Ein kleines Schränkchen als Familienerbstück

Auch in unserer Verwandtschaft hat sich bei dem einen oder anderen räumlich etwas verändert. Bei diesen Umzügen ist ein kleines Schränkchen zu meinen Eltern zurück gekommen. Es handelt sich hierbei um einen alten Massivholzschrank aus (vermutlich) Kiefer. Dieser stand lange Zeit bei meinen Eltern in der Wohnung. Zuletzt war er ins Schlafzimmer meiner Schwester gezogen und wurde zu diesem Zweck auch schwarz angemalt. Ein echtes Familienerbstück also.

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Wir haben uns vorgenommen den Schrank im Esszimmer aufzustellen. Die alte Truhe, die vorher den Platz eingenommen hat, war zwar echt schön und auch durchaus sehr praktisch. Aber sie war auch etwas flach und wirkte somit nicht so toll neben unserem Deko-Kaffeesack und dem Sattelhocker. Und so haben wir schon wieder ein neues Projekt aufgenommen. Selbstverständlich wollen wir den Schrank nicht schwarz lassen. Da die Farbe jedoch leider sehr in das Holz gezogen sein wird, wird ein einfaches Abschleifen nicht genügen. So müssen wir uns nun erstmal Gedanken über die farbliche Gestaltung machen. Unten links fehlt leider eine Zierleiste, lustigerweise hat mein Vater diese jedoch im Keller wieder gefunden, so dass wir nicht nur eine optische Änderung an dem Schränkchen vornehmen werden, sondern dieses auch wieder vervollständigen können. Ich freue mich schon sehr auf dieses Projekt!

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Die Wohnzimmerwand Teil 4

Als Letztes hatten wir an unserem Großprojekt Wohnzimmerwand den Küchenschrank komplettiert. Er ist somit nun schon seit längerer Zeit nutzbar, wenn auch noch nicht final fertig. Für einen Abschluss müssen noch einige Feinheiten erledigt werden. Diese kommen dann, wenn die gesamte Wand steht. Und damit wir mal einen Schritt weiter kommen, waren wir am Sonntag fleißig. Dies war auch schon lange überfällig. ;-)

Gleich zwei Ecken wurden von CK bearbeitet. Die hohe Wand in der Küche war an der Seite zum Esszimmer noch immer offen, da noch ein Lichtschalter angeschlossen werden musste. Wir hatten eigentlich gedacht, dass wir hier etwas schneller vorankommen, so dass wir die Blenden noch nicht angebracht haben. Nun war es aber langsam genug und wir haben uns entschlossen zumindest schon mal das Kabel für die Lampe zu verlegen. Somit konnten wir die Holzbretter anbringen und auch bei der Zimmerecke die Böden verlegen. Unter dem Boden liegt nun katzensicher das Kabel versteckt. Da wir uns noch einige Gedanken machen müssen, wie im Detail diese Ecke gestaltet wird, wird der aktuelle Stand wohl wieder etwas länger so bleiben.

Anders bei unserem mittleren Wandelement. Hier haben CK und ich den zweiten Sichtschutz zur Katzenecke angebracht. Wie auch die bereits vorhandene Wand können wir auch diese selbstverständlich bei Bedarf aufklappen. Hinter der Wand steht weiterhin ein Element des alten Kratzbaumes mit kleiner Schlafecke. Ich bin mal gespannt, ob eine unserer Katzen hier mal ein Schläfchen halten wird. Auch die Oberseite dieses Bereiches wurde mit einem Brett versehen. Hier haben wir ein einfaches weißes Brett aus dem Baumarkt montiert, da die Fläche darüber mit Schranktüren versehen wird.

Für einige weitere Arbeiten haben wir uns ebenfalls im Baumarkt schon mal ausgestattet. So wird auch die Seite zur Tür in Kürze ihren Sichtschutz bekommen. Und dann kann es auch langsam im Wohnzimmer weiter gehen. Hierfür haben wir nicht nur Holz, sondern auch Tapete und Farbe eingekauft. Ich bin selbst mal sehr gespannt auf das Ergebnis.

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Neues Gartenwerkzeug: Scheppach GFS 33 Motorsense

Motorsense GFS 33 von ScheppachUnser Fundus an motorbetriebenen Gartenwerkzeugen hat sich kürzlich mal wieder vergrößert: Die Benzin-Motorsense GFS 33/430b von Scheppach ersetzt somit unser – schon seit längerem leider dahin geschiedenes – No-Name-Modell, das wir seiner Zeit bei eBay erworben hatten um der Wildnis in unserem Garten Einhalt zu gebieten. Als die GFS 33 angekommen ist, wollte diese natürlich erstmal montiert werden. – Mehr als sieben Schrauben waren nicht nötig um die Motorsense in Betrieb nehmen zu können.

motorsense scheppach erfahrungen testbericht

Die Scheppach GFS 33/430b von Werkzeughandel Maschinenhandel Meyer zeichnet sich durch folgende Eckdaten und Features aus:

  • 32,6 cm³ 2-Takt-Motor mit 1,0 kW
  • Schnittbreite Messerscheibe: 255 mm
  • Schnittbreite Fadenspule: 430 mm
  • Schnittgeschwindigkeit Messerscheibe: 9500 1/min
  • Schnittgeschwindigkeit Fadenspule: 8500 1/min
  • Benzintank mit 0,9 l Volumen
  • Gewicht: 7,2 kg
  • Katalysator, EURO 2 konform
  • Fadenspule und Metallmesserblatt
  • Zweihand-Griff und Schultergurt mit Hüftschutz
  • Teilbarer Aluminiumschaft

Motorsense im Garten einsetzen

Ein großer Vorteil der neuen Motorsense ist, dass diese einen Zweihand-Griff und einen Tragegurt für beide Schultern aufweist. Das war bei der alten Sense beides nicht so und somit war die Benutzung ziemlich unbequem. Den Zweihand-Griff kannte ich von der Stihl-Sense unseres Nachbarn und war immer schon neidisch auf dieses ergonomische Feature.

Die alte Motorsense haben wir hauptsächlich noch mit der Messerscheibe eingesetzt bzw. einsetzen müssen. – Waren doch noch viel zu viele Brombeerzweige und Hainbuchentriebe zu beseitigen und bekämpfen. Jetzt sieht die Situation – Balkenmäher sei Dank – schon ganz anders aus. Die Brombeeren sind zwar noch vorhanden, sprießen aber nicht mehr als riesige Triebe aus dem Boden. Großflächig kann die Plage mit dem Mäher in Schach gehalten werden und der Garten wird immer zugänglicher.

Ein Problem des Balkenmähers ist aber, dass mit einem radgetriebenen Schneidwerkzeug mit einem Meter Schnittbreite kleine Ecken des Gartens nicht wirklich gut vom Rasen befreit werden können. Für einen kleinen Rasentrimmer mit Akkubetrieb ist es aber einfach zu viel. – Und da kommt jetzt die neue Motorsense in Spiel. Ab jetzt aber eher mit der Fadenspule, die es ermöglicht sowohl großflächig als auch sehr gezielt unerwünschten Rasenwuchs im Zaum zu halten.

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Ein Platz für den Kompost, ein Gartenhaus und einer Rasenmähergarage!

Und weiter geht es mit unseren Fortschritten im Garten! Selbstverständlich musste auch der sonnige Samstag ausgenutzt werden! Und so haben wir uns mal wieder zu dritt an den hinteren Teil unseres Grundstückes gewagt. Die letzten Arbeiten sind ja doch schon wieder etwas länger her. Über unser Vorhaben habe ich im Juli bereits berichtet. CK hatte die Einfassung mit den Rasenkantensteinen noch fertig gemacht und dann ist mehrere Wochen erstmal nichts passiert.

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Und so bestand die erste Tätigkeit am Samstag auch darin etwas Regenwasser, dass sich gesammelt hatte, abzuschöpfen. Nachdem ich die Füllhöhe für den Sand und Kies eingezeichnet hatte, haben die Jungs fleißig selbigen in Schubkarren angefahren. Schon wieder erstaunlich wie viel hierfür benötigt wurde. Aber da wir von unserem freundlichen Nachbarn extra drei Lkw-Ladungen für die Muldenrigole und dem Kompost geliefert bekommen hatten, war zum Glück genug Material vorrätig.

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Während ich den Sand grob verteilt habe, haben CK und Marco dann das Glattziehen übernommen und direkt mit dem Pflastern angefangen. Wir haben ja für unsere Einfahrt vor dem Haus schon vor Jahren *seufzt* sehr günstig gebrauchte Pflastersteine erwerben können. Hierbei handelt es sich um einen alten Schulhof und so waren einige der Steine auch so kaputt, dass sie für die Einfahrt nicht zu nutzen sind. Als Boden für den Kompost sind die Steine aber noch gut zu gebrauchen, da kommt es auf die Optik nicht so genau an.

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Besonders praktisch war es, dass wir die Randsteine gut nutzen konnten. Diese werden wir ebenfalls für den vorderen Bereich nicht so gut gebrauchen können. Und so kam es, dass wir an zwei Seiten Randsteine und an einer Seite sehr kaputte Steine nutzen konnten.

Große Lücken haben wir anschließend mit etwas Beton gefüllt und die gesamte Fläche anschließend mit Sand abgefegt, der sich in die Ritzen legen kann. Und fertig ist ein toller und vor allem günstiger Boden.

CK hatte vor einiger Zeit bereits die Balkenschuhe passend einbetoniert. Hier hatten wir einfach Lücken gelassen und diese dann ebenfalls mit Beton gefüllt. So konnten wir direkt die Sichtschutzwände in der Ecke aufstellen, die den Kompost zukünftig begrenzen sollen. Durch den Besuch bei meinen Eltern hat es jedoch noch eine kleine Planänderung gegeben. Hier können wir nämlich noch einige Holzbalken bekommen, so dass wir uns fest vorgenommen haben, direkt noch ein kleines Gartenhaus und eine Rasenmähergarage auf der Fläche zu bauen. Sowohl die Garage als auch der Keller sind nämlich ziemlich voll, so dass wir uns sehr freuen, wenn wir unsere Gartengerät zukünftig dort haben werden, wo sie hingehören.

Und schon sieht der Garten wieder etwas ordentlicher aus. Wir hoffen, dass es nun nicht wieder Wochen dauert, bis wir weitere Fortschritte im hinteren Teil erzielen werden. ;-)

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DIY-Wissen: Welcher Bohrer für welches Projekt?

Egal welcher Bohrmaschinentyp, ob einfache Bohrmaschine, Schlagbohrmaschine, Akkuschrauber oder was auch immer, das Gerät selbst ist nur die halbe Miete! Je nach Anwendungsfall und zu bohrendem Material müssen nämlich verschiedene Bohrer her. Holz, Beton, Metall, Keramik, Kunststoff… Den passenden Universalbohrer für viele verschiedene Materialien gibt es einfach nicht. Die Anforderungen sind einfach zu unterschiedlich.

Bohrer für Holz

IMG_8409Holzbohrer erkennt man in der Regel an der kleinen Zentrierspitze, die das genaue Treffen eines angezeichneten Lochs erleichtern. Holzbohrer sind einer der Bohrertypen, die mit ganz klassischen Schneiden an der Spitze und einer Spirale zum Abtransport der Späne ausgestattet sind. Holzbohrer gibt es entweder in rund als auch als eine eher  günstige Alternative für große Löcher aus Flachmaterial.

Beispiel für einen Spezial-Holzbohrer: Forstnerbohrer

IMG_8410Für große Löcher mit flachem Boden eignet sich besonders der Forstnerbohrer, der eine schöne zylindrische Vertiefung bohrt.

Forstnerbohrer sind zwar schon eher etwas für den fortgeschrittenen Holzwerker und nicht für jeden DIY-Einsteiger nötig. – Wenn es aber an das Verbauen von Möbelscharnieren geht leider unabdingbar.

Bohrer für Metall

IMG_8411Metallbohrer dienen zum Bohren von Stahl und NE-Metallen. Metallbohrer sind – wie auch die Holzbohrer – mit einer Schneide ausgestattet, und weisen eine Spirale zum Abtransport der Späne auf. Metallbohrer gibt es mittlerweile nicht nur in der bekannten HSS-Qualität, sondern auch mit HighTech-Beschichtungen aus beispielsweise TiN (heute fast Standard-Qualität) oder deutlich teureren Materialien, die die Lebensdauer und Schnitthaltigkeit stark erhöhen. Metallbohrer sehen Holzbohrern sehr ähnlich, weisen aber in der Regel keine Zentrierspitze auf.

IMG_8405Ausnahmen bestätigen die Regel. – So zum Beispiel der Zentrierbohrer für Arbeiten an der Drehbank. Oder auch ein Bohrer bzw. Lochsäge für sehr große Löcher in Blech: Diese Bohrer sind nicht nur mit einer Zentrierspitze, sondern mit einem Zentrierbohrer ausgestattet und die Zerspanung findet mittels Hartmetallplatten statt, die die Schneiden ersetzen.

Bohrer für Beton

IMG_8408Der Bohrer der Wahl für Beton ist der Hammerbohrer. Diese Art von Bohrer hat keine Schneiden in dem Sinne, sondern wie der Name schon sagt einen Hammerkopf. – Zwei Flügel aus massivem Material, die den Durchmesser der Bohrung bestimmen, aber das Material nicht wegschneiden, sondern es zertrümmern. Klar, Schneiden dürfte bei Beton auch eher leidlich funktionieren. Das zertrümmerte Material wird wie auch bei den Holz- oder Metallbohrern mit einer Spirale abtransportiert.

Bohrer für Kunststoff

Für Kunststoffe gibt es im Hausgebrauch eigentlich keine speziellen Bohrer. Die meisten Kunststoffe werden “schneidend” gebohrt. Ein Metall- oder Holzbohrer funktioniert also in der Regel. Soll Acryl- bzw. Plexiglas bearbeitet werden, muss aber ein spanender Bohrer her. Diesen kann man sich aber einfach selbst herstellen oder vielleicht ist er auch schon irgendwo zu finden: Ein stumpfer Metallbohrer ist nämlich genau das was man benötigt.

Bohrer für Keramik

Bohrer für Keramik, wie zum Beispiel Fliesen, sind eigentlich gar keine richtigen Bohrer sondern eher Schleifer. Diese extrem hart beschichteten Bohrer raspeln bzw. schleifen das Material eher weg. Da der Staub stark schmirgelnd ist, weisen diese auch in der Regel keine Spirale für den Abtransport auf. – Man muss halt sehr behutsam vorgehen und das weggebohrte Material ab und an manuell bzw. mit Druckluft oder einem Sauger entfernen. Und Vorsicht! Keramik verträgt nur wenig Vorschubkraft beim Bohren.

Fazit

Wie man sieht: Für so ziemlich jeden Anwendungsfall gibt es einen Bohrer. Metall- und Holzbohrer sind da schon universeller als spezielle Zeitgenossen wie zum Beispiel der Keramikbohrer. Für den DIY-Einsteiger würde ich empfehlen mit einem Set Bohrer zu starten, dass HSS- und Steinbohrer enthält. Dafür aber in guter Qualität. Mit dem HSS-Sortiment kann man auch Holz bearbeiten, ist aber auch für Metall und Kunststoff gut gerüstet. Wenn man einen starken Fokus auf Holzarbeiten hat, empfiehlt sich natürlich zusätzlich ein Satz Holzbohrer.

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