Aufrüstung bei der Gartenarbeit

Ich hatte ja schon berichtet, dass wir im Garten an einigen Stellen eine regelrechte Blumenexplosion erlebt haben. Die gesäte Blumenwiese zwischen den Mauerwerken sprießt deutlich in die Höhe und ergibt aktuell ein sehr schönes buntes Bild. Auch die Rosen und Kräuter sind an ihrem zugewiesenen Platz gut angegangen. Etwas schade sind aktuell die Erdbeeren. Diese wachsen bei der Abwesenheit der Sonne leider nicht so toll und wenn sie dann reif sind, werden sie direkt von den Schnecken aufgegessen. :-(

Während der Schnittknoblauch und die Buntnesseln langsam Triebe schlagen, scheint der Erdbeerspinat leider nicht anzugehen. Auch die Arbeiten am Apfelbaum gehen mal wieder schleppend voran. Unsere vorhandene Rosenschere hat leider die Angewohnheit die Äste an der Schnittstelle sehr zu splittern, was dem Baum ja nicht gerade gut tut. Der Regen der letzten Wochen tut seinen Teil dazu, dass unsere Gartenarbeiten nicht so gut voran gehen.

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Um einige der Pannen demnächst besser machen zu können haben wir wir zum Glück von Maschinenhandel Meyer neues Gartenwerkzeug bekommen:

  • ein Bodenmessgerät,
  • eine Rebenschere,
  • eine Gartenfunktionsschere,
  • und eine Gießkanne. ;-)

Da ich im Gärtnern leider wirklich nicht sehr talentiert bin, freue ich mich vor allem über das elektronische Messgerät. Ich befürchte nämlich, dass der Erdbeerspinat von mir zu feucht gehalten wurde. Auch der pH-Wert ist ja für einige Pflanzen nicht unerheblich. Mit dem Bodenmessgerät kann ich nun gleich mehrere Werte überprüfen: pH-Wert, Temperatur und Feuchtigkeit.

Die Rebenschere löst dann hoffentlich unser Splitterproblem beim Apfelbaum. Durch die Schere mit Amboss sollten zukünftig grade Schnittflächen entstehen. Die Gartenfunktionsschere und die Gießkanne sind einfach nützliche Werkzeuge, von denen man kaum genug haben kann. Ich habe nun schon öfter geflucht, wenn sich meine Jungs die Gießkanne wieder für ihre Arbeiten in der Garage geschnappt haben und ich diese andauernd wieder zurück holen musste. Somit ist meine kleine Gartenausstattung mal wieder etwas gewachsen.

Wann wir es schaffen werden für diese auch mal draußen die passenden Unterbringungen wie ein Gartenhaus in dem man auch den Balkenmäher oder einen Holzspalter unterstellen könnte zu bauen ist jedoch noch immer fraglich. Aktuell verzetteln wir uns wieder in so vielen Projekten, dass wir eigentlich ein Jahr Urlaub bräuchten, um alles abschließen zu können. Obwohl… viele Arbeiten haben wir ja gerade, weil wir Urlaub machen wollen. ;-)

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Neue Armatur für das Gäste-WC!

Ich habe vor einiger Zeit immer wieder rote und trockene Stellen an meinen Händen gehabt. Es hatte etwas gedauert, bis ich gemerkt habe, dass dies immer dann auftritt, wenn ich mir an einem Tag oft im Gäste-WC die Hände gewaschen habe. Ab da war klar, dass ich allergisch reagiere. Wir hatten unsere Badarmatur damals bei eBay ersteigert und somit für recht gutes Geld erhalten. Jetzt zeigte sich dann aber auch warum: In der Armatur wurde scheinbar Nickel verarbeitet. Dass ich hierauf allergisch reagiere, habe ich auch bei Schmuck schon feststellen könne. Sehr schade, weil mir die Armatur eigentlich sehr gut gefallen hat und diese gut ins Konzept für unser Steampunk-WC gepasst hat. Die minderwertige Qualität des Wasserhahns fiel jedoch schon recht früh auf, da das Wasser eine merkliche bräunliche Färbung hatte und somit das Waschbecken schnell sehr schmutzig aussah.

Einen passenden Ersatz zu bekommen hat sich dann aber auch als etwas schwieriger heraus gestellt. Mir war klar, dass ich gerne einen Einhebelmischer hätte. Bei der „defekten“ Mischarmatur hatte ich mir nämlich ganz oft aus Bequemlichkeit die Hände nur mit kaltem Wasser gewaschen. Die meisten Einhebelmischer sind vom Design aber entweder total langweilig oder zu teuer. ;-) In unserer gewünschten Preisklasse gab es lediglich passende Einlocharmaturen, die nur kaltes oder nur warmes Wasser ausgeben können. Auch nicht gerade das, was wir uns vorgestellt haben…

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Die Lösung haben wir in einem Zusatzelement gefunden. Der Vormischer wird auf die aus der Wand kommenden Wasserleitungen geschraubt und mischt das Wasser – wie schon der Name sagt – vor. Wir haben uns für eine Variante entschieden, bei der wir das Wasser – wie auch bei unserer Dusche – auf eine feste Temperatur einstellen können. Aus dem Wasserhahn kommt somit nun immer 38° warmes Wasser, zum Händewaschen also gut geeignet. Vormischer sind übrigens gar nicht so einfach zu bekommen. Sie scheinen in einem normalen Haushalt nicht so oft vorzukommen.

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Wir haben uns somit wieder für eine Armatur mit Kreuzgriff entscheiden können, denn Kreuzgriff oder Handrad passen einfach am besten zu Steampunk. Das Einbauen war mit Unterstützung von Marco auch schnell erledigt. Die Armatur ist nun deutlich kleiner als die alte und passt somit auch besser zum kleinen Waschbecken. Es gab zwar auch von dieser eine goldene Variante, aber diese hätte eine deutlich längere Lieferzeit gehabt und der Goldanteil wäre so gering gewesen, dass sich das Warten nicht gelohnt hätte.

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Das anfängliche Problem, dass beim vollem Anschlag das Wasser zu sehr spritzte, konnte dank Marco auch ganz einfach gelöst werden: Wir haben die Wassermenge direkt an den Wasserleitungen an der Wand runter geregelt.

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Doch nicht nur am Waschbecken gibt es eine Veränderung. Wir sind beim wöchentlichen Einkauf zufällig an einem bronzefarbenen Bilderrahmen vorbeigekommen. Dieser ist nun an der gegenüberliegenden Wand zur Tür angebracht und dient somit als neuer Blickfänger. Die passenden Fotos sind bereits bestellt: Für die Hochkantformate haben wir uns für Steampunk Portraits entschieden, in das Querformat kommen Bilder von Luftschiffen. Die Bilder haben wir im Netz gesucht und gefunden und bei einem Online-Fotoshop entwickeln lassen.

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Auf zum neuen Wohngefühl!

Es gibt so viele tolle Wohntrends und -stile. Uns ist es schon immer schwer gefallen uns durchgängig auf einen Wohnstil festzulegen. Mediterranes Vintage im Flur, Materialien aus der Natur im Schlafzimmer (OK, noch immer nicht fertig…), gradliniges und schlichtes Design im Esszimmer, ein fröhlich-bunter Mix im Arbeits- und Sportzimmer, ein in weiß gehaltener Raum als Gästezimmer, Steampunk im Gäste-WC, Streetart und Asian-Stil im Treppenaufgang, Dekoration mit Büchern im Flur – wir haben in unserem Haus verschiedene Richtung einfließen lassen und jedem seinen Raum zugewiesen.

Durch die (langsam voranschreitende) Trennung im Erdgeschoss zwischen Küche/Essbereich und Wohnzimmer ist es uns möglich noch einen weiteren Stil einfließen zu lassen. Das Wohnzimmer soll zukünftig vor allem hauptsächlich drei Funktionen erfüllen: Gelegenheit zum Schmöckern und Zocken bieten, Raum für nette Filmabende zu sein und ein gemütliches Beisammensein mit Freunden zu ermöglichen.

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Mit der Anschaffung unseres Bretz Sofas haben wir uns schon mal grob auf eine Richtung festgelegt: weiche, runde Formen und gerne auch außergewöhnliches Design. Da es jedoch unerlässlich ist, dass das Sofa einen neuen Bezug bekommt, ist die Farbwahl noch sehr offen geblieben. Diese ist durch das Streichen der Schranktüren in dem warmen Rotton (flammendes Herz) schon etwas konkreter geworden und ist mit der Anschaffung des Teppichs aus runden Kreisen noch weiter von uns verfolgt worden. Leider mussten wir feststellen, dass sich die Befürchtungen mit Katzen und Teppich bewahrheitet haben. Gerade Toffifee – unsere Langhaarkatze – hat sich täglich auf dem Teppich verewigt und Non-Stopp-Staubsaugen zählt nicht gerade zu unseren Lieblingsbeschäftigungen. Da uns letztlich aber auch optisch der Teppich nicht mehr für den Raum gefallen hat, war die Entscheidung schnell gefallen: weg damit!

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Mein Wunsch war es immer schon, dem Wohnzimmer die Gemütlichkeit einer Höhle zu geben. Toll finde ich jedoch auch ein verspieltes, romantisches Design. In Tallin haben wir feststellen können, dass sich beides nicht ausschließt! Die außergewöhnliche Einrichtung der Chocolaterie Kehrwieder hat uns da nachhaltig beeindruckt und soll uns nun bei der Einrichtung unseres Wohnzimmers leiten.

Um endlich näher an den Status „Fertig“ heran zu kommen, müssen wir erstmal ganz von vorne anfangen: Boden und Wandfarbe! Diese passen in dieses Konzept nämlich aktuell gar nicht. Zudem ist es von uns ausdrücklich gewünscht, dass es zwischen dem Ess- und Wohnbereich eine deutliche Trennung gibt. Den ersten sichtbaren Schritt haben wir nun damit gemacht, dass wir einen neuen Laminatboden verlegt haben.

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Die Wahl viel uns denkbar leicht – haben wir uns doch gleich beim ersten Internetshoppen in den Boden verliebt. Wir haben nach einen dunklen Boden gesucht, der gut zu den Holzbalken der Fachwerkwand passt. Dies erfüllt unser neuen Boden nahezu perfekt! Ein weiteres Plus war die ungewöhnliche Form der Laminatbretter, mit den Maßen 138 cm x 24,5 cm sind diese nämlich ungewöhnlich groß und passen somit gut zu unseren großen Fliesen im Essbereich. Ich kann mich gerade an dem Boden gar nicht satt sehen!

Der nächste Schritt wird dann die Wandfarbe sein. Wir wünschen uns hier ebenfalls dunkle Farben und wollen daher gerne mal mutig schauen, ob schwarze Wände passen. Die Musterfarbe ist auch schon geordert. Zum Auflockern und Abmildern der Wirkung können wir uns hier einige akzentuierende Techniken vorstellen. Zudem spiele ich immer noch mit dem Gedanken mit Verblendungen aus Stein zu arbeiten. Und dann können wir uns vielleicht auch endlich mal auf eine Farbe für unser Sofa festlegen…

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…dieses hat nun von Schwiegermutter erstmal einen neuen Überwurf bekommen, der schon mal eine deutliche Verbesserung gegenüber den alten Decken ist.

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Viele kleine, manchmal unerwartete Arbeiten…

Uje, wir haben aber nun schon sehr lange nichts mehr von uns hören lassen. Die Arbeiten der letzten Wochen waren aber für unseren Blog leider nicht so spannend, dass sie einen ganzen Artikel wert gewesen wären. Die Pflasterarbeiten der Einfahrt sind nun schon länger abgeschlossen, allerdings sind hier noch die Feinheiten zu erledigen. So muss die Regenrinne noch final bearbeitet werden und unser Wasserzudrehpunkt (oder so) noch einbetoniert werden.

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Leider kommen gerade immer wieder neue und und auch unerwartete Arbeiten ins Haus geflattert. So verlief unser letzter Campingausflug auch etwas anders als erwartet. Die Bremsen unseres Jeeps waren defekt, so dass CK nach dem Urlaub einige Zeit auf die Reparatur verbringen musste. Provisorische Reparatur in der Werkstatt und dann die neuen Teile zum dauerhaften Einbau sind da nicht gerade toll für unsere Haushaltskasse. :-(

Auch unser geplanter Sommerurlaub verlangt noch einige Vorbereitungen an unserem Wohnwagen. Schon beim Kauf war uns nämlich klar, dass wir auch hier eine Mission Wohntraum verfolgen wollen. Der erste Schritt war es nun ein festes Bett in den Wohnwagen einzubauen und die gruseligen Lampenschirme auszutauschen. Auch technisch werden wir noch einige Feinheiten ändern und zum Beispiel einen größeren Wassertank einbauen. Final sollen auch mal die Schranktüren eine neue Farbe erhalten, da wir das Holzimitat eher leidlich schön finden. Auch die Tischplatte und der Boden sollen eine andere Gestaltung erhalten – aber dies sind leider keine Arbeiten mehr, die wir noch vor dem Urlaub erledigen können.

Die Gartenzeit nimmt uns auch immer wieder in Anspruch. Den Rasen zu mähen und Unkraut zu zupfen ist da schon eine feierabendfüllende Aufgabe. Und bei meinem Lehrerausflug zu den benachbarten Obstbauer, habe ich gelernt, dass auch unser Apfelbaum noch viel Pflege benötigt. Also sind wir auch hier immer mal wider aktiv und schneiden die Wassertriebe zurück und legen die Äpfel frei, damit sie viel Sonne und Platz haben. Bei dem heutigen Sonnenschein kommen auch die sprießenden Blumen toll zur Geltung und auch die ersten Sprösslinge aus der Frühlingsaktion zeigen sich langsam.

Trotz der vielen kleinen Arbeiten haben wir uns jedoch entschlossen auch in unserem Haus keine zu große Pause einzulegen. Es wird langsam Zeit unser aktuell sehr provisorisches Wohnzimmer in ein gemütliches zu verwandeln. Die Testfarbe für die Wände liegt schon seit längerem bei meinem Vater, ich hoffe wir schaffen bald mal ein Treffen mit Übergabe zu organisieren. ;-) Aber bevor die Wandfarbe kommt erhält der Boden sein neues Aussehen. Der Stil im Wohnzimmer soll sich ja deutlich vom Essbereich unterscheiden und so haben wir uns entschieden einen dunklen Laminatboden zu verlegen. Wir hoffen die Arbeiten noch an diesem Wochenende abschließen zu können.

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Sehr unerwartet aber notwendig ist auch die Arbeit in unserem Gäste-WC. Hier werde ich euch hoffentlich in Kürze ebenfalls mehr berichten können.

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Veronika, der Lenz ist da!

Überraschungen kommen selten alleine. Während wir noch dabei sind die geschenkten Steine aus dem Container zu laden, erreicht uns mit der Post ein freundlicher Frühlingsgruß von OBI bzw. von Karl-Heinz bzw. von beiden. ;-)

OBI nahm die milden Temperaturen zum Anlass, die Welt der Blogger bunter werden zu lassen und startete die OBI Frühlingsgruß-Aktion, bei der jeder Teilnehmer tolle Samen für den Garten erhält und sogar zwei weitere Teilnehmer nominieren darf. Daher möchten wir uns hier ganz herzlich bei Karl-Heinz von Antik-Natur.de bedanken. Er findet nämlich genau wie wir, dass unser Garten langsam mal etwas bunter werden kann!

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In einem grell-orangen Umschlag mit viel Konfetti und kleiner Grußkarte erreichte uns dann auch schnell eine große Anzahl verschiedener Pflanzen- und Kräutersamen:

  • Vergißmeinnicht,
  • Wildblumenmischung,
  • Lupine,
  • Bartnelke,
  • Fuchsschwanz,
  • Schleierkraut,
  • Löwenmäulchen,
  • Buntnesseln,
  • Erdbeerspinat,
  • Pflücksalat,
  • Schnittknoblauch,
  • Liebstöckel,
  • Salbei und
  • Petersilie.

Die ersten Plätze für die erhaltenen Blumen und Kräuter sind von uns auch schon auserkoren worden. Sind wir doch gerade fleißig dabei das Erscheinungsbild vor unserem Haus etwas schöner zu gestalten.

Es bot sich an zwischen unserer Treppe und der Rampe einen kleinen Streifen für die Bepflanzung einzubauen. Dies soll den Eingangsbereich weiter auflockern und einen freundlichen Gruß an alle Besucher senden.

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Ich freue mich vor allen, dass auch unsere Ecke mit den Mülltonnen bald nicht mehr so präsent im Eingangsbereich stehen wird. Hierzu haben wir uns auch schon passende Pflanzenkübel auserkoren, die uns voraussichtlich Mitte Juni erreichen werden – daher hierzu später mehr.

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Auch das in der Not entstandene Katzengrab soll bald endlich nicht mehr mitten in der Baustelle liegen, sondern unserem verstorbenen Kater Riddick eine schöne letzte Ruhestätte werden.

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Die Auswahl der Samen von OBI kann ich hier nur sehr loben. Die Samen wurden so ausgewählt, dass wir im ganzen Jahr Freude an den Blumen haben können. Und auch auf die exotisch klingende Kräuter Erdbeerspinat und Schnittknoblauch bin ich sehr gespannt.

Die Frühlingsgruß-Aktion von OBI startete Mitte April 2015 und geht solange der Vorrat reicht. Wir hoffen daher, dass unsere Nominierungen noch berücksichtigt werden können: Wir nominieren Claudia und Matthias von „Das wilde Gartenblog“ und Elisabeth von „Tante Malis Gartenblog“ und senden hiermit einen lieben Gruß.

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