Dachbodenausbau Teil 3 – Spachteln, Tapezieren, Streichen & Elektroinstallationen

O weh! Wir haben lange Zeit gar nicht mehr von den Fortschritten auf unserem Dachboden berichtet. Und wir sind eigentlich schon so weit gekommen, dass wir in ein oder zwei Wochen wohl unser Bett dort provisorisch aufbauen können. Ohne viele Einleitworte zu verfassen, fange ich dann doch gleich mal an zu berichten:

Am 26.01.13 hatten wir eine wichtige Verabredung. Mein Dad sollte vorbei kommen, um den Wasserschaden im Wohnzimmer nochmal unter die Lupe zu nehmen (wir hoffen ja ihn  in nicht all zu ferner Zukunft bereinigen zu können) und beim Dachbodenausbau zu helfen (dies geht mit professioneller Hilfe bekanntlich ja etwas schneller). Und auch wenn der Tag zuvor durch den Tod unseres geliebten Katers stark überschattet worden ist, war uns klar, dass Ablenkung nicht das schlechteste Mittel gegen Trauer ist – zumindest zeitweise… Während CK die Spachtelnähte geschliffen hat, war mein Dad mal wieder nicht davon abzuhalten sämtliche Wände zu Spachteln. Wir sind wie immer ganz froh den letzten Schliff von einem Profi machen zu lassen, wir hätten in Eigenarbeit wohl nachher nochmal alles glatt schleifen müssen. So aber wurden auch wieder die schwierigsten Stellen bearbeitet und es blieb sogar noch Zeit die ersten Tapeten in Steinoptik anzubringen. Als Dankeschön für meine Eltern gab es dann noch ein leckeres Essen vom Grill, welches CK und Martin zwischendurch noch gezaubert hatten. Am Sonntagmorgen wurde dann das Haus wieder auf Vordermann gebracht, da am Nachmittag der Besuch von CKs Chef anstand. Dieser war aus Amerika für eine Woche in Deutschland und wollte die Chance gerne nutzen, um die deutsche Bauweise kennen zu lernen. CK war natürlich gleich begeistert als er das Heizsystem, die Solaranlage, die Bausubstanzen und die Fenster zeigen und erklären durfte. Insbesondere über die Auskunft, dass es in Amerika nur Fenster gibt, durch die der  Wind nur so durchfegen kann da es Schiebefenster sind, hat mich doch sehr amüsiert und zeigt, dass man noch lange nicht alles als selbstverständlich ansehen darf.

In der folgenden Woche war die Leere im Haus so groß, dass wir am Montag kurzerhand die erste Katzenzüchterin kontaktiert haben und am Dienstag unsere neue Mitbewohnerin getroffen und erwählt haben. Die kleine Maus ist jedoch noch so süß klein, dass der Umzug zu uns auf in zwei bis drei Wochen – sprich Mitte Februar – gelegt wurde. Mittwoch waren wir beide bis spät durch unsere Arbeit belegt, am Donnerstag gab es nochmal einen Grillabend mit Freunden (wir berichteten schon, dass wir wirklich bei jeden Wetter grillen können?) und am Freitag waren wir durch den Einkauf so geschafft, dass wir nur noch aufs Sofa gefallen sind und weiter getrauert haben.

So kam es also, dass wir erst am Samstag wieder dazu gekommen sind aktiv zu werden. Dies jedoch wieder mit vereinten Kräften, da meine Eltern glücklicherweise wieder die lange Fahrt auf sich genommen haben, um zu helfen. So konnte auch hier das Tagesziel gut erreicht werden: Die Dachschrägen waren fertig tapeziert und wir haben wieder gut gegessen!

Am Sonntag haben CK und ich dann wieder Pinsel und Rolle geschwungen und selbige weiß gestrichen. Die Motivation zu arbeiten war jedoch nicht soooo groß, so dass weitere Arbeiten auf die nächste Woche geschoben wurden.

Und dank der Unzuverlässigkeit der Spedition, die unser Laminat eigentlich um 12 Uhr anliefern wollte und es dann doch um 16 Uhr getan hat, hat CK die Zeit genutzt, um die Elektroinstallation auf dem Dachboden zu beginnen. Am Dienstag konnten dann die Themen Steckdosen und Lampen abgeschlossen werden. Da es drei Deckenlampen und vier Lampen an den Dachschrägen gibt, war dies auch eine ganz schöne Arbeit. Heute ist wieder eine kleine Ruhe-(und Schreib-)pause angesagt. Und ich kann nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass ich in der nächsten Woche lediglich an einem Tag arbeiten gehe. Geplant ist, dass wir am Sonntag das Laminat verlegen und somit die gröbsten Arbeiten an dem Raum beendet haben. Die Tapete in Steinoptik wird danach noch an die hintere Wand tapeziert, aber hier werden wir noch ausführlicher berichten. Neben der Treppe ist eine kleine Abstellkammer geplant, die ebenfalls schnellstmöglich noch ihre Tür bekommt. Dann können wir unsere Energie auf die Umgestaltung unseres Schlafzimmers legen.

Die Frage ist nur, wie viel Energie und Motivation zum Arbeiten wir noch haben, wenn am Dienstag dann unser neues Kitten einziehen wird. Ich freue mich schon riesig auf die kommende Zeit, auch wenn ich unseren Riddick noch immer schmerzlich vermisse und wahrscheinlich immer vermissen werde. Ihr werdet nicht umhin kommen, die ein oder andere Katzengeschichte und Katzenfotos hier zu lesen und zu sehen.

 

Ein Gedanke zu „Dachbodenausbau Teil 3 – Spachteln, Tapezieren, Streichen & Elektroinstallationen

  1. Manu

    Cooler Bericht. Da sieht man mal wieviel Arbeit das ist und welche Tücken dahinter stecken. Und beim Thema Handwerker, Spedition und zuverlässigkeit sag ich lieber nix.. da wurde schon alles gesagt.

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