Eine Woche voll Kleben, Spachteln und Streichen…

Die letzte Woche erwies sich wieder einmal als sehr anstrengend… jeden Tag ging es nach der Arbeit auf die Baustelle: Weiterspachteln, -kleben und -streichen. Bis zum Mittwoch Abend wollten wir alles soweit fertig haben, dass es am Samstag, wenn Bürgers wieder anrücken, mit dem finalen Streichen von Wänden und Decken weitergehen kann. – Denn bis spätestens Donnerstag sollten eigentlich die Innenputzer noch einmal erscheinen um Ihren Müll zu entsorgen und noch viel wichtiger: Endlich die Fensterbänke und Trennwände im Bad fertig verputzen. Am Mittwoch erfuhren wir dann, dass sie am Freitag kommen sollen und hatten somit noch einen weiteren Tag, den wir auf Vorbereitungen verwenden konnten, bzw. mal einen Gang runterschalten und die eigentlich für Mittwoch geplante Arbeit auf Mittwoch und Donnerstag strecken.

Am Freitag erreichte mich dann auch ein Anruf von der Telekom: Man ist vor Ort und schließt das Telefonkabel an. \o/ Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, wie schnell jetzt das Loch in der Straße geschlossen wird…

Desweiteren kamen am Freitag dann die Verputzer… NICHT. Tja, das war’s dann wohl Leute. Wir werden dann mal von der Bauleitung prüfen lassen, wieviel wir für die Entsorgung des Mülls und Übernahme der Arbeiten in Rechnung stellen können. Und zurück zum Baufortschritt: Den mussten wir mal wieder selbst in die Hand nehmen… Ich bin kurzer Hand zum Baumarkt, habe OSB auf Maß zuschneiden lassen und dieses eingeklebt, -schraubt und schonmal grob verspachtelt. Bis kurz nach 23:00h. Zum Glück wurden wir von unseren Nachbarn, die gerade am EM feiern (sagt man das so?) waren mit Gegrilltem, Aufmunterung und Kölsch am Leben erhalten.

Nach ein paar Stunden Schlaf ging es dann auch wieder mit geballter Familienkraft weiter… Nachdem alle Nahtstellen mit Acryl versiegelt waren, hieß es erstmal wieder spachteln, spachteln, spachteln. – Was Josef zum Glück wesentlich schneller und besser kann als ich. So waren nach ein paar Stunden alle Versäumnisse der Verputzer absolut vorzeigbar. Hier noch eine kleine Geschichte zu den Verputzern… die Öffnungen für unsere dezentralen Lüftungsgeräte (Bayernlüfter) haben die Herren so gut zugeputzt, das man denken könnte sie haben die Löcher für auszugleichende Fehlstellen gehalten. Auf jeden Fall ist beim entfernen der „Verstopfungen“ erstmal wieder ordentlich was vom Innenputz weggeplatzt. Sisyphos lässt grüßen.

Danach ging es an die Decken… finaler Anstrich. Dieser fiel mit einer hochdeckenden Profi-Farbe auch recht leicht. Anstrengend war es trotzdem. Zum Schluss kam aber das Highlight… Zumindest eine Wand musste noch ihre Farbe bekommen: Die türkise Wand im Büro. Mann, was für eine Farbe. Hier vielen Dank an Josef fürs Streichen und an Yvonne für die gute Beratung und das Mut machen so eine krasse Farbe zu wählen. Es macht sich nämlich echt super und taucht die restlichen weißen Wände des Raums in ein sehr schönes, interessantes Licht. Auch an Sabine einen lieben Dank für die Gartenarbeit und sonstige Piddelei. ;-)

Wir sind auf jeden Fall erstmal fertig und werden es morgen etwas langsamer angehen lassen und nicht so viel auf der Baustelle machen.

Nächste Woche sollte, wenn sich alle an die abgesprochenen Termine halten, auf der Baustelle ziemlicher Betrieb herrschen:

  • ab Montag Fassade/Außenputz
  • ab Dienstag Installation der Heizungsanlage und Abschluss der Sanitärinstallation
  • ab Dienstag Edelstahlschornstein
  • ab Mittwoch Elektro-Feininstallation
  • im Lauf der Woche Ausbesserung der Estrich-Fehlstelle im EG-Flur
  • im Lauf der Woche Aufmaß für die Treppenanlage
Und Ende der Woche sollten wir dann erstmal für einige Zeit keine Handwerker mehr IM Haus haben… nämlich erst wieder wenn Treppe und Innentüren eingebaut werden. Bis dahin sind wir am Zug.

 

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