How to do… lustige Handtaschen

Da wir gerade so angenehm wenig im und am Haus arbeiten, ist es doch mal eine gute Gelegenheit euch „frühere Arbeiten“ von mir vorzustellen. Als kleinen Ausblick, was alles kommen könnte, wenn denn dann mein Hobbyraum fertig ist.

Es begann… 

auf einem Berliner Flohmarkt, auf dem mir meine Eltern einen Gremlin als Stofftier gekauft haben. Ich habe bisher nie wieder ein so schönes Exemplar gefunden und bin daher ganz besonders froh diesen ergattert zu haben. Ich nenne ihn unkorrekterweise Gizmo, obwohl ich weiß, dass der Gizmo aus dem Film anders aussieht. Nur was tun mit dem Stofftier? Der Kuschelplatz im Bett war schon damals vom Schweinchen namens Rüdiger (wie der kleine Vampir) belegt und nur so „dahaben“ ist ja langweilig. Damals waren wir noch öfter auf dem Wave-Gotik-Treffen unterwegs und da war es recht nahe liegend aus „Gizmo“ einen Rucksack zu machen.

„Gizmo“

Gizmo HandtascheDie Herstellung ist herrlich simpel. 1. Schritt: Mit einer Nagelschere trennt man eine geeignete Naht auf, in die man später den Reißverschluss näht. Zuerst sollte man allerdings noch das Innenleben hinaus befördern. Wenn die Arme und Beine, wie bei meinem Rucksack, formstabil bleiben und nicht zu befüllen sein sollen, dann bleibt hier das Füllmaterial drin. Der Übergang zum Taschenfach muss dann vernäht werden. 2. Schritt: Mit Nadel und Faden werden die Tragegurte an das Stofftier befestigt. – Fertig.

Bei meinem Gizmo waren gleich mehrere Sachen toll. Zum Einen habe ich dem Kopf und dem Körper einen Reißverschluss verpasst, so dass ich zwei Fächer habe. So kann ich herrlich mein Portmonee (neue Deutsche Rechtschreibung…) in einem Fach und Handy, Schlüssel, Taschentücher, Lippenstift… im anderen Fach mit mir herumtragen. Zum Anderen konnte ich den Tragegurt zusätzlich an den Ohren befestigen, so dass diese immer richtig in Form sind.

Aber Vorsicht: Bei meiner Variante bekommt man in der Öffentlichkeit entweder immer Essen angeboten und wird mit Wasser bespritzt oder es wird alles Essen und Flüssige von einem ferngehalten – je nachdem welche Gesinnung der/die/das Gegenüber gerade so hat. ;-)

„Bag-gels“

Baggels Katzenhandtasche Katze Handtasche DIYEin Rucksack ist aber nicht bei jedem Outfit passend, daher musste nach einiger Zeit wieder ein Stofftier leiden. Und wie sollte es bei mir auch anders sein, die beste Wahl war eine Katze, die ich extra für diesen Zweck in einem Spielwarengeschäft käuflich erworben habe.

Die Herstellung funktioniert (fast) genauso. Naht auftrennen, Füllmaterial herausnehmen, Beine, Schwanz und Kopf gefüllt lassen und zunähen, Reißverschluss annähen. Bei einer Tasche war es mir lieber den Tragegurt durch Ösen flexibler zu lassen. Diese habe ich mit einer Stoffschlaufe am Tier befestigt. Als kleinen Gag habe ich das Nietenhalsband von CK angepasst und es Baggels umgelegt.

Vorteil: Besonders durch die geringe Größe ist Baggels eine gute Begleiterin im Nachtleben. Nachteil: Mein Portmonee bekomme ich nicht hinein, so dass ich eine Schlüsseltasche für mein Geld immer in ihr habe. Aber da auch der alte Perso ohne „Hülle“ gut in ihr zu verstauen war, habe ich bisher noch nicht wirklich Probleme bekommen.

Zum Nachmachen geeignet für…

jeden der mindestens genauso verrückt ist wie ich, Kinder hat, Menschen aus der Schwarzen Szene oder sich einfach nicht von seinen Stofftieren trennen kann.

 

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