Die nächsten Schritte…

Nach den letzten Veränderungen und Verschönerungen im Wohnzimmer geht es bei uns im Haus so langsam mal wieder weiter. Die ersten Weihnachtswünsche für die weitere Verschönerung unseres Wohnzimmers sind schon notiert und die Planung nimmt immer weiter Formen an. Als Stichworte lasse ich hier mal „Uhr“ und „Spielzeugaufbewahrung“ fallen. Sehr interessant wird es hier aber noch bei der genauen Gestaltung unseres Baldachins über dem Sofa werden.

Beim letzten Brainstorming ist uns vor allem mal wieder die noch nicht fertige Fläche im oberen Bereich der Fachwerkwand aufgefallen. Auf einer Seite der Wand hat Judith ja schon mit der Seidenmalerei begonnen und zwei der vier Wandsegmente mit mandala-artigen Mustern verziert. Die beiden kleineren Segmente der Wand sind leider noch nicht fertig… Das liegt aber eher an mir, denn ich muss ja noch die passenden Rahmen dafür bauen, damit diese mit Seide bespannt werden können. Erst dann kann es mit dem Malen weiter gehen.

Auf der anderen Seite haben wir uns lange noch gar keine Gedanken dazu gemacht, wie die aktuell noch weiße Fläche gestaltet werden soll. Das einzige was klar ist: Kaltes Weiß passt in den Raum wirklich gar nicht hinein und wirkt durch die vielen dunklen Elemente wie zum Beispiel Sofa, Verdunkelung und Wände deplatziert.

Da wir aktuell alles außer viel Zeit fürs Heimwerken übrig haben, stehen natürlich einfache Lösungen hoch im Kurs. Nachdem wir mit unserem Holzbild über dem Sofa schon gute Erfahrungen gemacht haben, könnte es auch in der Fachwerkwand ein Bild werden. In Frage kommen würde zum Beispiel eine Fotoleinwand von halloleinwand. So würden wir die störende weiße Fläche schnell und einfach loswerden. Über ein genaues Motiv sind wir uns allerdings noch nicht im Klaren. Hier werden wir aber erst mal die nächsten Veränderungen am Zimmer abwarten, bevor wir uns auf ein Motiv für die Fotoleinwand festlegen.

Bevor wir aber weitere Veränderungen im Wohnzimmer angehen, wollten (bzw. mussten) wir erstmal einen wirklich unspektakulären Arbeitsschritt angehen: Das Ausmisten unserer zwei großen Kellerräume, die schon sehr lange nur wenig Aufmerksamkeit in dieser Richtung bekommen haben. – Der „Wäschekeller“ und mein „Werkstattkeller“ sahen nämlich gerade aus wie Kraut & Rüben. Das fing bei gefühlten 100 Taschen und Rucksäcken an, ging über Computerspiele aus den 90er-Jahren und Gartenwerkzeugen (die ja nun eigentlich ins Gartenhaus können) bis hin zu beim Hausbau übrig gebliebenen Baumaterialien.  Die übrig gebliebenen Travertinplatten sind zum Glück schon abgeholt worden und eine Menge Zeug hat den Weg zur Müllkippe gefunden. Jetzt gilt es noch so einige eBay-Auktionen abzuwickeln und es ist wieder für ein wenig Ordnung gesorgt.

Neues aus unserem Wohnzimmer

Nach unserer Elternzeitreise haben wir nach längerer Zeit etwas an der Wohnlichkeit in unseren vier Wänden gearbeitet und die eine oder andere Änderung in unserem Wohnzimmer vorgenommen. Auf unserer Reise haben wir auch einen Ausflug nach Marokko unternommen und Souvenirs mitgebracht um unser Wohnzimmer zu verschönern. 

Spiegel aus Marokko

In Tanger haben wir einen schönen, handgearbeiteten Spiegel gekauft. Nach einigem Suchen waren wir sehr froh ein passendes Stück in roter Farbe zu finden, dass uns nicht zu teuer war. Sicher verpackt haben wir unsere Errungenschaft ca. 2600 km nach Hause transportiert und in unserem Wohnzimmer aufgehangen.

Wie man sieht… wir fokussieren uns auf ein rot-buntes Farbschema in unserem Wohnzimmer. Der Kontrast zu den schwarzen Wänden mit metallischem Glanzeffekt fällt wirklich sehr schön aus. Und das Zimmer mit Urlaubserinnerungen zu schmücken steigert die Wohnlichkeit ungemein.

Huichol-Pantherkopf aus Mexiko

Ein weiteres schönes Stück, dass wir endlich mal aufgehangen haben ist dieser Huichol-Pantherkopf, den uns ein mexikanischer Freund aus seiner Heimat mitgebracht hat.

Indisch in Form von Mandalas, Mexikanisch, Marokkanisch und diverse „freestyle“ Elemente haben wir nun schon gesammelt und unser bunter Stilmix entwickelt sich mehr und mehr in eine Richtung, die wir uns vorstellen.

Wandbild über dem Sofa

Das Resultat der Inspirationen, die wir aus Marokko mitgebracht haben, ist das Holzbild, das wir über unserem Sofa aufgehängt haben. Das Beitragsbild zeigt wie es vorher aussah und so ist der aktuelle Status:

Die Größe von 120 x 80 cm wirkt großzügig ohne den Raum zu erdrücken… super. Das Bild hat den Raum wirklich aufgewertet.

Bei Posterlounge haben wir ein tolles Holzbild-Motiv aus Marokko gefunden, dass super in unser Wohnzimmer passt. Die noch leicht sichtbare Holzstruktur des Bildes gibt dem Motiv einen wirklich warmen, natürlichen Charakter.

 

Wie geht es weiter?

Aktuell ist schon einiges geplant: Über Sofa soll eine Art Baldachin bzw. Himmel entstehen, der aus Vorhängen besteht und die Sofaecke noch gemütlicher macht. Zu unseren „geerbten“ Sesseln soll sich noch ein kleiner Beistelltisch – ebenfalls in marokkanisch/orientalischem Stil – gesellen. Da sind wir schon sehr auf das Ergebniss gespannt. 

Das Lüften im Kinderzimmer und die Sicherheit

Im Zimmer unseres kleinen Mannes herrscht manchmal ziemlich dicke Luft. Das ist leider der Lage des Kinderzimmers im Dachgeschoss anzukreiden. Da hat bisher weder geholfen, dass das Haus echt gut isoliert ist, noch dass das Zimmer die Dachfläche zur Nordseite hat. Das eine Fenster, dass zum Abend hin Sonne bekommt wirkt sich einfach sehr stark aus. – Rollläden hin oder her.

Die Lösung

…ist eindeutig: Viel Lüften. Dazu haben wir zwei Möglichkeiten im Zimmer. Zum einen ein schönes, großes Dachfenster und zum anderen eine Bodentiefe Balkontür. Das Dachfenster macht sich (so lange es nicht regnet) schon mal sehr gut zum Lüften. Bei der Balkontür ist es da schon etwas schwieriger (gewesen). Kippen bringt es nämlich nicht wirklich und öffnen durften wir die Tür aus Sicherheitsgründen natürlich nicht. Zu dem Zweck war auch eine Drehsperre eingebaut. Da musste also Abhilfe her.

Dachfenster

Das Dachfenster hat sich wie schon beschrieben wirklich sehr gut bewährt. Man kann lüften und es kommt viel Licht herein. Durch die Einbauhöhe des Fensters ist es für die nächsten 1-2 Jahre auch noch kindersicher.

Mal schauen, was wir mit dem Nebenzimmer des Kinderzimmers machen. Aus Kostengründen haben wir dort auf das Dachfenster beim Hausbau erstmal verzichten müssen. Sollte das Zimmer mal mehr genutzt werden, wäre mehr Licht aber schon schön. Der erste Gedanke ging in Richtung eines simulierten Dachfensters. – Sowas passt dann aber doch nicht so ganz zu uns und Lüften kann man damit auch nicht. Es könnte also sein, dass wir in Zukunft auch in dem Zimmer noch ein Dachfenster brauchen. Klingt natürlich erstmal ziemlich teuer. Vor allem wenn man es dem Dachdecker überlässt. Zufällig bin ich aber auf eine tolle Einbauanleitung bei Dachfenster direkt gestoßen. So schlimm sieht es also gar nicht aus und ich würde mich da schon selbst ran trauen. Das ist schon mal sehr gut, denn die Materialkosten für den Einbau eines schönen, großen Dachfensters sind durchaus überschaubar. Teuer wird es nämlich erst bei der Arbeit und wenn man die selbst erledigen kann: Um so besser.

Französische Balkone

Wie schon geschrieben… um wirklich effektiv im Kinderzimmer lüften zu können muss die Tür ganz auf und das geht nunmal mit Kind nur auf eine Art und weise: Wenn es eine Absturzsicherung gibt. Die Einfachste Lösung ist da natürlich ein Französischer Balkon. – Das ist ein recht blumiger Name für ein halbhohes Gitter vor einer Tür.

Die Französischen Balkone haben wir uns günstig bei eBay geschossen und  an einem wirklich sehr regnerischen Samstag zusammen mit meinem Schwiegervater angebracht. Mit den korrekten Dämmstoffdübeln war das auch in der Tat schnell erledigt. Das Ergebnis gefällt uns auf jeden Fall ziemlich gut.

Mal schauen, ob unser Französischer Balkon auch so schön gestaltet wird wie bei Mademoiselle Limettenfalter.

Gitter

23Seit einiger Zeit macht Jona unser Haus weiter unsicher. Sein großer Bewegungsdrang zeigte sich ja erst darin, dass er sich an allen möglichen Gegenständen in den Stand gezogen hat. Nun hat er auch mal das Krabbeln für sich entdeckt. Und somit wird nun natürlich das Haus erstmal erkundet. Gut und schön – bei unserer Treppe allerdings auch etwas gefährlich. Lange haben wir überlegt, wie wir unser Haus bzw. die Treppe sichern sollen. Für alle Auf- und Abgänge hätten wir sechs Treppengitter benötigt und dabei wären die Geländer nicht gesichert. Diese haben schon recht breite Freiflächen zwischen den Stangen, so dass ein Kinderkopf durchaus noch dazwischen passen könnte. 

Lösung: Kindersicherung unterer Flur

Eine recht einfache Lösung haben wir nun für unseren unteren Flur gefunden. Statt die Treppe in den Keller und den Aufgang in den ersten Stock zu sichern haben wir uns dafür entschieden das Gitter einfach in den Durchgang zum Flur anzubringen. Das hat gleich mehrere Vorteile. Im Flur stehen einige Blumen, das Telefon und der Router – diese müssen nun ebenfalls nicht mehr speziell gesichert werden. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Katzenfutter nun auch im Flur stehen kann und somit ausserhalb der Reichweite von Jona ist. Toffifee und Makani haben sich da zum Glück schnell dran gewöhnt. Das Türgitter ist allerdings so schmal, dass die Katzen nicht durch die Gitterstangen passen. Hier ist es nun besonders praktisch, dass wir unsere Katzenwand so gestaltet haben, dass es gleich zwei Alternativwege für die Fellnasen in den Wohnbereich gibt. Einer geht über die Treppe oberhalb des Durchgangs her und der andere Weg beginnt direkt beim Türgitter. Auch hier haben sich die beiden recht schnell dran gewöhnt. 

Wir haben uns übrigens absichtlich für ein Gitter entschieden, dass sich nicht von selbst schließt. Abends, wenn Jona im Bett ist, können wir uns somit wieder barrierefrei im Haus bewegen.

Lösung: Kindersicherung oberer Flur

Hier haben wir uns für eine etwas andere Lösung entschieden, nämlich für ein sogenanntes Konfigurationsgitter. Dieses hat eine Gesamtlänge von 2,70 Meter und ist primär für die Sicherung eines Kaminofens gedacht. Wir haben das Gitter nun quer durch den oberen Flur gespannt, so dass der Bereich der Treppe und auch das Gästezimmer nicht von Jona alleine betreten werden kann. So kann im Gästezimmer auch das Katzenklo stehen bleiben. Jona kann dadurch vom Kinderzimmer durch den Flur ins Schlafzimmer, was ja später durchaus Vorteilhaft ist, wenn er dann mal selbstständig zu uns ins Schlafzimmer kommen mag.

Ob Jona auch das Badezimmer erreichen darf/kann, hängt davon ab, ob wir die Tür offen oder zu machen. Aktuell liebt er es gemeinsam mit uns das Badezimmer zu erkunden, aber in der Nacht oder alleine auf Erkundungstour sollte die Tür dann doch lieber verschlossen bleiben.

Auch das Konfigurationsgitter ist allerdings für die Katzen nicht durchgängig. Wir haben daher an einer Wand die Befestigung mittels eines Balkens etwas auf Abstand gebracht und somit einen Durchgang für die beiden Katzen geschaffen. Das Gitter ist ebenfalls nicht selbstschließend, so dass wir auch hier wahlweise ohne Barriere überall hinkommen.  

Statt sechs Treppengitter haben somit zwei Gitter ausgereicht, um das Haus für Jona sicherer zu gestalten. Dazu kommen natürlich noch diverse Kantenschutze – die vor allem in Jona´s Kinderzimmer besonders lustig ausgefallen sind – und Steckdosensicherungen. 

Endlich ist unser Gartenhaus mehr als nur ein „Gartenport“

Endlich konnten wir nun auch ein Projekt fortführen, das nun seit 2015 immer wieder hintenanstehen musste: Das Gartenhaus!

Die Grundfläche für unser Gartenhaus ist ja schon 2013 entstanden. Unter anderem auch damit wir die Brombeeren in den Teil des Gartens unter Kontrolle bekommen. Dann kamen die Sichtschutzwände und – deutlich später – dann die Balken und das Dach. Und so sind wir dann erstmal wieder verblieben. Ein Grund dafür waren die Preise für Holzbretter zum Verschließen des Gartenhauses.

Bei der diesjährigen Aufräumaktion im Garten haben wir nun endlich eine super Lösung gefunden und gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“. Unter dem Gartenhausdach lagerte nun schon länger unsere verschiedenen Holzreste. Mit Hilfe von meinem Papa hat CK nun die alten Bretter zum Verkleiden des Gartenhauses genutzt. Dabei wurden zwei verschiedene dicken im Wechsel vertikal an den den Balken befestigt.

 

Die Gartenhausfassade ist somit ein bunter Mix und bringt etwas Blockhausflair in den Garten. Die Bretter haben so eine tolle Verwendung gefunden und liegen nicht mehr im Weg rum. Die Rückseite des Gartenhauses wurde mit Schaltafeln verkleidet, diese haben wir von den Außenarbeiten ebenfalls noch zu Hauf im Garten liegen gehabt.

Fertig ist das Gartenhaus damit zwar leider immer noch nicht. Aber optisch ist dieser Schritt für den Garten schon mal wieder ein guter Gewinn. Um im Haus nicht im Dunkeln stehen zu müssen haben wir uns entschieden Oberlichter aus Plexiglas anzubringen. Aktuell sind diese Flächen jedoch noch frei.

Auch im Innern werden wir noch ein wenig fleißig sein müssen und eine Trennwand anbringen. So haben wir dann einen Stellplatz für den Rasenmäher und auf der anderen Seite noch mehr Staufläche für Gartengeräte gewonnen. Genug Holz für die Trennwand ist jedenfalls noch da…