Weihnachtsgeschenke für die Miezekatzen?

Ein Facebookpost hatte kürzlich meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es war eine Werbeanzeige für Katzenbedarf. Beworben wurden Weihnachtsgeschenke für Katzen oder Katzenbesitzer. “Was für ein Schwachsinn”, dachte ich, musste mir die Angebote aber genauer Anschauen. Der speziell für die Bedürfnisse der Katze entwickelte Fressnapf fand dann aber schon meine Aufmerksamkeit.

Das Problem: Die Futterecke

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Wir füttern unsere Katzen morgens mit Nassfutter und verlassen dann das Haus. Wenn wir von der Arbeit nach Hause kommen, erwartet uns regelmäßig ein Massaker in der Futterecke. Kleine Näpfe aus Edelstahl haben überhaupt nicht funktioniert, diese rutschten den Katzen beim Fressen immer weg. Die Näpfe aus Plastik versprachen durch ihren höheren Rand und den Gummifüßen Besserung, reduzierten die Menge des Futters, welches aus dem Napf geschoben wird, jedoch leider überhaupt nicht. Schon seit längerem waren wir daher auf der Suche nach einer Lösung für das Problem.

Hoffnung auf Besserung durch den Lucky-Kitty Katzennapf aus Keramik

Die Werbung versprach viel. Wir haben uns vor allem von folgenden Punkten überzeugen lassen: Der Napf von Lucky-Kitty soll für zwei Katzen geeignet sein und unterstützt somit auch die soziale Beziehung der Katzen. Anders als Metall- oder Plastiknäpfe enthält Keramik keine schädlichen Anteile, die ins Futter dringen könne. Silikonfüße und ein recht hohes Gewicht von 1,5 kg halten den Napf an Ort und Stelle. Spezielle Wellen und Vertiefungen sorgen dafür, dass auch im Napf das Futter von den Katzen nicht so leicht verschoben wird. Zur Reinigung ist der Napf geeignet für die Spülmaschine.

katzenbrunnen-test-erfahrungen-lucky-kitty (7)So haben wir uns und unseren Katzen dann doch ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk bereitet. Schon beim Auspacken waren unsere beiden Fellnasen sehr neugierig und begutachteten ausgiebig die Lieferung. ;-)

Außer der Reihe gab es dann zusätzlich am Abend eine Portion Nassfutter für jeden. Auch wenn wir grundsätzlich immer beiden exakt das selbe Futter in den Napf tun, ist die Faszination für das Futter der jeweils anderen Katze sehr groß. So entstanden bei uns schon recht lustige Situationen, wie z.B., dass nachdem die Hälfte des Futters verspeist war ein Wechsel der Futternäpfe stattfand oder dass Makani mit ihrer Pfote das Futter aus dem Napf von Toffifee angelte. Wir waren daher sehr gespannt, wie gut die zwei es schaffen gemeinsam aus einen Napf zu fressen.

Wie immer waren meine beiden Kätzchen super lieb und fraßen ohne Probleme gemeinsam aus dem Napf. Wir haben jedoch festgestellt, dass wir den Napf bei der ersten Probefütterung zu nah an die Wand gestellt haben. Noch besser ist es für die beiden, wenn sie die Chance haben den Fressnapf zu umrunden und somit auch wirklich sehr bequem an jede Stelle kommen. Simon´s Cat bestand jedoch wie immer auf seinem eigenen Napf und hat daher nicht mit gegessen. ;-)

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Und nach der Arbeit sieht es zumindest bisher nicht mehr ganz so katastrophal aus in der Katzenecke. Auch wenn die zwei es immer noch schaffen etwas Futter auf dem Boden zu verteilen. :-(

Passend der Katzenbrunnen aus Keramik von Lucky-Kitty

Vor allem Makani liebt das Trinken von fließenden Wasser an der Badewanne, in der Dusche oder beim Blumengießen aus der Gieskanne. Wir waren daher sicher, dass wir vor allem ihr mit dem Trinkbrunnen von Lucky-Kitty eine besondere Freude machen können. Ähnlich wie beim Fressnapf waren wir auch hier schon länger auf der Suche nach einem geeigneten Brunnen, die meisten konnten uns jedoch weder optisch noch von den Materialien hier überzeugen. So waren wir alle vier auch hier wieder sehr gespannt, was uns wohl erwartet. Nach dem Auspacken haben Makani und ich artig die Anleitung gelesen und danach erfolgte das Zusammenbauen.

Es wurde der Hinweis gegeben, dass Katzen Neophobiker sind und somit oft Angst vor -Neuem haben. Es kann daher einige Zeit dauern, bis die Katzen sich an den neuen Trinkbrunnen wagen. Makani kennt die Neophobie jedoch gar nicht und so fand sie bereits das Schälchen mit dem Wasser sehr interessant… klar war ja auch WASSER drin, ein Bengal halt…

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Fertig montiert mussten unsere beiden Damen dann erstmal ganz genau schauen, was dort nun neu in unserem Wohnzimmer steht. Wie empfohlen haben wir den Katzenbrunnen nämlich nicht direkt neben das Futter gestellt. Katzen haben eine Abneigung dagegen dort zu trinken, wo sie auch essen. Wir stellen daher auch fest, dass der Trinknapf im Gästezimmer besser angenommen wird, als der in der Küche bei dem Futter. Nun haben die Katzen also auch die Gelegenheit im Wohnzimmer zu trinken. Trinken war allerdings anscheinend nicht der Hauptgedanke von Makani und so planschte sie ausgiebig mit dem fließenden Wasser herum und stand dabei auch schon mal mit drei beiden auf dem Brunnen… Bengal halt…

Wie gut der Katzenbrunnen zum Trinken nun wirklich angenommen wird, kann ich noch nicht voraussagen. Aktuell lassen wir ihn vor allem am Abend laufen, wenn wir wieder zuhause sind. Dabei gehen beide Katzen auch schon mal schauen, was denn da fließt. Mit der Pfote auf den Wasserstrahl zu hauen ist aber noch viel lustiger, als hier auch wirklich zu trinken. Eine Scheu vor dem Brunnen hat zum Glück keine unserer Katzen. Möglicherweise könnten wir die Trinkwahrscheinlichkeit durch einen Standortwechsel nochmal erhöhen. Müssen wir halt mal beobachten.

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Stauraum im Wohnzimmer

Dazu wie wir in unserem Küchen-, Ess- und Wohnbereich ein wenig Stauraum schaffen, gab es bisher schon die unterschiedlichsten Pläne. Angefangen hat es im Prinzip mit “brauchen wir nicht”. – Die Überlegung dahinter war, dass wir ja in anderen Zimmern und im Keller genug Platz haben um alles zu verstauen. Irgendwann ist uns aber aufgegangen, dass man sehr gut Ordnung halten kann, wenn man nur genug geschlossene Fächer und Schränke hat in denen man den Kram der sonst immer überall herum liegt “verstecken” kann.

Eine der ersten Teillösungen waren unsere multifunktionalen Brennholz- und Notebook-Aufbewahrungs-Kisten mit Katzenschlafplatz. Den Bau dieser Kisten bereuen wir kein bisschen: Die Notebooks schnell vom Esstisch verschwinden lassen zu können, wenn man Gäste erwartet ist einfach unbezahlbar. Etwas mehr Stauraum sollte es aber schon werden, so haben wir bei der Planung unseres Raumteilers in Fachwerkoptik natürlich darauf geachtet auch einige Fächer einzubauen.

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So wie zum Beispiel dieser integrierte Schrank… Vom Wohnbereich aus gut zu erreichen, hatten wir ihn primär für Knabberzeug eingeplant, dass wir natürlich gern beim Videoabend griffbereit haben wollen. Das untere Fach ist aber wirklich gut für die Hausbar geeignet, so dass wir hier wohl in Zukunft unsere Spirituosen aufbewahren werden. Praktisch vor allem da man die Flaschen hier sicher hinter den bald folgenden Türen aufbewahren kann.

Eine längere Zeit standen bei uns Chinessische “Xiaomugong” Schränke hoch im Kurs. Xiaomugong bedeutet “kleine Holzkunst”. In der chinesischen Schreinerei werden kaum Nägel, Schrauben oder Metallbeschläge eingesetzt, sondern es wird mit Holzverbindungen und komplizierten Verzapfungen gearbeitet. Sogar bewegliche Teile, wie die Türen von Schränken, Kommoden oder Sideboards sind in Holz gelagert. Sehr interessant, wie gut und langlebig dieses System funktioniert. Häufig haben wir uns bei einschlägigen Händlern für asiatische Möbel, wie Fischer’s Lagerhaus oder auch hier, nach solchen Schränken umgesehen. So richtig ist bei uns der Funke dann aber doch nicht übergesprungen.

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Letztenendes in unser Wohnzimmer geschafft hat es dann aber – wie Judith auch schonmal geschrieben hat – dieses weit herumgereichte “Erbstück” aus dem schwiegerelterlichen Keller. – Passt letztenendes am besten zum Gesamtbild und die Restauration ist mal wieder ein wirklich tolles DIY-Projekt.

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Die Wohnzimmerwand Teil 8.2

Durch den Einzug unseres neuen (gebrauchten) Bretz Sofas halten wir uns nun ziemlich oft in unserem Wohnzimmer auf. Dabei drehen sich unsere Gedanken natürlich sehr schnell wieder um die Frage, wie wird das Farbkonzept dieses Raumes werden?

Ursprünglich haben wir die Farbwahl ja an unsere Sofakissen anpassen wollen, die nun gar nicht mehr im Raum sind… Egal, die Farbe “flammendes Herz” war schon gekauft und so haben wir die Zeit nach Feierabend genutzt, die bereits in dem Schränkchen eingebauten Türen wieder auszubauen. Die Türen haben wir auf ihrer Vorderseite mit einer Textiltapete beklebt, dies soll dem Raum eine etwas weichere Note geben. Anschließend habe ich die Türen dann mit der vorhandenen Wandfarbe gestrichen.

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Mit dem Ergebnis sind wir ganz zufrieden. Eine satte, aber nicht zu aufdringliche Farbe strahlt nun ins Wohnzimmer und wartet darauf, dass weitere Akzente folgen werden. Und diese werden auch gar nicht so lange auf sich warten lassen. Fest geplant ist es, die Schranktüren der zweiten Wand ebenfalls in der Farbe “flammendes Herz” zu streichen.

Auch auf der anderen Wandseite soll der Rahmen unseres Verdunklungsrollos diesen Anstrich erhalten. Wie genau sich dieses auf die Wahl unseres neuen Sofabezuges auswirkt, kann ich jetzt allerdings noch nicht sagen.

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Außenarbeiten im Dezember

Wir haben ja schon fast nicht mehr daran geglaubt, dass in diesem Jahr noch der Bagger anrückt. Aber die Weihnachtszeit birgt dann doch einige Überraschungen… Oder war es doch eher eine kleine Aufmerksamkeit zu unserem 7. Hochzeitstag?… Wie auch immer, am Montag – den 01. Dezember 2014 – klingelte es unerwartet an unsere Haustür, der Bagger wurde geliefert! Zum Glück hatten wir uns für den Tag beide Urlaub genommen. So mussten wir unsere Aktivitäten nur kurz umplanen und vor dem Haus noch einige Umräumarbeiten starten. Dank unseren freundlichen Nachbarn war aber auch das Problem – Wohin nur mit unserem Wohnwagen? – schnell gelöst und die Fläche um die Garage für die Bauarbeiten frei geräumt.

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Zeitgleich mit unseren Ausschachtungen wurde auch das Nachbargrundstück mit gemacht, da die Grenze unserer Grundstücke in der Einfahrt liegt und wir uns somit eine gemeinsame Einfahrt teilen.

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Von Dienstag bis Donnerstag wurden dann ca. 50 cm Boden und Schutt abgetragen und auf die gewünschte Höhe zum Pflastern mit RCL-Schotter aufgefüllt. Mit Hilfe der großen Rüttelplatte wurde der Boden dann soweit verdichtet, dass wir bald nur noch mit einer Schicht Splitt und den Pflastersteinen arbeiten müssen. Diese Arbeiten hätten wir bei ca. 220 qm auf unserer Seite beim besten Willen nicht mit einem Spaten machen können. ;-)

Ziemlich happy über den Fortschritt, hat sich CK für den Samstag Unterstützung von Marco erbeten. Das Ziel war es die Ablaufrinnen bei den Garagentoren zu setzen. Fleißig wie meine Jungs nun mal sind, haben die beiden jedoch zusätzlich noch die erste Einfassung mittels Rasenkantensteinen vor der Garage vorgenommen. Dies ist nämlich die erste Fläche die bald gepflastert werden soll – selbstverständlich wenn es das Wetter zulässt. Etwas Splitt für den Untergrund war dabei sogar auch noch verfügbar, so dass auch hier schon einige Vorarbeiten geleistet werden konnten.

Geplant ist es, dass die Arbeiten nächsten Samstag weiter gehen werden. Mal schauen, wie weit wir in diesem Jahr noch kommen. Leider werden wir unseren Schieber für unseren Hauswasseranschluss in diesem Jahr wohl nicht mehr einpflastern könne. Er liegt einige Zentimeter neben der Fläche vor den Garagen. So konnten wir diesen jedoch schon mal einbetonieren. Als sichtbare Markierung für die Autofahrer haben wir dann noch Abflussrohre umfunktioniert.

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Ich jedenfalls bin sehr froh, dass ich mein Auto nun wieder auf eine grade Fläche stellen darf. Vor allem der hinzugewonnene Platz zum Abstellen von unserem Wohnwagen und unserem Hänger ist viel Wert.

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Und wieder wirkt die Fläche interessanterweise viel Größer als zuvor. Ich kann mir kaum vorstellen wie viel Platz wir haben werden, wenn die Flächen dann erstmal final gepflastert, bzw. mit Rasengittersteinen versehen sind. Der Briefkasten der Post wird dann noch auf die Ecke unseres Grundstückes gesetzt, so dass ein Rangieren mit den Anhängern zukünftig sehr einfach werden wird.

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Test: Bosch GluePen

Pünktlich zum 2. Advent finde ich nun mal die Zeit euch mein neues Werkzeug für meine zukünftigen Bastelarbeiten vorzustellen:

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Bosch GluePen – eine Heißklebepistole auch für kleine Bastelprojekte

Ein Projekt für meinen Bosch GluePen Test war auch schnell gefunden. In meinem neu erworbenen Ideen- und Werkbuch “Natürlich Wohnen” fand ich die Anleitung, aus dünneren Ästen und ein bisschen Tannengrün einen weihnachtlichen Dekorationskranz zum Aufhängen zu basteln. Wichtigstes Werkzeug hierbei: die Heißklebepistole! Ich habe mich dazu entschieden für unsere Weihnachtsdekoration eine leicht abgewandelte Form zu basteln und einen Adventskranz zu gestalten. Wie das geht, könnt ihr hier nachlesen.

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Benötigte Materialien

  • mehrere dünne, getrocknete Äste (wenn gewünscht auch gerne angemalt)
  • mehrere Tannenzweige
  • 4 Kerzen am besten in Gläsern (sonst: Brandgefahr!)
  • Weihnachtsdekoration nach Wunsch

Bastelanleitung

Als erstes solltet ihr euch Gedanken um die gewünschte Form eures Projektes machen. In der Anleitung im Buch wurde für die runde Form des Kranzes ein Kreis als Schablone ausgeschnitten. Eurer Fantasie sind dabei jedoch keine Grenzen gesetzt und so können natürlich auch Sterne, Tannenbäume und vieles mehr als Grundform dienen. Da unser Tisch mit seinen 2,80 Meter ein recht großer Vertreter seiner Art ist, habe ich mich dafür entschieden meinen Adventskranz ebenfalls länglich zu gestalten. Ich habe daher lediglich einen Zollstock verwendet, um später einen ca. 70 cm langes Dekorationsobjekt zu bekommen.

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Wenn ihr euch über die Grundform im Klaren seid, dann darf jetzt mit den Ästen gepuzzelt werden. Bei einem Adventskranz ist es am Wichtigsten, dass die Kerzen sicher stehen, so dass ich hier ein besonderes Augenmerk drauf gelegt habe. Um dies zu erzielen habe ich als Boden zwei Äste aneinander gelegt und weitere Äste als Verbindung genutzt.

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Wenn ihr im Groben zufrieden seid, dann prägt euch das Gebilde gut ein. Beim Kleben fangt ihr ja selbstverständlich mit den unteren Schichten an, so dass die oberen nochmal herunter genommen werden müssen. Nun werden mit der Heißklebepistole die Berührungspunkte der Äste verklebt.

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Dabei habe ich immer wieder die Kerzen zum Testen auf die Äste gestellt. Da die Kerzen mit den Gläsern ein hohes Gewicht haben, habe ich mich dagegen entschieden diese ebenfalls anzukleben. – So bleibt mein Adventskranz transportabel. Damit die Gläser auch dann sicher stehen, wenn man z.B. an den Tisch stößt, habe ich diese von mehreren Seiten mit weiteren Ästen verkeilt. Ein weitere Vorteil hiervon ist, dass die Kerzen auch gut ausgetauscht werden können.

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Und fertig ist der selbst gebastelte Adventskranz! Also grob, nun kommt natürlich noch die Feinarbeit. Bestens geeignet hierzu sind Tannenzweige, die schön um die Äste drapiert werden können. Besonderer Vorteil ist, dass unschöne Klebestellen an den Ästen so verdeckt werden können.

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Das Ergebnis kann sich doch schon mal sehen lassen, oder nicht?

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Zum Schluss kommt noch die Weihnachtsdekoration. Ich habe Weihnachtswichtel – die eigentlich zum Anstecken an Adventskerzen gedacht sind – mit der Spitze in kleine Tannenzweige gesteckt und diese ebenfalls mit der Heißklebepistole an die Äste geklebt. Auf unserem Esstisch habe ich etwas größere Tannenzweige ausgelegt und den Adventskranz einfach drauf gestellt. Mit einigen weiß angemalten Tannenzapfen, die mit Hilfe von Draht an den Ästen befestigt wurden, war unser Adventskranz fertig!

   Erfahrungen mit dem GluePen von Bosch

Frisch geliefert musste der GluePen erstmal aufgeladen werden. Dafür das mitgelieferte Kabel in die Steckdose und am Gerät anschließen und 2-3 Stunden warten. Der GluePen kommt mit 4 Heißkleberstangen die einen Durchmesser von 7 mm haben. Diese sind somit deutlich dünner als die Heißkleberstangen für meine handelsübliche Heißklebepistole aus dem Baumarkt. Für meinen Adventskranz habe ich ca. drei dieser Stangen verwendet. Ist der Akku geladen und das Stromkabel abgezogen, dann ist der GluePen nahezu sofort einsatzbereit. Nachdem der Powerknopf gedrückt wird, benötigt er ca. 15 Sekunden um auf die notwendige Arbeitstemperatur zu kommen. Ein Blinken der Leuchtanzeige signalisiert das Aufwärmen, wenn die Lampe konstant leuchtet kann der GluePen eingesetzt werden.

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Durch die kleineren Kleberstangen kann auch der Auslass für den Kleber deutlich filigraner eingesetzt werden und ist somit auch für kleinere Bastelprojekte super geeignet. Werden beispielsweise beim Verkleben der Äste größere Klebepunkte benötigt, dann drückt man einfach zweimal an derselben Stelle den Heißkleber aus der Pistole. Vorsicht ist – wie bei allen Heißklebepistolen – selbstverständlich an der Spitze geboten, diese erreicht Betriebstemperaturen von ca. 170°C.

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Durch seine geringe Größe und die längliche Form, kann man den GluePen auch an Stellen verwenden, wo andere Heißklebepistolen vielleicht Schwierigkeiten bekommen würden. Er kann super einfach auch mit einer Hand bedient werden, so dass man die zweite Hand noch zur Verfügung hat – sehr hilfreich beispielsweise wie hier beim Ankleben der Tannenzweige.

Leider ist das nervige Fäden ziehen des Klebers auch bei dem GluePen von Bosch nicht ganz aus der Welt geschafft. Durch die automatische Abschaltung, wenn das Gerät längere Zeit nicht verwendet wurde, entfällt jedoch das Auslaufen des Klebers aus dem abgelegten Gerät. Zwischen und nach der Nutzung kann der GluePen sehr einfach und schnell auf die Arbeitsfläche gelegt werden. Die Spitze ist durch die Form weit genug von der Arbeitsfläche entfernt, so dass auch keine Verbrennungen in dieser befürchtet werden müssen. Die Handhabung einer Heißklebepistole ohne nerviges Kabel ist ein weiterer, riesiger Komfortgewinn.

Fazit

Der GluePen von Bosch ist keine Wunderwaffe, sondern ein gut durchdachtes und auf seine Anwendungen optimiertes Werkzeug, welches schnell und einfach eingesetzt werden kann. Bastelarbeiten oder kleinere Reparaturen können, vor allem durch den Akkubetrieb, so auch an ungewöhnlichen Orten stattfinden.

Kleiner Tipp: Der GluePen macht sich bestimmt auch unter dem Tannenbaum eines bastelbegeisterten Menschen sehr gut. ;-)

bosch-gluepen-test (17)In diesem Sinne wünschen wir euch einen besinnlichen zweiten Advent!

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