Die Wohnzimmerwand Teil 8

Das wir in unseren Wohnzimmer gerade einen Raumteiler bauen, haben wir ja bereits in vielen kleinen bis großen Schritten berichtet. – Ist auch echt eine Menge Arbeit, die man neben dem Job noch erledigen muss. Wir wurden nach Teil 7 sogar schon gefragt, ob unser Raumteiler als “Neverending Story” geplant ist. Ich kann euch beruhigen… ist es nicht. Die Vorstellung in einem fertigen Wohnzimmer auf der Couch zu sitzen erscheint mir gerade nämlich sehr verlockend.

Um unserem Ziel näher zu kommen, habe ich mich dann am Montag nach dem Büro noch daran begeben an einem der in unseren Fachwerk-Raumteiler integrierten Schränke weiter zu arbeiten.

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So sah der Ausgangszustand aus. Am Montag kamen dann die Türen und auch die noch fehlenden Regalböden dazu.

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Die Regalböden bestehen aus 16 mm dicker, weiß beschichteter Spanplatte und sind mit jeweils fünf kleinen Winkeln im Schrank befestigt. Vier Winkel in den Ecken der Platte und ein Winkel hinten in der Mitte um die Durchbiegung der ca. 100 cm langen Spanplatte bei Beladung etwas im Zaum zu halten. Tipp: Wenn ihr solche (zusätzlichen) Böden in Möbel einbaut, bringt drei Winkel auf Höhe im Schrank an, legt den Boden ein und befestigt diesen mit einer Schraube an einem der Winkel. Dann erst den/die letzten Winkel anbringen. So kann man sehr einfach sicher stellen, dass alle Winkel am Regalboden anliegen. – Die Kanten der Böden in der ganzen Raumteiler-Wand werden natürlich noch mit Umleimern versehen. Aber erst, wenn es an die kosmetischen Arbeiten geht.

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Die Türen bestehen aus 10mm dicker Spanplatte in roh und werden von sehr einfachen Scharnieren in Position gehalten. Die Türen werden später noch mit einer Tapete verkleidet und farblich behandelt. – Die Spannung darauf, wie das mal aussehen wird steigt!

Unbehandelter, geschliffener CouchtischNach getaner Arbeit haben wir es uns dann auf unserem Sofa gemütlich gemacht und davon geträumt wie der neu durch den Raumteiler entstandene Wohnbereich wohl bald einmal aussehen und wirken wird.

Dabei kam das Thema Sofa natürlich immer wieder zur Sprache. – Wir hatten ja geplant selbst ein Sofa für unsere Wohn- und Heimkinoecke zu bauen. Diese Idee kam uns aber während wir so sinnierten immer weniger sinnvoll vor. In dem neuen Raum ist das sonst bei uns so präsente “quadratisch, praktisch, gut” eher nicht gewünscht und da wird das selber Bauen schon schwierig und ggf. auch teuer. Eine Sofa-Alternative musste also her. Im Netz haben wir uns dann erstmal bei Sofa-Konfiguratoren wie zum Beispiel bei Möbel Letz umgeschaut. Die Möglichkeiten, die man mit Sofa-Anordnungen und verschiedenen Polsterfarben hat, sind schon enorm.

Nach einiger Zeit stellte Judith dann aber die Frage, die alles entschieden hat: “Sag mal, wie hieß eigentlich noch dieses schöne Sofa, in das ich mich während des Studiums mal in diesem teuren Möbelladen verliebt habe?” 

Stimmt, das war WIRKLICH schön… Damals das Sofa unserer Träume und unbezahlbar. – Heute nicht mehr in Produktion. Naja, aber das macht ja nichts. Es gibt ja einen Gebrauchtmarkt. Wir haben uns also dafür entschieden ein gebrauchtes Hookipa bzw. LaOla von Bretz zu beschaffen. Wer das Sofa nicht kennt: Die Bildersuche bei Google spuckt so einiges in der Richtung aus. Bei uns ist das Hookipa immer als “das w-förmige Sofa” bekannt. Es hat nämlich quasi zwei Sitzmulden in denen man es sich sowohl längs als auch quer gemütlich machen kann.

Die Bezugstoffe, die bei den zur Verfügung stehenden Gebrauchtmodellen zu haben sind, sind eher unterirdisch. – Sowohl von Farbe und Design, also auch vom Zustand her. Das Sofa muss also nach der Beschaffung neu bezogen werden. Keine günstige Angelegenheit, aber gemessen am Neupreis fast ein Schnäppchen.

Und… JUHU! Wieder ein neues Projekt.

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Weihnachten kann kommen!

In diesem Jahr kann die Weihnachtszeit von uns aus schon recht früh beginnen. ;-) Sonst sind wir ja nicht so der Fan von Lebkuchen im Oktober. Ich vermute mal, dass der Wandel daran liegt, dass die letzte Zeit gefühlt wieder sehr stressig war und wir unsere Energie dringend wieder aufladen müssen.

Ein aufgeräumtes und gemütlich dekoriertes Zuhause kann hier schon Wunder wirken. Ein geselliges Essen mit Freunden trägt bei uns ebenfalls immer wieder dazu bei, wieder geerdet zu werden. Ein frischer Blumenstrauß bringt in unserem Esszimmer vor allem in Kombination mit unseren neuen Teelichtständern einen herbstlichen und wohnlichen Touch. Als Blumenvase haben wir eine Vorratsdose von IKEA zweckentfremdet, da leider der Holzdeckel kaputt gegangen ist. Zum Wegschmeißen ist der Behälter jedoch viel zu schade.

Das Wohnzimmer ist dank CK nun final vom Esszimmer abgetrennt. OK, die Wand ist so natürlich noch nicht fertig, aber alle Trennwände sind nun montiert. Ich habe dieses Ereignis zum Anlass genommen, meinen Hängesessel nun doch wieder ab zu nehmen. :-( Er passte leider weder in die Zimmeraufteilung noch zum gewünschten neuen Flair des Wohnzimmers – wie ich mir nun endgültig eingestehen musste. Große neue Veränderungen gibt es noch nicht, dafür sind einige kleine Dekorationsobjekte von einem Ort zum anderen gewandert.

In diesem Zuge habe ich auch in unserem Gästezimmer einige Kleinigkeiten umgestellt. So sieht das ganze Haus gleich schon wieder ordentlicher aus.

Alles aufgeräumt und gemütliches Kerzenlicht, da dürfen natürlich die ersten selbst gemachten Weihnachtskekse nicht fehlen. Naja und Mitte November ist nun auch das erste weihnachtliche Dekorationsobjekt neu bei uns eingezogen. Beim Stöbern zum Thema Weihnachtsdekoration selber machen, bin ich nämlich auf die Seite von bonprix gestoßen. Diese enthält eine Anleitung, wie man tolle festliche Teelichtständer aus Einmachgläsern selbst gestalten kann. Ich habe mich jedoch gleich in den kleinen Metallelch verliebt, der weiter unten auf der Seite zum Verkauf angeboten wurde und einem sehr warmherzig ein frohes Fest wünscht. ;-)

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Dieser eignet sich eigentlich super, um Besucher zur Weihnachtszeit freundlich zu begrüßen, so der Plan. Aber nachdem wir den kleinen Gesellen ausgepackt haben, stand schnell die Entscheidung fest, dass er bald in unseren Wohnraum unseren Weihnachtsbaum anhimmeln darf. ;-)

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Die Wohnzimmerwand Teil 7

Und weiter geht’s! – Ich hatte in dieser Woche zwei Tage Urlaub… nach einem Tag Entspannung bekam ich am zweiten Urlaubstag schon wieder Lust ein wenig zu Heimwerkern. Und da unser Großprojekt “Wohnzimmerwand” noch immer in vollem Gange ist, fiel die Wahl nicht schwer…

Ich hatte einige Tage zuvor schon die passenden Materialien für die nächsten Schritte im Baumarkt eingekauft. – Da im örtlichen Obi an dem Tag die Plattensäge ein bisschen gesponnen hat, musste ich auch nur ca. 1,5 Stunden auf 17 Zuschnitte warten. ;-) Am Ende des Tages hatten wir aber Platten, Leisten und Scharniere zur Fertigstellung der beiden vom Wohnzimmer zugänglichen in die Wand integrierten Schränke da. Und genau damit habe ich mich dann am Freitag auch beschäftigt:

Schrank in einen Raumteiler integrieren

Über unserem Sofa wird es bald™ mal ein Regal für unsere Heimkinoausstattung (Beamer, Receiver, BluRay-Player, Amazon Fire TV oder ähnliches, etc…) die wir irgendwann™ mal anschaffen werden geben. Vor dem Regal muss aber auch die Trennwand zum Esszimmer fertig werden. – Und da befindet sich an der “Anschlussstelle” neben einem Katzenausguck auch ein Schrank. Klar, für vollem Komfort muss es in der Fernsehecke ja auch einen Knabberzeug- und Süßigkeiten-Vorrat geben.

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Den Rohbau des Schranks habe ich aus Spanplatte gebaut. Die Spalte zu Decke und den Balken werden noch mit kleinen MDF-Abschnitten in 4mm Dicke geschlossen und dann, wenn die Wandgestaltung der Fachwerkfelder ansteht verspachtelt.

Auf der Esszimmerseite der Wand haben wir uns dafür entschieden ein kleines Dekofach in den Schrank zu integrieren. – Und mit dieser Entscheidung sind wir mehr als nur zufrieden.

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Einen kleinen Vorgeschmack auf den Katzenausguck bekommt man von der Esszimmerseite auch schon… Dort befindet sich nämlich der Eingang, der natürlich später noch leichter zugänglich gemacht wird.

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Den Gesamteindruck von Wohn- und Esszimmer prägt die große, nun verschlossene Fläche auf jeden Fall sehr intensiv. Die Gemütlichkeit im Wohnzimmer ist deutlich gestiegen, die Wand wirkt von der Esszimmerseite aus schon wieder ein bisschen “runder” und man kann sich den Fertigzustand immer besser vorstellen.

Worüber wir uns wirklich wundern ist, wie offen der gesamte Bereich trotz des Raumteilers weiterhin wirkt. – So sehr, dass schon Überlegungen bzgl. geraffter Vorhänge im Durchgang aufkommen. Wir werden sehen…

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Ein Besuch bei IKEA endet immer mit Mandelkuchen…

In letzter Zeit können wir leider mal wieder seltener über Fortschritte berichten als eigentlich wünschenswert wäre. Hinzu kam dann noch unser Kauf des Wohnwagens, einige Geburtstage und leider auch ein riesiges PC-Problem bei CK. So hatten wir genug andere Sachen um die Ohren und haben uns nicht um weitere Fortschritte im Wohnbereich gekümmert.

Das Chaos in unserer Garderobe war dabei allerdings nicht mehr länger tragbar. Und da wir auch für unseren Wohnwagen nach Ordnungssystemen ausschau halten wollten, lag nichts näher als einen Feierabend dazu zu nutzen zu IKEA zu fahren. Was den Wohnstil und die Möbel angeht, finden wir IKEA mittlerweile immer weniger interessant, aber für Kleinzeugs und eben unsere gesuchten Ordnungssysteme ist es noch eine gute Wahl.

Leider sind wir für unseren Wohnwagen nicht wirklich fündig geworden, hier werden wir dann wohl doch eher wieder mal selbst Hand anlegen oder im Campingbedarf stöbern. Für unsere Garderobe jedoch haben wir eine schöne und preiswerte Alternative zur Aufbewahrung unserer Wintersachen gefunden. Eigentlich hatten wir an ein weiteres Regalsystem aus der Reihe “Molger” gedacht. Das hängende Ordnungssystem “Skubb” bietet jedoch gleichwertigen Platz und hat zusätzlich den Vorteil weniger zu kosten. Außerdem gibt es hierfür praktische Schubladeneinschübe, die ebenfalls unterteilt sind. Super um hier die Handschuhe paarweise aufzubewahren!

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Und mit ein wenig Ausmisten und umräumen haben wir es dann geschafft den unteren Teil unserer “Molger”-Konstruktion so schön leer zu bekommen, dass auch das Schuhchaos beseitigt werden konnte. So haben wir auch schnell einen Platz für unsere neu erworbenen Bettschuhe von IKEA gefunden. ;-)

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Und nach so einer tollen Aufräumaktion schmeckt die Mandeltorte doch gleich doppelt so lecker. :-)

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Die Wohnzimmerwand Teil 6

Wenn die Materialien im Haus sind und auch das Wetter mitspielt, dann können wieder gute Erfolge erzielt werden. Dies haben wir auf jeden Fall am Wochenende festgestellt. So konnten wir unsere untere Etage der Katzenwelt fertig stellen – naja. So fertig halt, wie es derzeit der Status erlaubt. Ich kann nicht oft genug betonen, dass die Holzwände selbstverständlich – allerdings wenn alle Holzwände angebracht sind – noch einen passenden Anstrich erhalten werden. ;-)

Provisorisch stand ja nun schon länger unser alter Kratzbaum in den Flächen der Fachwerkwand. Dies sollte sich nun ändern. Hierzu haben wir die Sisalstangen direkt an den Regalfächern befestigt. Neben einem guten Halt wird so auch die Optik wieder stimmiger. Funktionell haben wir hier aber kaum etwas verändert. Es gibt unten weiterhin zwei Sisalstangen zum Kratzen. Darüber führt die lange Sisalstange auf die oberste Etage der Katzenwelt. Eine kleine Kuschelzone soll zum Schlafen einladen oder einfach nur so aussehen, falls die Damen sich hier eben nicht niederlassen werden… Praktisch bei diesem Fachwerkelement ist auch, das man durch den Katzenzugang die Steckdose neben der Tür noch erreichen kann. – Diese ist bei uns nämlich beim Staubsaugen sehr beliebt.

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Und so ist nun auch die dritte Katzenklappe angebracht und bildet somit einen Sichtschutz ins Esszimmer. Wirkt gleich schon wieder aufgeräumter oder nicht?

Auch die erste Seitenwand ist nun eingebaut und gibt schon mal einen kleinen Einblick darauf, wie es ist, wenn wir nicht mehr so einfach ins Wohnzimmer oder in den Garten blicken können. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es die richtige Entscheidung war.

Jetzt haben wir wieder die Gelegenheit die Fortschritte auf uns wirken zu lassen. So können neue Ideen für die mittlere Etage entstehen bzw. sich besser vorgestellt werden. Weiter gehen wird es nämlich jetzt erstmal hauptsächlich im Bereich zum Wohnzimmer.

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