1. Urlaubsprojekt: Umgestaltung einer hängenden Schmuckvitrine

Stolz kann ich euch heute das erste fertige Projekt präsentieren, welches in unserer Urlaubszeit getätigt wurde. Ok, ich gebe es zu: Fertig war es schon vor einigen Tagen, aber es waren noch so viele andere schöne Sachen zu berichten…

Projekt: Kreatives Verschönern einer Schmuckvitrine

Dieses Projekt lag mir ganz besonders am Herzen, da mein derzeit provisorisches Schmuckkästchen schon lange nicht mehr ausreicht, um morgens bei der Wahl der Ohrringe einen guten Überblick zu verschaffen. Auf die Schmuckvitrine bin ich zufällig beim Shoppen gestoßen -eigentlich war ich auf der Suche nach einem Bikini für den Urlaub. Das Prinzip war schon ganz schön, jedoch war die schwarz glänzende Oberfläche nicht ganz das Richtige für unser Badezimmer.

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Ein schönes kleines Projekt also für mich. Das Ziel: die Umgestaltung der Außenflächen, um diese somit an das Badezimmer anzupassen. Ich bin immer wieder erstaunt, was man mit geringen Mitteln und Aufwand doch alles Schönes hinbekommen kann. Mit dem Ergebnis sind CK und – ganz besonders – ich jedenfalls voll und ganz zufrieden.

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Und so geht´s:

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Als erstes habe ich die Glasfläche und die Scharniere mit Malerkrepp und Zeitung abgeklebt. Dann habe ich die Wandfarbe des Badezimmers einfach mit einem Pinsel aufgetragen. Unser Badezimmer hat als Grundton einen beigen Anstrich erhalten, die Nische mit der Badewanne ist Aubergine, die Nische mit dem Waschbecken ist grün. Der Platz für meinen kleinen hängenden Vitrinenschrank ist gegenüber vom Waschbecken, so dass ich mich dafür entschieden haben, die beige Farbe zu nehmen.

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Um die Glasfläche der Vitrine befindet sich ein kleiner Rahmen mit geschnitztem Muster. Es bot sich also an diesen optisch hervorzuheben. Erreicht wurde dies dadurch, dass ich den Rahmen „trockengebürstet“ oder „gedrybrusht“ habe. Ich habe hierzu einen Schablonenpinsel verwendet. Der Pinsel wird mit der Spitze in die Farbe getunkt und anschließend auf einem Zeitungspapier (oder ähnlichem) leergemalt bis er kaum noch Farbe abgibt. Nun wird mit dem Pinsel über das Muster gestrichen. Die Farbe setzt sich bei dieser Methode lediglich auf die Erhebungen im Holz, die tieferen Stellen bleiben in der Grundfarbe erhalten. Die Intensität der Farbe wird dadurch bestimmt, wie oft mit dem Pinsel über die Fläche gestrichen wird.

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Damit die Außenflächen nicht zu leer bleiben, habe ich mich entschieden mit Hilfe von Schablonen Farbe aufzutragen. Das Muster ist an die Schnitzerei im Holzrahmen angelehnt und daher stimmig im Gesamtbild. Die Schablone wurde mit Hilfe eines Zirkels und eines Lineals aufgezeichnet und anschießend mit einem Skalpell ausgeschnitten.

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Die Seiten haben eine durchgehende Linie erhalten, dabei habe ich zum Auftragen einen ganz normalen kleinen Malpinsel verwendet, ihm jedoch die langen Borsten gestutzt, so dass ich mit den restlichen Borsten gut tupfen konnte.

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Auf der Tür wurde das Muster hingegen nur wenig verwendet, es sollten lediglich Akzente gesetzt werden.   Die Farbe habe ich sehr unregelmäßig aufgetragen, um den Vintage-Look zu verstärken.

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4 Gedanken zu „1. Urlaubsprojekt: Umgestaltung einer hängenden Schmuckvitrine

  1. Marc

    Das sieht toll aus! Durch das Pinseln wirkt das sehr Vintage-mäßig. Das muss ich mir merken :-) Um das zu verstärken, könnte man auch noch mal mit dem Schwingschleifer ein paar Stellen „anditschen“.

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    1. Judith Beitragsautor

      Danke. Das „Anditschen“ bzw. Anschleifen haben wir ja bei unseren Tafeln im Flur angewendet, allerdings nur per Hand und Schleifpapier. Für die Schmuckvitrine fand ich dies aber nicht so passend, da das Badezimmer sonst nicht wirklich „Vintage“ ist.Ich muss gestehen, dass ich auch etwas Skrupel hätte. Ich wollte das Ergebnis nicht verhunzen. Aber eigentlich hast du ja recht…

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  2. Pingback: 2. Urlaubsprojekt: Gäste-WC-Tür im Steampunk-Look | Mission Wohn(t)raum

  3. Claudia

    Erstaunlich, was ein bißchen Farbe ausmacht. Und Deine Variante sieht sehr viel besser aus als das Original!!! :)

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