Ein kurzes Gartenvergnügen

Vor einigen Jahren haben wir von meiner Schwiegermutter für unseren Garten einen Kaktus bekommen. Dieser steht nun – wie all unsere Gartenpflanzen – in einem Topf auf der Terrasse. Ich war sehr überrascht als meine Schwiegermutter mich bei CK´s Geburtstagsfeier mit unseren Verwandten auf die kommende Blüte angesprochen hat. Und tatsächlich war an der Kakteenpflanze von uns unbemerkt ein Blütenstängel gebildet worden. Wir haben noch gelernt, dass die Blüte immer in der Nacht aufgeht und so haben wir täglich die Fortschritte bestaunt.

Eine Woche später haben wir mit Freunden den Geburtstag von CK nachgefeiert, bei dem schönen Wetter selbstverständlich noch bis spät Abends auf der Terrasse. Meine Freude war sehr groß, als ich eher zufällig die fertige Blüte am Kaktus entdeckt habe. Diese sah wirklich wunderschön aus!

Sah? Ja, leider.

Nachdem auf den vielen Sonnenschein auch schnell viel Regen folgte, wurde die Blüte direkt am nächsten Tag durch einen starken Regenguss abgetrennt. :-( Schon sehr schade. Aber damit der Kaktus nicht umsonst geblüht habt, dürft ihr seine Pracht hier nun auch bewundern. Vielleicht hält die Blüte im nächsten Jahr dann auch mal länger als nur einen Tag.

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Die Geburtstagsfeiern von CK waren übrigens sehr schön. Selbstverständlich hat CK für dieses Ereignis mal wieder früh den Smoker angefeuert und leckeres Essen gegrillt. Durch die Geburt von Mo im Juli 2013 ist der Altersdurchschnitt auf der Geburtstagsfeier mit unseren Freunden dieses Mal deutlich gesunken. So haben wir festgestellt, dass die erkämpften Quadratmeter auf der Terrasse zwar schon super geeignet sind, um hier mehr oder weniger gemütlich zu sitzen. Die Terrasse ist aber noch immer mehr Baustelle als kindersicher ist.

Dies haben wir zum Anlass genommen, um uns mal wieder intensivere Gedanken um den Terrassenbelag zu machen. Der Plan sieht ja momentan so aus, dass wir – zumindest an einer Seite – Hochbeete bauen wollen, die gleichzeitig als Geländer für die Terrassenmauer dienen sollen. So laufen Kleinkinder nicht Gefahr herunter zu stürzen. Als Belag interessieren wir uns primär für Holz – idealerweise thermobehandelt – oder robuste WPC-Dielen. Im Internet sind wir im Onlineshop von Casando.de auf eine sehr schöne Auswahl gestoßen. Da wird es noch auch noch so einiges zu Stöbern geben, denn bezüglich der Farbwahl sind wir uns noch gänzlich unklar.

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Ein Kompost für den Rasenabschnitt muss her!

Wie sagt CK immer so schön, jeder Meter, welchen wir uns bereits auf unserem Grundstück “erobert” haben zählt. Der Bau unserer Terrasse war hier in diesem Jahr ein super Anfang!  Und auch wenn noch der Terrassenbelag fehlt, diese Meter können wir nun schon so nutzen, wie wir es wollen!

Weitere Fortschritte machen wir gerade mit unserer Muldenrigole. Auch hier kämpfen wir uns einige Quadratmeter an ein “Fertig” heran. Eigentlich wollen wir in diesem Jahr aber vor allem vor unserem Haus etliche Flächen vom grässlichen Bauzustand befreien und die Pflasterarbeiten abschließen. Bis wir hier jedoch loslegen können, wird noch einige Zeit vergehen. Mit Spaten und Schubkarre kommen wir nämlich nicht so weit, hier muss mal wieder ein Bagger her. Mit den schönen Sommertagen in diesem Jahr ist jedoch noch ein weiteres Bedürfnis bei uns entstanden: Wir brauchen dringend einen Platz, wo wir unsere Gartenabfälle – insbesondere unseren Rasenschnitt – lagern können. Nun gibt es ja im Baumarkt zu diesem Zweck auch für schmales Geld etliche fertige Komposter zu kaufen, aber bei unserer Grundstücksgröße von ca. 1.230 qm darf dieser auch gerne etwas größer ausfallen.

Noch viel zu tun im Garten

Und so haben wir – wie schon berichtet – im hinteren Eck unseres Gartens einen Bereich von 4 m x 4 m freigelegt, auf dem unser neuer Komposter seinen Platz finden soll.

Die Materialien

Wir haben uns im Baumarkt mit allen nötigen Materialien ausgestattet:

  • 1 dicke Teichfolie in 4 m x4 m
  • 16 Rasenkantensteine
  • 4 Balkenschuhe
  • 4 Balken
  • 3 Sichtschutzzäune

Nachdem wir alle Materialien an unser Grundstücksende getragen haben, haben wir direkt die Teichfolie ausgelegt, damit kein neues Unkraut so leicht und schnell wieder wachsen kann. Mit den losen Rasenkantensteinen wurde diese dann beschwert und dann… haben wir uns erstmal wieder anderen Projekten zugewendet. ;-)

Die ersten Arbeiten an dem neuen Komposter…

… wurden von CK dann, wenn es das Wetter zugelassen hat, nach Feierabend getätigt. Und zwar mit einem Spaten! Für das Einsetzen der Rasenkantensteine musste ja erst einmal ein Graben rund um den abgesteckten Bereich geschaufelt werden. Mit freundlicher Unterstützung von Marco haben wir einem Samstag dann schlagartig wieder große Fortschritte gemacht. So hieß es mal wieder, Betonmischer an und mit der Schubkarre ans andere Ende des Gartens bringen. Zwei von vier Seiten haben so ihre Begrenzung erhalten. Fleißig waren sie wieder, meine Jungs. ;-)

Bau eines großen Komposter

Und wie geht es weiter?

Nach und nach wurden dann auch die beiden noch fehlenden Seiten von CK einbetoniert. Jetzt müssen wir noch die Balken mit Hilfe der Balkenschuhe und Beton fest in die Fläche integrieren. Die Sichtschutzwände sollen dann ein U von 2 m x 2 m bilden, in dem zukünftig unsere Gartenabfälle kompostieren können. Den vorderen Bereich werden wir so verschließen, dass die kompostierte Erde von unten weggeschaufelt werden kann. Bevor es jedoch soweit ist, muss die Fläche noch gepflastert werden. Wir haben noch viele Pflastersteine, die für unseren vorderen Bereich nicht geeignet sind, da diese abgebrochene Stellen haben. Für dieses Vorhaben also perfekt, da keine weiteren Kosten auf uns zukommen und wir die kaputten Steine nicht entsorgen müssen.

Bevor wir aber pflastern können, benötigen wir noch Splitt für den Untergrund. Also heißt es mal wieder warten, bis wir diesen bekommen.

Ihr wundert euch, warum wir eine Fläche von 4 m x 4 m pflastern und nur 2 m x 2 m nutzen? Ganz einfach: Neben dem Komposter soll später nämlich die “Garage” für den Rasenmäher entstehen. Der Boden wäre dann ja schon da!

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Die Wohnzimmerwand Teil 3

Puh! Schon fast ein Monat her, dass wir etwas über unsere Fachwerkwand im Wohnzimmer berichtet haben. – Ok, zu viel ist wirklich nicht passiert. Wir waren neben unseren Jobs auch sehr stark in anderen Projekten eingespannt. Ein Teilprojekt konnten wir aber mittlerweile abschließen…

Küchenschrank mit ausziehbarer Arbeitsfläche

Die Umgestaltung des Wohnzimmers haben wir dazu genutzt die Arbeitsfläche in unserer Küche zu vergrößern. – Der neue Thermomix braucht ja doch einiges an Platz und soll nicht immer wieder im Schrank verschwinden. Damit aber die neu geschaffene Fläche doppelt effektiv ist, wollten wir einen zusätzlichen Auszug haben, mit dem wir die Arbeitsfläche fast verdoppeln können.

Die Vorarbeiten haben wir ja schon im Zuge der letzten Aktivitäten geleistet…

Das Gerüst stand also schon. Die Arbeitsplatte haben wir als Reststück im Baumarkt gefunden und somit fehlte es hauptsächlich noch an den Schubladen-Vollauszügen, einer Verblendung für den ausziehbaren Teil und einer Tür für den Schrank.

Diese Arbeitsschritte haben wir dann in letzter Zeit aber auch über mehrere Tage verteilt nach Feierabend erledigen könnten…

…so dass der Schrank mittlerweile schon mit dem Zubehör für den Thermomix und ESGE Zauberstab bestückt ist. Die Tür und die Blende für den Auszug haben wir übrigens aus zwei Türen gebaut, die zu einem Teil unserer Küche gehörten, die wir nach dem Umzug ins Eigenheim nicht mehr benötigten.

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Jetzt müssen natürlich noch die Fachwerkfelder entsprechend behandelt werden um die Optik zu vervollkommnen. – Dieser Arbeitsschritt folgt aber natürlich erst, wenn alle anderen Felder geschlossen wurden.

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Eine zweite Mauer für unsere Muldenrigole

Nachdem wir nun so einen riesigen Fortschritt im Garten gemacht hatten und uns gleich zwei neue Stellen geschaffen haben, an denen wir bei gutem Wetter arbeiten können, war das Wetter in den letzten Tagen eher blöd für Außenarbeiten. Daher und wegen noch immer vieler Dienstreisen von CK kommen wir momentan einfach nicht weiter im Garten.

Bau-einer-Muldenrigole

So bleibt es leider nicht aus, dass einige Gartenarbeiten nun auch im Regen verrichtet werden müssen. Es gibt halt noch viel zu viel zu tun, um die Zeiten nicht zu nutzen. Und einen Vorteil hat der starke Regenfall in der letzten Zeit schon. Die Erde ist gut aufgeweicht und mit dem Spaten kommt man deutlich besser in den Boden.

Betonmauer, Natursteinmauer DIY

Und so haben CK und ich uns dann nach einem kräftigen Regenguß in die Grube begeben und die Einschalung für eine weitere Betonmauer für unseren Garten gefertigt. Ok, mein Einsatz bestand hier eher im Anreichen der benötigten Nägel, aber immerhin. ;-) Ich freue mich schon sehr auf das Endergebnis, wenn die Mauer fertig gegossen ist und eine weiter kleine Natursteinmauer dafür sorgt, dass neben der Treppe ein kleines Hochbeet entsteht. Hier wird es einen guten Platz geben für Pflanzen, die viel Sonne vertragen können, da die Mauer nach Süden ausgerichtet ist und die Natursteine gute Wärmespeicher sind.

Abfluss für Regenwasser in die Muldenrigole

Auf der anderen Seite – also nicht bei der Treppe – kommt derzeit noch sehr unelegant der Überlauf unseres Regenwasserspeichers aus dem Boden. Dies soll sich dann auch bald ändern. Ich stelle mir hier einen kleinen Wasserfall aus Natursteinen vor. Zugegeben, niemand wird dies je sehen, da wir bei Regen wohl eher im Haus sind, aber ich freue mich schon sehr darauf eine kleine Rinne für das Wasser zu bilden.

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Gemütlichkeit im Wohnbereich schaffen

Manchmal werfe ich CK vor, dass er sich mit vollem Elan in die Projekte stürzt, die ihm am Herzen liegen, meine Anliegen dann aber gerne mal schludern lässt. Oft passen unsere gemeinsamen Vorstellungen auch sehr gut mit meinen Wünschen zusammen. Ob wir die neue Wohnzimmerwand nun mit dem Küchenschrank oder mit den Räumen für die Katzen beginnen, ist mir nun wirklich egal. Etwas mehr Nachdruck musste ich bei meinem großen Traum, meinen Hängesessel wieder aufzuhängen, hineinlegen.

Hängesessel im Wohnbereich

Ich gebe ja zu, dass dieses auch nicht am bloßen Aufhängen des Sessels scheiterte. Wer unseren Blog schon länger kennt der weiß, dass der Hängesessel seine erst Position in der Nähe des Eingangs zum Wohnzimmer gefunden hatte. Eine Wahl, die getroffen wurde, da dies der einzige verfügbare Platz war. Leider war die Ecke beim Durchgang zum Flur und mit Blick auf die Mülleimer in der Küche alles andere als gemütlich, so dass ich beschlossen hatte, lieber ganz auf diesen Platz zu verzichten und stattdessen den Kratzbaum für die Katzen an diesem Ort zu platzieren.

Mit dem Beginn des Baus unserer Wohnzimmerwand jedoch, hat sich das Konzept für unser Wohnzimmer ebenfalls gewandelt. Ein Platz für den Hängesessel war nun nahe der Tür zur Terrasse möglich. Bevor CK den Sessel nun aber aufhängen konnte, mussten unsere beiden zusätzlichen Ein- bzw. Ausgänge zum Garten mit weiteren Sicherungen gegen das Aufdrücken der Türen vom Wind ausgerüstet werden. Als nächster Schritt mussten wir unsere Terrassenmöbel neu aufstellen, um den primären Ausgang zur Terrasse zu verlagern. Ich habe die Gelegenheit genutzt und unsere Holzbänke mit Tisch einer Behandlung mit den Resten der Grundierung für die Palettenstühle zu bearbeiten.

Hängesessel im Wohnzimmer

Nachdem auch das Problem mit den fehlenden passenden Dübeln gelöst war, konnten wir endlich zur Tat schreiten und die Löcher, für den Deckenhalter bohren. Als dann beim Bohren des zweiten Loches jedoch schon der Bohrer soweit beschädigt war, dass wir schon fast aufgeben mussten, war ich mal wieder sehr froh, ob unserer tollen und hilfsbereiten Nachbarn! Dank des geliehenen Bohrers kann ich nun die grauen Regentage gemütlich mit einem Buch oder einer Zeitschrift in meinem geliebten Hängesessel verbringen.

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