Bilderrahmen im Steampunk Design Teil 1

Da das Wetter ja noch immer keine Außenarbeiten zulässt und meine Bastelwerkstatt zumindest schon mit einem Tisch und Stühlen ausgestattet ist, konnten nun endlich auch die ersten Arbeiten an unserem ganz besonderen Projekt begonnen werden: Ein Gäste-WC in Steampunk-Look.

Zugegeben, momentan lässt sich dies noch schwerlich erkennen. Positiv betrachtet heißt dies aber auch, dass wir noch viele schöne Bastelprojekte vor uns haben werden. Den ersten Grundstein haben wir damals mit den goldenen Flügeln gelegt, welche sich momentan zur Bearbeitung bei meiner Schwester befinden. Einen ersten Ausblick wie diese bald aussehen können, gibt es hier.

Nun wollen wir unser sorgfältig ausgewähltes Poster für seinen angedachten Platz an der Tür aufhübschen. Wichtig bei der Auswahl des Posters waren, neben den goldenen und bernsteinigen Farben, selbstverständlich auch das Motiv. Inspiriert durch den Charakter des Abenteuerlichen gekoppelt mit der Wissenschaft aus vergangenen Tagen haben wir uns für Sternenkarten entschieden. Damit das Poster etwas benutzter und älter wirkt, habe ich es unter unseren Matratzenschoner gelegt und mich dann kurz drauf gesetzt und gelegen. Es ist daher doch auch durchaus praktisch, wenn in der Bastelwerkstatt ein Bett steht…

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Den Rahmen haben wir aus einer einfachen Holzplatte und Styroporleisten (beides im Baumarkt erhältlich) geklebt. Die Leisten werden dabei auf die entsprechende Länge im 45Grad-Winkel mittels einem Cuttermesser gekürzt.

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Und danach an die Holzplatte geleimt.

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Fertig! Damit der Rahmen anschließend mit Farbe behandelt werden kann, sollte man diesen mit etwas verdünntem Kleber vorstreichen. Wir haben die Chance genutzt und beim zweiten Streichen des Klebers passend zur Jahreszeit Ostergras eingearbeitet. Dies soll dem Rahmen mehr Struktur und ein älteres Aussehen verpassen. Zudem bieten die kleinen „Erhebungen“ später mehr Raum für verschiedene Farbtechniken.

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Danach kamen zwei Farbschichten goldener Effektfarbe hinzu. Hättet ihr mich noch vor zwei-drei Jahren gefragt, ob ich jemals Gold in meinem Haus haben würde, hätte ich mit einem klaren „NEIN“ geantwortet. Also frei nach dem Motto: „Sag niemals nie.“

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Und nach diesen ersten Schritten sieht das ganze aktuell so aus:

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Ende der Woche wird es wohl weiter gehen und der Rahmen fertig gestellt.

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