Ein Bengal erobert die Wohnzimmerwand!

Auch im nicht fertigen Zustand finden unsere Katzen – zum Glück – die auch für sie konstruierte Wohnzimmerwand toll. Toffifee ist dabei sehr dankbar, dass sie einen Unterschlupf bekommen hat, der von zwei Seiten bequem für eine Katze zu betreten ist, Menschen jedoch – so denkt sie ;-) – nicht gut an sie herankommen. Dies nutzt sie vor allem wenn wir viele oder ihr noch nicht so vertraute Gäste haben gerne und schlägt dann ihre Lagerstätte hier auf. Insbesondere wenn der kleine Mo – der seit einiger Zeit nun laufen kann – Interesse an unseren Katzen zeigt, ist diese kinderfreie Zone ein sicherer Ort um alles genau im Blick zu behalten. Genauso sollte es sein!

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Makani war von Anfang an zu höherem berufen und fühlt sich auf ihrem Beobachtungsposten über dem Durchgang vom Wohnzimmer in den Flur sehr wohl. Äußerst Amüsant sind hier dann auch die Kämpfe unserer zwei Fellnasen. Toffifee darf sich nämlich nicht zu lange auf der oberen Etage aufhalten, sonst kommt eine kleine gepunktete Pfote von unten angesaust…

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Es war daher auch nur eine Frage der Zeit bis Makani nach neuen Herausforderungen suchte und ihren Aktionsradius wieder erweiterte. So hat sie schon einige neue Aussichtspunkte in unserem Wohnzimmer ausfindig machen können, wie dem obersten Balken zum Wohnzimmer, der eigentlich später auch für die Katzen gedacht war, jedoch der “offizielle” Zugang noch gar nicht angelegt war…

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…oder der freien Fläche in der Trennung, die den Durchlass für unsere Gardinenstange sichert…

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…oder der Gardinenstange selbst…

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…auch die Terrassentür ist ein beliebter Ort an dem sich Madame für längere Zeit aufhalten kann.

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Also ich denke wir können getrost davon ausgehen, dass die Idee die Wand auch für die Katzen zu gestalten durchaus geglückt ist. Und nach so einem wilden Kletterabenteuer braucht man dann auch einen ruhigen Ort um zu Ruhen. Schön, dass dieser hier ebenfalls gefunden wird…

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Basteln mit Büchern: Darf´s auch etwas steampunkig sein?

Vor Monaten habe ich die letzten Zutaten für meine Steampunk-Bücher bei Dawanda bestellt, nun kann ich euch die Ergebnisse meiner Bastelei vorstellen:

Dekorative Bücher im Steampunklook

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Die Grundzutat für diese Dekoration sind die Bücher. Ich habe mir für dieses Mal speziell alte Bücher mit textilen Buchrücken ausgesucht, da ich diese nicht – wie bei meinen anderen Bastelarbeiten mit Büchern – allzu sehr ihren “natürlichen” Look nehmen wollte. Hierzu habe ich mir Textilfarbe besorgt und diese mit einem Pinsel aufgetragen. Das anschließende Bügeln der Bücher habe ich mir erspart, aber es ist eigentlich auch nicht geplant, dass wir die Bücher in die Waschmaschine stecken. ;-)

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Nun fehlte nur noch das gewisse Etwas für den speziellen Look. Messing, Kupfer oder Gold sind für Steampunk gut geeignet und da ich mit Büchern arbeiten wollte, durften die Materialen nicht zu groß geraten. Der Baumarkt war hier leider nicht sehr ergiebig, trotzdem haben wir einige Verschlüsse und Schraubenköpfe aus Messing beim Einkauf erbeuten können. Zahnräder sind für ein steampunkiges Aussehen unerlässlich, diese habe ich mir im Dawanda-Shop von Avalos zusammen mit weiteren interessanten Dekoelementen besorgt. Zu guter Letzt noch Kleber und etwas Sperrholz und schon war alles beisammen, was benötigt wird.

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Ich habe drei Bücher mit textilem Hardcover zum Basteln gefunden und daher drei verschiedene Varianten kreieren können:

Das Dämonenbuch

steampunk-deko-diy-daemonenDen Hang zum Dunklen kann ich nicht ganz leugnen. So hat es mir besonderen Spaß gemacht ein eigenes Dämonenbuch zu entwerfen. Für die Grundfarbe habe ich also schwarz gewählt.  Als Verzierung bot sich der mit Reißzähnen ausgestattete aufgerissene “Schlund” sehr an, gemeinsam mit den kleinen Flügeln und den obligatorischen Zahnrädern hat das Zusammenstellen des Covers meine Kreativität beflügelt. ;-) Nachdem ich mit dem Ergebnis zufrieden war, habe ich die Elemente aufgeklebt und mit einem Stück zurecht geschnittener Sperrholzplatte zu vertuschen versucht, dass dieses dämonische Buch – das so gefährlich ist, dass es mit Ketten verschlossen wurde – in seinem früheren Dasein “Helis großes Camping” hieß. Zum Glück wird dies ja jetzt keiner mehr erfahren!…ups…

Das Buch für abenteuerliche Seefahrer

steampunk-deko-diy-bastelnDas zweite Buch sollte jedoch nicht minder gefährlich werden. Macht doch der riesige Kraken auf dem Cover deutlich, dass sich hier nur mutige Abenteurer an die Lektüre wagen sollten! Steampunk und Abenteuer mit (Luft-)Schiffen passt ja bekanntlich super zusammen. Das klassische Thema erforderte auch eine klassische Grundfarbe und so habe ich mich für ein braun eingefärbtes Buch entschieden. Neben dem Kraken dienen auch hier wieder Zahnräder als Verzierung. Da diese Variante von Zahnrädern jedoch als Glieder für Schmuck gedacht war, haben die Zahnräder an zwei Seiten Ösen. Ideal also, um hier ebenfalls ein – nicht ganz so sicheren – Schutz vor dem Öffnen einzubauen. Ich habe dafür die Zahnräder nur zur Hälfte aufgeklebt und die andere Hälfte über den Buchrand schauen lassen. Eine Schnur verhindert so das allzu leichtfertige Öffnen der geheimnisvollen Lektüre, die nach einer abenteuerlichen und gefährlichen Reise zum erhofften Schatz führen könnte…

Das mystische Astronomiebuch zum Entdecken fremder Welten

steampunk-deko-diy-krakenDas dritte Buch handelt von einem weiteren Thema, welches mit Steampunk immer wieder in Verbindung gebracht wird: Die Astronomie! – Symbolisiert durch die Planeten auf dem Amulett. Selbstverständlich kamen auch hier weitere Zahnräder zum Einsatz, die Grundfarbe wurde von mir erneut entsprechend dem Thema auf braun festgelegt. Da die Astronomie an sich bereits genug Mystik und Rätsel aufweist und nur von den Gelehrten genutzt werden kann, benötigt dieses Buch keine weitere Sicherung.

Das Schlüsselbuch – ein kleiner Zusatz ;-)

steampunk-deko-diy-schloesserBei der Suche nach den passenden Büchern für meine Bastelprojekte bin ich auf ein weiteres lustiges Hardcoverbuch gestoßen. Dieses kleine Buch wies ein recht eigentümliches Cover auf, so dass ich es mir mal näher anschauen musste. Eindeutig nicht geeignet für die Behandlung mit Textilfarbe habe ich dennoch spaßeshalber einige Teile unserer Baumarktbeute angehalten und erstaunt festgestellt, dass der gekaufte Verschluss mit dem kleinen Winkel die perfekte Größe hat um das Buch zu verschließen. Dem bunten Cover bin ich dann noch mit den Wandtattoos aus alten Schlüsseln zu Leibe gerückt, welche ich extra für das Gäste-WC mitgenommen hatte – auch wenn ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht gewusst hatte, wozu ich diese benutzen sollte… Der Buchrücken war leider kaum noch vorhanden, so dass mir CK einen Aluminiumwinkel zurechtgesägt hat und ich diesen dann mit Kontaktkleber befestigt habe.

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Elektronik für Heim und Haus

IMG_7381Ich hatte ja vor ein paar Tagen schon einmal über unser neues Smart Home-System – das Gigaset Elements Security – berichtet. In der Zwischenzeit haben wir uns auch noch weitere Gedanken zum Thema Rauchmelder gemacht und uns im Netz schon etwas weiter umgeschaut, wie man denn in dieser Hinsicht unser Haus ein wenig sicherer machen könnte.

Bei Eas-y sind wir dann neben weiterem Zubehör für unser Gigaset-System auch auf eine sehr große Auswahl an Brand- und Rauchmeldern gestoßen. Das Thema ist ja wirklich ziemlich komplex…

Auf was sollte man bei Rauchmeldern achten?

Wichtig sind bei der Anschaffung von Rauchmeldern für die Wohnung oder das eigene Haus vor allem folgende Punkte:

  • Die Anzahl der Rauchmelder
  • Die Positionierung der Rauchmelder
  • Die Art der Rauchmelder
  • Die Befestigung der Rauchmelder
  • Die Stromversorgung der Rauchmelder

Zur empfehlenswerten Anzahl und Positionierung kann man sagen, dass diese sich von Immobilie zu Immobilie stark unterscheidet. In mehrstöckigen Wohnungen bzw. Häusern sollte man auf jeden Fall in jedem Stockwerk im Flur einen Melder installieren. Zusätzlich sollte Küche und Heizungsraum mit einem Melder ausgestattet werden. Wenn man einen Raum hat in dem häufig Computer über Nacht eingeschaltet bleiben, empfiehlt sich auch dort ein Melder.

Die Art der Rauchmelder ist vor allem in der Küche wichtig. – Dort sollte man nämlich, wenn man gern auch mal ein Steak scharf anbrät, von einem RAUCHmelder absehen und eher einen Hitzemelder verwenden, der nicht direkt falschen Alarm gibt. Ebenso sind vernetzbare Melder meiner Meinung nach Pflicht, denn nicht unbedingt wird man von einem im Keller piependen Melder geweckt, wenn man im Obergeschoss schläft.

Die Rauchmelder sollten auf jeden Fall schnell abnehmbar sein. Rauchmelder geben nämlich in der Regel einen leisen Alarm von sich, wenn die Batterie leer wird. Das kann Nachts echt nerven. – Und wenn man dann auch noch Werkzeug braucht um die Batterie zu wechseln oder zumindest das Gerät zu deaktivieren ist die Nacht gelaufen.

Bei der Stromversorgung sollte man darauf achten, dass die Melder mit Lithiumbatterien betrieben werden. – Alles andere macht keinen Sinn. Die Lithiumbatterien halten viel, viel länger als herkömmliche Batterien, so dass der Betrieb wesentlich komfortabler ist.

Fazit

Wir werden wohl auf vernetzbare Rauchmelder für unser Smart Home System zurückgreifen, wenn es sich weiterhin bewähren sollte. Dabei steht als Grund natürlich die sehr einfache Vernetzbarkeit (auch mit der Garage) und Verbindung mit anderen Funktionen im Vordergrund.

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Urlaub! Von ungewöhnlichen Tätigkeiten und Spaß mit Katzen!

Nachdem ich nun schon seit Jahren meinem Hobby, dem Puzzeln, aus Zeitgründen nicht mehr nachgehen konnte, war die Gelegenheit nun günstig. Ich hatte zwei Wochen Urlaub, während CK nicht nur weiter gearbeitet hat, sondern an vier Tagen mal wieder komplett auf Dienstreise war. Nach so langer Zeit Abstinenz habe ich mir erstmal nur eine kleine Herausforderung geholt und mich für 3000 Teile entschieden. Das Motiv ist dabei für mich eher nachrangig. Mein Basteldachzimmer bietet sich super dafür an, ein auch etwas größeres Puzzle einfach mal stehen zu lassen. Lediglich eine weitere Platte zum Schutz gegen allzu neugierige Katzen ist hier nötig.

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Bevor ich jedoch wieder meiner Sucht verfallen konnte, wollte ich dann doch die Chance nutzen an einigen der brachliegenden Projekte weiter zu kommen. Unsere Schlafzimmerlampe aus Ästen ist ein solches Projekt, was nun schon seit langer Zeit darauf wartet weiter bearbeitet zu werden. Das derzeitige Problem ist wohl offensichtlich, so muss noch der an der Decke befestigte Transformator versteckt werden.

LED Leuchte DIY selbst bauen IKEA Dioder

Die Lösung für das Problem liegt schon seit dem Schneiden unseres Apfelbaumes im Garten und danach mindestens genauso lange in meinem Bastelzimmer: die gerade gewachsenen Wassertriebe. Diese sollten sich theoretisch recht gut machen, um die Lampe von den Ästen bis zur Decke auszukleiden und somit den Blick auf den Transformator zu versperren.

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Einige kleinere Äste sind jedoch auch bei den Wassertrieben vorhanden, diese wollte ich nun zumindest schon mal entfernen. Sehr zum Spaß unserer Katzen. Diese fanden es zuvor schon immer toll, wenn ich im Bastelzimmer war im Gewühl der Äste ihr Nickerchen zu machen. Als nun wieder Bewegung in die Sache hinein kam, waren sie wieder hin und weg und bestätigten somit erneut, dass tolles Katzenspielzeug nicht gekauft werden muss, DIY kommt auch bei Katzen gut an, da reicht ein abgeschnittener Ast durchaus schon aus um Felltiger einige Zeit zu beschäftigen.

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Test: Gigaset Elements Smart Home

Heute wird es mal ganz modern: Wir hatten bzw. haben die Gelegenheit das Smart Home-System “Elements” von Gigaset zu testen.

Smarthome?

Zu beschreiben was ein Smart Home-System ist, gestaltet sich gar nicht so einfach… nicht jeder und vor allem nicht jeder Hersteller versteht darunter nämlich das Gleiche. Befragt man Wikipedia erhält man folgende Antwort:

Smart Home dient als Oberbegriff für technische Verfahren und Systeme in Wohnräumen und -häusern, in deren Mittelpunkt eine Erhöhung von Wohn- und Lebensqualität, Sicherheit und effizienter Energienutzung auf Basis vernetzter und fernsteuerbarer Geräte und Installationen sowie automatisierbarer Abläufe steht.

Von Hausautomation, über Smart-Metering, vernetzte Unterhaltungselektronik und die Automation von Haushaltsgeräten bis hin zu Alarmanlagenfunktionen… all diese Funktionen können Bestandteil eines Smart Home-Systems sein.

Test: Gigaset Elements Smart Home

Das Smart Home-System Gigaset Elements stellt in der Ausbauvariante “Security” die Basisausstattung für ein sicherheitsfokussiertes Smart Home-System dar. Neben der Basisstation, die an eine LAN-Steckdose und das Stromnetz angeschlossen wird, gibt es einen Bewegungsmelder, einen Türsensor und einen Fenstersensor. Die Sensoren sind dabei über Funk mit der Basisstation verbunden und werden jeweils über eine Lithiumbatterie mit Strom versorgt.

Einrichtung

Die Einrichtung des Systems erfolgt in dem man die Basisstation an das Netzwerk anschließt, sich die Smartphone-App herunterlädt, sich nach einer Registrierung anmeldet und die App mit der Basisstation verbindet. – Schon kann man über sein Handy das System konfigurieren.

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Anlernen der Sensoren

Das Einrichten von Bewegungsmelder und Türsensor gestaltete sich sehr einfach. Man folgt den Anweisungen auf dem Handy-Display und die Sensoren sind einsatzbereit. Der Fenstersensor sollte ebenfalls diesem Prinzip folgen, gestaltete sich aber etwas tricky. – Das der Sensor Öffnen und Kippen unterscheidet wurde nämlich nicht auf Anhieb klar und das Anlernen kostete viele Versuche.

Funktionen der App

Aktuell kann man über die App sehen, was sich an welchem Sensor tut und ab und zu bekomme ich eine “Anscheinend ist jemand nach Hause gekommen”-Nachricht, wenn der Türsensor betätigt wird. Die Alarmfunktionen waren zum Testzeitpunkt in der App noch nicht aktiv und waren für einen späteren Zeitpunkt angekündigt.

Zuverlässigkeit

Der Türsensor und der Bewegungsmelder arbeiten prima. Jede Bewegung in der Garage wird registriert und gemeldet. Der Fenstersensor hingegen meldete schon nach ca. einer Woche Betrieb: “Batterie fast leer” und 1-2 Tage später “Verbindung verloren”. Bisher bin ich noch nicht dazu gekommen die Batterie zu tauschen, aber in Anbetracht der Tatsache, dass Lithiumbatterien eigentlich in solchen Sensoren über Jahre halten sollten, macht das stutzig.

Zubehör

Aktuell gibt es neben unseren Sensoren noch eine Sirene im Zubehör und eine Kamera sowie Rauchmelder sind angekündigt. Speziell Letzteres könnte für uns noch interessant werden. Was von Tür- und Fenstersensoren zu halten ist, wird sich in einem längerfristigen Test zeigen.

Fazit

So richtig “klick gemacht” hat es beim Thema Smart Home bei uns noch nicht. Die Tatsache, dass die Garage jetzt zuverlässig überwacht ist, finde ich gut. Die Tür- und Fenstersensoren melden mir bisher aber eher unbrauchbare Daten. Ich denke die Rauchmelder würden da schon eher eine Funktion darstellen, die für uns wirklich relevant wäre. Gespannt bin ich vor allem auch auf die Funktionen die mit den Alarm-Modi und der Sirene implementiert werden. – Das System ist ja noch in den Kinderschuhen und in der App wird deutlich, dass der Funktionsumfang noch deutlich interessanter wird.

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