Gitter

23Seit einiger Zeit macht Jona unser Haus weiter unsicher. Sein großer Bewegungsdrang zeigte sich ja erst darin, dass er sich an allen möglichen Gegenständen in den Stand gezogen hat. Nun hat er auch mal das Krabbeln für sich entdeckt. Und somit wird nun natürlich das Haus erstmal erkundet. Gut und schön – bei unserer Treppe allerdings auch etwas gefährlich. Lange haben wir überlegt, wie wir unser Haus bzw. die Treppe sichern sollen. Für alle Auf- und Abgänge hätten wir sechs Treppengitter benötigt und dabei wären die Geländer nicht gesichert. Diese haben schon recht breite Freiflächen zwischen den Stangen, so dass ein Kinderkopf durchaus noch dazwischen passen könnte. 

Lösung: Kindersicherung unterer Flur

Eine recht einfache Lösung haben wir nun für unseren unteren Flur gefunden. Statt die Treppe in den Keller und den Aufgang in den ersten Stock zu sichern haben wir uns dafür entschieden das Gitter einfach in den Durchgang zum Flur anzubringen. Das hat gleich mehrere Vorteile. Im Flur stehen einige Blumen, das Telefon und der Router – diese müssen nun ebenfalls nicht mehr speziell gesichert werden. 

Ein weiterer Vorteil ist, dass das Katzenfutter nun auch im Flur stehen kann und somit ausserhalb der Reichweite von Jona ist. Toffifee und Makani haben sich da zum Glück schnell dran gewöhnt. Das Türgitter ist allerdings so schmal, dass die Katzen nicht durch die Gitterstangen passen. Hier ist es nun besonders praktisch, dass wir unsere Katzenwand so gestaltet haben, dass es gleich zwei Alternativwege für die Fellnasen in den Wohnbereich gibt. Einer geht über die Treppe oberhalb des Durchgangs her und der andere Weg beginnt direkt beim Türgitter. Auch hier haben sich die beiden recht schnell dran gewöhnt. 

Wir haben uns übrigens absichtlich für ein Gitter entschieden, dass sich nicht von selbst schließt. Abends, wenn Jona im Bett ist, können wir uns somit wieder barrierefrei im Haus bewegen.

Lösung: Kindersicherung oberer Flur

Hier haben wir uns für eine etwas andere Lösung entschieden, nämlich für ein sogenanntes Konfigurationsgitter. Dieses hat eine Gesamtlänge von 2,70 Meter und ist primär für die Sicherung eines Kaminofens gedacht. Wir haben das Gitter nun quer durch den oberen Flur gespannt, so dass der Bereich der Treppe und auch das Gästezimmer nicht von Jona alleine betreten werden kann. So kann im Gästezimmer auch das Katzenklo stehen bleiben. Jona kann dadurch vom Kinderzimmer durch den Flur ins Schlafzimmer, was ja später durchaus Vorteilhaft ist, wenn er dann mal selbstständig zu uns ins Schlafzimmer kommen mag.

Ob Jona auch das Badezimmer erreichen darf/kann, hängt davon ab, ob wir die Tür offen oder zu machen. Aktuell liebt er es gemeinsam mit uns das Badezimmer zu erkunden, aber in der Nacht oder alleine auf Erkundungstour sollte die Tür dann doch lieber verschlossen bleiben.

Auch das Konfigurationsgitter ist allerdings für die Katzen nicht durchgängig. Wir haben daher an einer Wand die Befestigung mittels eines Balkens etwas auf Abstand gebracht und somit einen Durchgang für die beiden Katzen geschaffen. Das Gitter ist ebenfalls nicht selbstschließend, so dass wir auch hier wahlweise ohne Barriere überall hinkommen.  

Statt sechs Treppengitter haben somit zwei Gitter ausgereicht, um das Haus für Jona sicherer zu gestalten. Dazu kommen natürlich noch diverse Kantenschutze – die vor allem in Jona´s Kinderzimmer besonders lustig ausgefallen sind – und Steckdosensicherungen. 

Endlich ist unser Gartenhaus mehr als nur ein „Gartenport“

Endlich konnten wir nun auch ein Projekt fortführen, das nun seit 2015 immer wieder hintenanstehen musste: Das Gartenhaus!

Die Grundfläche für unser Gartenhaus ist ja schon 2013 entstanden. Unter anderem auch damit wir die Brombeeren in den Teil des Gartens unter Kontrolle bekommen. Dann kamen die Sichtschutzwände und – deutlich später – dann die Balken und das Dach. Und so sind wir dann erstmal wieder verblieben. Ein Grund dafür waren die Preise für Holzbretter zum Verschließen des Gartenhauses.

Bei der diesjährigen Aufräumaktion im Garten haben wir nun endlich eine super Lösung gefunden und gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“. Unter dem Gartenhausdach lagerte nun schon länger unsere verschiedenen Holzreste. Mit Hilfe von meinem Papa hat CK nun die alten Bretter zum Verkleiden des Gartenhauses genutzt. Dabei wurden zwei verschiedene dicken im Wechsel vertikal an den den Balken befestigt.

 

Die Gartenhausfassade ist somit ein bunter Mix und bringt etwas Blockhausflair in den Garten. Die Bretter haben so eine tolle Verwendung gefunden und liegen nicht mehr im Weg rum. Die Rückseite des Gartenhauses wurde mit Schaltafeln verkleidet, diese haben wir von den Außenarbeiten ebenfalls noch zu Hauf im Garten liegen gehabt.

Fertig ist das Gartenhaus damit zwar leider immer noch nicht. Aber optisch ist dieser Schritt für den Garten schon mal wieder ein guter Gewinn. Um im Haus nicht im Dunkeln stehen zu müssen haben wir uns entschieden Oberlichter aus Plexiglas anzubringen. Aktuell sind diese Flächen jedoch noch frei.

Auch im Innern werden wir noch ein wenig fleißig sein müssen und eine Trennwand anbringen. So haben wir dann einen Stellplatz für den Rasenmäher und auf der anderen Seite noch mehr Staufläche für Gartengeräte gewonnen. Genug Holz für die Trennwand ist jedenfalls noch da… 

Ein neues Zuhause für unsere Zimmerpflanzen

Leider ist das Wetter ja aktuell mal wieder nicht so toll. Fortschritte um jeden Preis müssen wir im Garten aktuell nicht erzielen, so dass wir jetzt nicht freiwillig bei Regen an der Mauer im Garten weiterbauen.

Verlängerter Frühjahrsputz

Uns war ja schon mit dem Bau unseres Hauses klar, dass mehr Platz oft auch mehr Gerümpel bedeutet. Und es ist in der Tat erstaunlich wie schnell sich nutzlose Dinge ansammeln. Unser aktuell kaum genutztes Gästezimmer ist daher zum Lagerort mehrerer Kartons geworden. Die Inhalte: Überwiegend bei ebay zu ersteigern. So macht Aufräumen Spaß.

Fliegen, Mücken und Bienen ade!

Auch in Jonas Kinderzimmer haben wir gewerkelt. Es wurde dringend Zeit für ein Fliegengitter vor dem Fenster. Nachdem wir schon einige Bienen aus dem Zimmer entfernen mussten, war eine Anschaffung unumgänglich. Zum Glück ist das Anbringen des Fliegengitters schnell erledigt. Wir haben uns für die denkbar einfachste Befestigung entschieden: doppelseitiges Klebeband.

Rostige Dekoration im Esszimmer

Aktuell wird unser Esszimmer zweckmäßig vor allem von Jonas Laufstall dominiert. Nicht gerade hübsch, aber in der Zeit des ersten Krabbelns und der ersten Schritte ist das schon sehr praktisch – Essen kochen oder auf die Toilette gehen, ist so noch möglich. Jonas Lieblingsbeschäftigung: Im Laufstall auf- und ablaufen! Wir hoffen, dass wir auf dieses Accessoire in ein paar Monaten verzichten können. Aber noch ist unser Haus nicht wirklich kindersicher. 

Ein To-Do für die Elternzeit von CK war das Umtopfen unserer Pflanzen. Dieses war bei vielen mal wieder dringend nötig. Daher haben wir nach größeren Pflanzgefäßen Ausschau gehalten. Die größten Pflanzen stehen bei uns im Esszimmer, aber mit den geflochtenen Blumenkübeln aus Wasserhyazinthe haben wir mit unseren Katzen nicht so tolle Erfahrungen gemacht, da diese immer mal wieder als Kratzbaum misbraucht werden. Bei Pflanzwerk haben wir dann aber die perfekten Gefäße für uns gefunden: rostige Blumenkübel. Zwei quaderförmige Blumenkübel aus Fiberglas-Stein-Gemisch in Rostoptik haben dann ihren Weg zu uns gefunden. Einmal 45cm × 55cm × 55cm und einmal 30cm × 34cm × 34cm aus der Reihe CUBE.

Die Pflanzkübel sind zwar für In- und Outdoor-Einsatz angegeben, haben aber ein Loch im Boden, so dass wir dieses erstmal verschlossen haben. In der Vergangenheit haben wir bei ähnlichen Kübeln mit hochwertigem Klebeband für Dampfsperren gute Erfahrungen machen können und haben es dieses Mal genau so gemacht.

Umtopfen der Zimmerpflanzen

In diesem Zuge haben auch alle anderen Pflanzen mal wieder eine neue Bleibe bekommen. Neben dem Esszimmer haben vor allem unsere Flure daher ein frischeres Erscheinungsbild bekommen. 

Insbesondere, dass die Pflanze in dem Korbtopf angegangen ist, hat uns sehr gefreut. – Betrachten wir sie doch irgendwie als „Jonas Pflanze“, weil der Ableger von einer Pflanze stammt, die wir zur Hochzeit geschenkt bekommen haben und während der Schwangerschaft eingepflanzt wurde. 

Wenn du ausziehst kleiner Jona, musst du diese Pflanze mitnehmen und gut pflegen. ;-)

Dürfen es noch mehr Mauern sein?

CK´s Elternzeit neigt sich langsam dem Ende entgegen. Erstaunlich- und erfreulicherweise haben wir die Zeit wirklich nicht nur für Projekt am und im Haus genutzt. Ein weiterer, recht spontaner Campingtrip mit Freunden hat uns zwar im Garten nicht sooo weit kommen lassen, war aber sehr willkommen. Wir wollten die Zeit ja auch intensiv mit Jona verbringen.

Terrassenbereich: Absatz zu den Hochbeeten

Unser größtes Gartenprojekt 2017 sind die Terrassendielen unter den (noch nicht vorhandenen) Hochbeeten. Dieser Bereich soll die Grenze zu unseren Nachbarn bilden und war bis vor kurzem von beiden Seiten vor allem mit Unkraut bewuchert. Ein alter Jägerzaun trennte die Grundstücke in der Vergangenheit voneinander, in Zukunft sollen unsererseits Hochbeete die Terrasse begrenzen.

Mit Hilfe von Mauersystemsteinen hat CK dafür nun schon mal die Grundlage geschaffen. Wieder einmal musste ein Höhenausgleich stattfinden und die neue Mauer wird so zukünftig unter den Terrassendielen nicht mehr zu sehen sein. Nachdem CK die Erde für die Mauer weggeschaufelt hatte, konnten die ersten Mauersystemsteine verlegt werden. Wir waren sehr überrascht wie schnell dies klappte. Auch das Anfüllen mit Beton hat CK super schnell hinbekommen.

Noch überraschter waren wir jedoch davon, wie wenig Steine wir dabei letztlich benötigt haben. Die Anzahl der bestellten Mauersystemsteinen war deutlich höher, so dass wir eine kleine Planänderung vorgenommen haben. Die Weiterarbeit an dem Terrassenabsatz wird daher wohl zukünftig wieder an den Feierabenden von CK stattfinden.

Mauer, Mauer, Mauer…

Die Verwendung der übrig gebliebenen Steine war uns schnell klar. Unsere zukünftige Grillecke benötigt ebenfalls ein Höhenausgleich, dieser war ursprünglich komplett mit unseren Natursteinresten geplant. Nun werden wir erst eine Mauer aus den Steinen bauen und daran die Natursteine entlangmauern. Der Vorteil: Die Natursteinmauer muss nicht so stabil werden und die Erdmassen halten und kann somit viel einfacher gebaut werden. Zudem ist die obere Kante der Mauer gerade, so dass der geplante Bodenbelag einfacher verlegt werden kann. Win – win.

Terrassenmöbel – der einfache Weg

Und noch eine spontane Planänderung tat sich auf als wir im aktuellen Prospekt der Metro geschaut haben. Passend zu unseren Terrassenstühlen gab es nun den Tisch im Angebot. Da viel uns die Wahl nicht so schwer. Zumal aktuell ein Zeitfenster zum Bau eines Tisches noch nicht mal abzusehen war. Immerhin ist der bis dato verwendete Campingtisch nun als Erweiterung bei Gartenpartys zu nutzen.     

Fortschritte im Garten! Die Elternzeit effektiv nutzen!

Aktuell sind wir in einer ganz besonderen Lebenslage. Seit ca. zwei Wochen befinden wir uns beide in Elternzeit – den Vätermonaten sei Dank. Primär wollen wir die Zeit daher natürlich mit Jona verbringen, kleine Ausflüge, Besuche im Schwimmbad und auch einen Urlaub bei Verwandten in Frankreich sind geplant bzw. schon geschehen. Allerdings wollten wir auch im Garten dafür sorgen, dass es wohnlicher wird. Und da haben wir schon an den wenigen Sonnentagen ganz schön was geschafft:

Einfassung der Muldenrigole mit Pflanzsteinen

Wie CK schon geschrieben hat, planten wir die Muldenrigole einzufassen. Zum einen ist diese somit ebenfalls kindersicher, zum anderen werden die wild wachsenden Blumen in der Rigole davon abgehalten sich auf unseren Rasen breit zu machen. Und somit hatte ich einen weiteren Wunsch für meinen Geburtstag: Kräuter und Blumen für das Bepflanzen der Steine. 

Einen lieben Dank daher nochmal an alle Freunde, die uns hier geholfen haben den Garten bunter und geschmackvoller ;-) zu gestalten. Mittlerweile habe ich sogar einige Salate in die Pflanzsteine eingesetzt, die aktuell prächtig wachsen. Eine richtige Augenweide und (hoffentlich) ein Paradies für Bienen und Schmetterlinge, denen zuliebe wir uns ganz viel Thymian und Lavendel gewünscht haben. 

Hängesessel Cacoon mit passendem Ständer

Mein Hauptgeschenk zum Geburtstag war der Hängesessel „Cacoon“. Dieser trifft genau meinen Geschmack: Ich liebe Hängesessel und Hängematten und höhlenartiges Flair. Wie der Name Cacoon schon andeutet, ist dieser einem gemütlichen Kokon nachempfunden. Auch Jona findet das Schaukeln des Sitzes anscheinend ganz interessant.

Damit der Hängesessel auch hängen kann, haben wir uns mal gegen eine DIY-Lösung entschieden und den passenden Ständer gleich mitbestellt. Bauprojekte haben wir gerade durchaus genug…

Fest installierter Lagerfeuer- und Grillplatz

…zum Beispiel unsere neue Feuerstelle! Das wir sowas in unseren Garten bekommen, war uns schon beim Hausbau klar. Das wie genau und wo musste noch besprochen werden. Jetzt ist es entschieden. Inspiriert durch unseren Urlaub in Frankreich haben wir uns endgültig für eine urige, gemauerte Feuerstelle entschieden.

Und wiedermal sind unsere Natursteinreste zum Einsatz gekommen. Gemauert hat CK die Feuerstelle dabei vor allem mit den kleineren Steinen, die wir für das letzte Stück Mauer nicht mehr gebrauchen können. Ich freue mich schon riesig auf die erste Nutzung!

Noch lange kein Ende in Sicht…

Zwei Wochen Elternzeit und davon noch über eine Woche Urlaub in Frankreich und trotzdem schon so gute Fortschritte! Da geht noch mehr. Wir werden uns morgen wieder fleißig ans Werkeln machen – mindestens so fleißig wie Jona gerade schon das Hochziehen und Laufen übt. ;-)