besser.

Französische Balkone

Wie schon geschrieben… um wirklich effektiv im Kinderzimmer lüften zu können muss die Tür ganz auf und das geht nunmal mit Kind nur auf eine Art und weise: Wenn es eine Absturzsicherung gibt. Die Einfachste Lösung ist da natürlich ein Französischer Balkon. – Das ist ein recht blumiger Name für ein halbhohes Gitter vor einer Tür.

Die Französischen Balkone haben wir uns günstig bei eBay geschossen und  an einem wirklich sehr regnerischen Samstag zusammen mit meinem Schwiegervater angebracht. Mit den korrekten Dämmstoffdübeln war das auch in der Tat schnell erledigt. Das Ergebnis gefällt uns auf jeden Fall ziemlich gut.

Mal schauen, ob unser Französischer Balkon auch so schön gestaltet wird wie bei Mademoiselle Limettenfalter.

Gitter

23Seit einiger Zeit macht Jona unser Haus weiter unsicher. Sein großer Bewegungsdrang zeigte sich ja erst darin, dass er sich an allen möglichen Gegenständen in den Stand gezogen hat. Nun hat er auch mal das Krabbeln für sich entdeckt. Und somit wird nun natürlich das Haus erstmal erkundet. Gut und schön – bei unserer Treppe allerdings auch etwas gefährlich. Lange haben wir überlegt, wie wir unser Haus bzw. die Treppe sichern sollen. Für alle Auf- und Abgänge hätten wir sechs Treppengitter benötigt und dabei wären die Geländer nicht gesichert. Diese haben schon recht breite Freiflächen zwischen den Stangen, so dass ein Kinderkopf durchaus noch dazwischen passen könnte. 

Lösung: Kindersicherung unterer Flur

Eine recht einfache Lösung haben wir nun für unseren unteren Flur gefunden. Statt die Treppe in den Keller und den Aufgang in den ersten Stock zu sichern haben wir uns dafür entschieden das Gitter einfach in den Durchgang zum Flur anzubringen. Das hat gleich mehrere Vorteile. Im Flur stehen einige Blumen, das Telefon und der Router – diese müssen nun ebenfalls nicht mehr speziell gesichert werden. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Katzenfutter nun auch im Flur stehen kann und somit ausserhalb der Reichweite von Jona ist. Toffifee und Makani haben sich da zum Glück schnell dran gewöhnt. Das Türgitter ist allerdings so schmal, dass die Katzen nicht durch die Gitterstangen passen. Hier ist es nun besonders praktisch, dass wir unsere Katzenwand so gestaltet haben, dass es gleich zwei Alternativwege für die Fellnasen in den Wohnbereich gibt. Einer geht über die Treppe oberhalb des Durchgangs her und der andere Weg beginnt direkt beim Türgitter. Auch hier haben sich die beiden recht schnell dran gewöhnt. 

Wir haben uns übrigens absichtlich für ein Gitter entschieden, dass sich nicht von selbst schließt. Abends, wenn Jona im Bett ist, können wir uns somit wieder barrierefrei im Haus bewegen.

Lösung: Kindersicherung oberer Flur

Hier haben wir uns für eine etwas andere Lösung entschieden, nämlich für ein sogenanntes Konfigurationsgitter. Dieses hat eine Gesamtlänge von 2,70 Meter und ist primär für die Sicherung eines Kaminofens gedacht. Wir haben das Gitter nun quer durch den oberen Flur gespannt, so dass der Bereich der Treppe und auch das Gästezimmer nicht von Jona alleine betreten werden kann. So kann im Gästezimmer auch das Katzenklo stehen bleiben. Jona kann dadurch vom Kinderzimmer durch den Flur ins Schlafzimmer, was ja später durchaus Vorteilhaft ist, wenn er dann mal selbstständig zu uns ins Schlafzimmer kommen mag.

Ob Jona auch das Badezimmer erreichen darf/kann, hängt davon ab, ob wir die Tür offen oder zu machen. Aktuell liebt er es gemeinsam mit uns das Badezimmer zu erkunden, aber in der Nacht oder alleine auf Erkundungstour sollte die Tür dann doch lieber verschlossen bleiben.

Auch das Konfigurationsgitter ist allerdings für die Katzen nicht durchgängig. Wir haben daher an einer Wand die Befestigung mittels eines Balkens etwas auf Abstand gebracht und somit einen Durchgang für die beiden Katzen geschaffen. Das Gitter ist ebenfalls nicht selbstschließend, so dass wir auch hier wahlweise ohne Barriere überall hinkommen.  

Statt sechs Treppengitter haben somit zwei Gitter ausgereicht, um das Haus für Jona sicherer zu gestalten. Dazu kommen natürlich noch diverse Kantenschutze – die vor allem in Jona´s Kinderzimmer besonders lustig ausgefallen sind – und Steckdosensicherungen. 

Endlich ist unser Gartenhaus mehr als nur ein „Gartenport“

Endlich konnten wir nun auch ein Projekt fortführen, das nun seit 2015 immer wieder hintenanstehen musste: Das Gartenhaus!

Die Grundfläche für unser Gartenhaus ist ja schon 2013 entstanden. Unter anderem auch damit wir die Brombeeren in den Teil des Gartens unter Kontrolle bekommen. Dann kamen die Sichtschutzwände und – deutlich später – dann die Balken und das Dach. Und so sind wir dann erstmal wieder verblieben. Ein Grund dafür waren die Preise für Holzbretter zum Verschließen des Gartenhauses.

Bei der diesjährigen Aufräumaktion im Garten haben wir nun endlich eine super Lösung gefunden und gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“. Unter dem Gartenhausdach lagerte nun schon länger unsere verschiedenen Holzreste. Mit Hilfe von meinem Papa hat CK nun die alten Bretter zum Verkleiden des Gartenhauses genutzt. Dabei wurden zwei verschiedene dicken im Wechsel vertikal an den den Balken befestigt.

 

Die Gartenhausfassade ist somit ein bunter Mix und bringt etwas Blockhausflair in den Garten. Die Bretter haben so eine tolle Verwendung gefunden und liegen nicht mehr im Weg rum. Die Rückseite des Gartenhauses wurde mit Schaltafeln verkleidet, diese haben wir von den Außenarbeiten ebenfalls noch zu Hauf im Garten liegen gehabt.

Fertig ist das Gartenhaus damit zwar leider immer noch nicht. Aber optisch ist dieser Schritt für den Garten schon mal wieder ein guter Gewinn. Um im Haus nicht im Dunkeln stehen zu müssen haben wir uns entschieden Oberlichter aus Plexiglas anzubringen. Aktuell sind diese Flächen jedoch noch frei.

Auch im Innern werden wir noch ein wenig fleißig sein müssen und eine Trennwand anbringen. So haben wir dann einen Stellplatz für den Rasenmäher und auf der anderen Seite noch mehr Staufläche für Gartengeräte gewonnen. Genug Holz für die Trennwand ist jedenfalls noch da… 

Ein neues Zuhause für unsere Zimmerpflanzen

Leider ist das Wetter ja aktuell mal wieder nicht so toll. Fortschritte um jeden Preis müssen wir im Garten aktuell nicht erzielen, so dass wir jetzt nicht freiwillig bei Regen an der Mauer im Garten weiterbauen.

Verlängerter Frühjahrsputz

Uns war ja schon mit dem Bau unseres Hauses klar, dass mehr Platz oft auch mehr Gerümpel bedeutet. Und es ist in der Tat erstaunlich wie schnell sich nutzlose Dinge ansammeln. Unser aktuell kaum genutztes Gästezimmer ist daher zum Lagerort mehrerer Kartons geworden. Die Inhalte: Überwiegend bei ebay zu ersteigern. So macht Aufräumen Spaß.

Fliegen, Mücken und Bienen ade!

Auch in Jonas Kinderzimmer haben wir gewerkelt. Es wurde dringend Zeit für ein Fliegengitter vor dem Fenster. Nachdem wir schon einige Bienen aus dem Zimmer entfernen mussten, war eine Anschaffung unumgänglich. Zum Glück ist das Anbringen des Fliegengitters schnell erledigt. Wir haben uns für die denkbar einfachste Befestigung entschieden: doppelseitiges Klebeband.

Rostige Dekoration im Esszimmer

Aktuell wird unser Esszimmer zweckmäßig vor allem von Jonas Laufstall dominiert. Nicht gerade hübsch, aber in der Zeit des ersten Krabbelns und der ersten Schritte ist das schon sehr praktisch – Essen kochen oder auf die Toilette gehen, ist so noch möglich. Jonas Lieblingsbeschäftigung: Im Laufstall auf- und ablaufen! Wir hoffen, dass wir auf dieses Accessoire in ein paar Monaten verzichten können. Aber noch ist unser Haus nicht wirklich kindersicher. 

Ein To-Do für die Elternzeit von CK war das Umtopfen unserer Pflanzen. Dieses war bei vielen mal wieder dringend nötig. Daher haben wir nach größeren Pflanzgefäßen Ausschau gehalten. Die größten Pflanzen stehen bei uns im Esszimmer, aber mit den geflochtenen Blumenkübeln aus Wasserhyazinthe haben wir mit unseren Katzen nicht so tolle Erfahrungen gemacht, da diese immer mal wieder als Kratzbaum misbraucht werden. Bei Pflanzwerk haben wir dann aber die perfekten Gefäße für uns gefunden: rostige Blumenkübel. Zwei quaderförmige Blumenkübel aus Fiberglas-Stein-Gemisch in Rostoptik haben dann ihren Weg zu uns gefunden. Einmal 45cm × 55cm × 55cm und einmal 30cm × 34cm × 34cm aus der Reihe CUBE.

Die Pflanzkübel sind zwar für In- und Outdoor-Einsatz angegeben, haben aber ein Loch im Boden, so dass wir dieses erstmal verschlossen haben. In der Vergangenheit haben wir bei ähnlichen Kübeln mit hochwertigem Klebeband für Dampfsperren gute Erfahrungen machen können und haben es dieses Mal genau so gemacht.

Umtopfen der Zimmerpflanzen

In diesem Zuge haben auch alle anderen Pflanzen mal wieder eine neue Bleibe bekommen. Neben dem Esszimmer haben vor allem unsere Flure daher ein frischeres Erscheinungsbild bekommen. 

Insbesondere, dass die Pflanze in dem Korbtopf angegangen ist, hat uns sehr gefreut. – Betrachten wir sie doch irgendwie als „Jonas Pflanze“, weil der Ableger von einer Pflanze stammt, die wir zur Hochzeit geschenkt bekommen haben und während der Schwangerschaft eingepflanzt wurde. 

Wenn du ausziehst kleiner Jona, musst du diese Pflanze mitnehmen und gut pflegen. ;-)

Dürfen es noch mehr Mauern sein?

CK´s Elternzeit neigt sich langsam dem Ende entgegen. Erstaunlich- und erfreulicherweise haben wir die Zeit wirklich nicht nur für Projekt am und im Haus genutzt. Ein weiterer, recht spontaner Campingtrip mit Freunden hat uns zwar im Garten nicht sooo weit kommen lassen, war aber sehr willkommen. Wir wollten die Zeit ja auch intensiv mit Jona verbringen.

Terrassenbereich: Absatz zu den Hochbeeten

Unser größtes Gartenprojekt 2017 sind die Terrassendielen unter den (noch nicht vorhandenen) Hochbeeten. Dieser Bereich soll die Grenze zu unseren Nachbarn bilden und war bis vor kurzem von beiden Seiten vor allem mit Unkraut bewuchert. Ein alter Jägerzaun trennte die Grundstücke in der Vergangenheit voneinander, in Zukunft sollen unsererseits Hochbeete die Terrasse begrenzen.

Mit Hilfe von Mauersystemsteinen hat CK dafür nun schon mal die Grundlage geschaffen. Wieder einmal musste ein Höhenausgleich stattfinden und die neue Mauer wird so zukünftig unter den Terrassendielen nicht mehr zu sehen sein. Nachdem CK die Erde für die Mauer weggeschaufelt hatte, konnten die ersten Mauersystemsteine verlegt werden. Wir waren sehr überrascht wie schnell dies klappte. Auch das Anfüllen mit Beton hat CK super schnell hinbekommen.

Noch überraschter waren wir jedoch davon, wie wenig Steine wir dabei letztlich benötigt haben. Die Anzahl der bestellten Mauersystemsteinen war deutlich höher, so dass wir eine kleine Planänderung vorgenommen haben. Die Weiterarbeit an dem Terrassenabsatz wird daher wohl zukünftig wieder an den Feierabenden von CK stattfinden.

Mauer, Mauer, Mauer…

Die Verwendung der übrig gebliebenen Steine war uns schnell klar. Unsere zukünftige Grillecke benötigt ebenfalls ein Höhenausgleich, dieser war ursprünglich komplett mit unseren Natursteinresten geplant. Nun werden wir erst eine Mauer aus den Steinen bauen und daran die Natursteine entlangmauern. Der Vorteil: Die Natursteinmauer muss nicht so stabil werden und die Erdmassen halten und kann somit viel einfacher gebaut werden. Zudem ist die obere Kante der Mauer gerade, so dass der geplante Bodenbelag einfacher verlegt werden kann. Win – win.

Terrassenmöbel – der einfache Weg

Und noch eine spontane Planänderung tat sich auf als wir im aktuellen Prospekt der Metro geschaut haben. Passend zu unseren Terrassenstühlen gab es nun den Tisch im Angebot. Da viel uns die Wahl nicht so schwer. Zumal aktuell ein Zeitfenster zum Bau eines Tisches noch nicht mal abzusehen war. Immerhin ist der bis dato verwendete Campingtisch nun als Erweiterung bei Gartenpartys zu nutzen.