IKEA bringt Licht in unser mobiles Heim

Puh, die letzten Wochen sind mal wieder so an uns vorbeigerauscht. War doch alles sehr stressig und der Energiehaushalt merklich unten. Nur gut, dass der Urlaub kurz vor der Tür stand und das sogar volle DREI WOCHEN lang!

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Nach der Bauphase war klar, dass wir mal raus müssen. Weg von allem was gerade mit Arbeit, Hausbau und Gartengestaltung zu tun hat. Also haben wir für unsere erste Woche Urlaub eine Reise geplant. Diese sollte nach Frankreich in die Bretagne oder Normandie gehen mit unserem Offroader. Da jedoch auch noch eine Woche vor Reiseantritt das Wetter ständig auf Regen zeigte, haben wir uns spontan entschlossen nach Kroatien ans Meer zu fahren. Hier allerdings nur mit Zwischenstopp auf der Hin- und Rückreise. Die restliche Zeit wollten wir mit Dachzelt und Blick auf das Meer verbringen. Um so einen Urlaub mit dem Jeep TJ (Kenner wissen, dass der Platz im Innenraum nicht gerade enorm ist…) gut überstehen zu können, mussten auch hier noch einige Vorbereitungen getroffen werden. Unser erwähltes Wohnmobil ist zum Beispiel nicht gerade für schlechtes Wetter ausgelegt, da alle Aktivitäten nun mal außerhalb stattfinden. Mit der Anschaffung eines Vorzelts, welches unter dem Dachzelt das Heck des Wagens bedeckt, haben wir schon einen enormen Komfortgewinn erzielt. Wir können uns jetzt nämlich ungesehen im Stehen umziehen. Weitere Anschaffungen waren in Form einer Kühlbox und Lampen notwendig.

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Die Idee IKEA-LED-Lampen „Dioder“ für den Jeep zu benutzen haben wir von einem guten Freund abgeguckt, der diese ebenfalls in seinen Offroad-Reisemobil (in diesem Fall ein Toyota) eingebaut hat. Eine preisgünstige und praktische Angelegenheit – vorausgesetzt man scheut sich nicht davor an Stromkabeln herumzubasteln.

Um mit Kühlbox und Licht auch einige Tage ohne externe Stromzufuhr stehen zu können, mussten wir bei unserem Jeep allerdings vorab die Autobatterie tauschen. Da diese jedoch den Wagen von Beginn an begleitet hat, war dies wohl ein wohl verdienter Ruhestand.

Wir haben uns gleich drei Pakete IKEA „Dioder“ gekauft, da nicht nur der Jeep sondern auch das Schlafzimmer hiermit ausgestattet werden sollte. Letzteres wird wohl spätestens im Winter folgen. Sieben der LED-Streifen wurden dann von CK im Auto verteilt.

Vier LED-Streifen erhellen nun unser Vorzelt. Hierzu sind die Streifen entlang der Leiter (im eingeklappten Zustand) am Boden des Dachzeltes befestigt worden. Der Lichtschalter ist ebenfalls am Boden des Dachzeltes vorne bei der Leiter befestigt, so dass von innen, von aussen und von oben das Licht bedient werden kann. Einfach praktisch. Bei schlechtem Wetter ist die Beleuchtung des Zeltes besonders toll – wie wir bei unserer Rückreise in Österreich feststellen mussten. Zum Rotweintrinken, Lesen und Reisetagebuchschreiben eignen sich die Lampen schon mal sehr gut.

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Im Dachzelt hat nun jeder von uns eine Leselampe erhalten. Hier hat CK jeweils ein LED-Streifen an den Metallstangen an der Kopfseite des Zeltes angebracht. Die Schalter sind knapp unterhalb angebracht und somit auch bequem im Liegen zu erreichen. Das Licht ist zum Lesen vollkommen ausreichend und zum Glück nicht zu hell, als dass es den Partner am Schlafen hindert. Zuvor haben wir uns mit einer hängenden batteriebetriebenen Lampe beholfen, die wir sowohl für den Kofferraum, als auch für das Dachzelt benutzt haben – sprich: Wir haben diese immer hoch und runter geschleppt und erstmal mühsam an einer Öse aufhängen müssen. Auch hier ist also der Komfortgewinn auf Reisen enorm.

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Der siebte LED-Streifen wurde (und hier kommt der raffinierteste Teil der geklauten Idee) mit einem sehr langen Kabel und einem Zigarettenanzünderstecker versehen und beginnt daher zu leuchten, sobald er eingesteckt ist. Die Lampe selbst wurde mit Magneten versehen und ist somit innen oder außen überall an der Karosserie zu befestigen. Wir haben in unserem Kroatienurlaub ein Sonnensegel neben unserem Jeep aufgespannt und konnten darunter wunderbar an unserem Tisch oder auf unseren Liegestühlen sitzen/liegen. Der große Vorteil dieser Lampen ist zudem, dass das Licht nicht so aufdringlich ist und – anders als die Campinglampe unserer Nachbarn – einen auch nicht bei dem Blick in den Sternenhimmel hindert. Das Prädikat: Nachmachen! kann ich daher guten Gewissens weitergeben.

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