Trockenmauer die Erste!

trockenmauer garten beton selber machen fundament…naja, nicht wirklich trocken. – Etwas Mörtel und ziemlich viel Beton kam bisher schon zum Einsatz als es nach unserem Urlaub (euch ist mit Sicherheit unsere Inaktivität aufgefallen) endlich mit den Arbeiten ums Haus weiter ging.

Worum es geht? Um unsere aus den „historischen“ Bruchsteinen, die wir auf unserem Grundstück – in Form des Fundaments der Vorbebauung – vorgefunden und in mühsamer Arbeit ausgebuddelt haben, bestehende Terrassenmauer natürlich. Die Mauerarbeiten an dieser wurden nämlich gestern endlich aufgenommen.

trockenmauer beton fundament terrasse stabil eisenOben seht Ihr den aktuellen Status… zu dieser Höhe kommen noch ca. zwei Lagen etwas kleinere Steine oder in  Zahlen ca. 30 cm dazu. – Dies ist aber noch nicht geschehen, da die Mauer erst, damit mehr Stabilität und eine ordentliche Grundlage zum Weiterbauen entsteht, mit Beton hinterfüttert werden muss(te). Und das ist auch, was wir heute nach Feierabend erledigt haben. Unsere Trockenmauer wird sozusagen nämlich nur eine Semi-Trockenmauer: Die Steine werden trocken aufeinander gesetzt in ca. 20-30 cm Abstand von hinten eingeschalt und dann mit erdfeuchtem Beton (Kies mit 32er Körnung) hinterfüttert, damit der Erddruck, der später von der Terrasse kommen wird abgefangen wird.

bruchstein naturstein garten grauwacke terrassenmauer Was uns aktuell sowohl überrascht als auch freut: Wir kommen anscheinend wesentlich weiter mit den vorhandenen Steinen als bisher angenommen. Wie man links sieht hat sich der Haufen – obwohl eine Mauerhälfte schon fast fertig ist – kaum verändert. Das hat (vor allem finanziell betrachtet) den Vorteil, dass wir auch die „Haustürseite“ mit den Bruchsteinen abstützen können. – Naja, zumindest zum größten Teil. Schön, denn jeder Meter L-Stein-Mauer schlägt allein vom Material her mit über 100€ zu Buche.

Die Steine aus der die Mauer „aufgestapelt“ und „gepuzzelt“ wird, sind natürlich ziemlich schwer. Die größten Exemplare, die wir bisher bewegt haben, kommen auf ca. 150 bis 200 kg. Und wenn man mit teilweise sehr großen und schweren Natursteinen hantiert, die zusätzlich ungleichmäßig geformt, rau und scharfkantig sind und man sich dabei noch auf unwegsamem Terrain bewegt, darf natürlich die Arbeitsschutzausrüstung bzw. Arbeitsschutzkleidung nicht vernachlässigt werden. Sicherheitsschuhe und Handschuhe sind die Mindestausrüstung. Eine Schutzbrille wird zur Pflicht, sobald man anfängt Steine mit dem Hammer zu bearbeiten: Splittergefahr. Wenn ihr in dieser Richtung noch nicht so gut ausgestattet seid und ähnliche Projekte angeht, kann ich euch nur zu KRÄHE schicken. – Im Baumarkt sind diese Artikel nämlich einfach viel zu teuer und darüber hinaus meist von schlechter Qualität.

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