Das Baustellenfeeling schwindet immer mehr!

Neben unseren vier Urlaubsprojekten (ja, auf eins dürft ihr euch noch freuen) sind wir selbstverständlich auch bei den Außenarbeiten ein sehr großes Stück voran gekommen. So grandios die Ergebnisse der zwei Tage inklusive Minibagger auch waren, wir wären nicht wir, wenn uns dies für den Urlaub schon genügen würde.

Die Terrasse ist gerade im Urlaub Gold wert. Ich kann mich eigentlich gar nicht mehr daran erinnern, dass wir eine Mahlzeit an unserem Esstisch eingenommen haben. Um die Gemütlichkeit allmählich auf die Terrasse zu bekommen, haben wir als erstes unseren Pavillon aufgestellt. Dieser ist bei den Temperaturen nicht nur außen unverzichtbar, sondern leistet auch für die Temperatur im Haus gute Dienste, schirmt er doch die Sonne gut von den Fenstern ab. Unbeschreiblich schön ist es, dass die Bierbänke unserer alten Gartengarnitur weichen konnte. Ebenfalls ein deutlicher Komfortgewinn. Auf diesem Stand werden wir den Sommer wohl bis zum nächsten Jahr genießen können.

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rasen sähen haus garten blogDie zweite Tätigkeit war dann: Die begradigten Flächen nicht wieder dem Unkraut zu überlassen. Zu diesem Zweck haben wir uns Harke und Hacke geschnappt und haben begonnen die Flächen so eben wie möglich zu ziehen. Anschließend kamen Grassamen auf die fertigen Flächen. Beim Haus gab es die Schwierigkeit, dass hier noch kein Mutterboden verteilt ist, die Erde also mit großen Steinen durchmischt ist, die vorher von Hand entfernt werden mussten. Bei unserem jetzigen Status können wir jedoch auch noch mit Schutt gut etwas anfangen: Dieser kam dorthin, wo später aus Beton noch unsere Treppe zum Garten gegossen wird. Uns ist durchaus bewusst, dass wir im nächsten Jahr diese Flächen erneut bearbeiten müssen, bis dahin ist uns Gras jedoch deutlich lieber als Brennnesseln und Brombeeren.

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Heute – wir lagen aufgrund des gestrigen Grillens und einigen Cocktails mit Freunden, noch im Bett – war der typische Klang eines LKWs zu hören. Schlagartig war uns klar, mit welcher Tätigkeit wir uns heute überwiegend beschäftigen werden. Nämlich damit ca. vier Tonnen Asphaltgranulat vor unsere Haustür und auf den Platz, der später für unsere Mülltonnen gedacht ist, zu schaufeln. Schubkarre füllen, Rampe hochfahren, Auskippen und Glattziehen und dann wieder von vorne – unzählige Male… Puh! Das Ergebnis ist jedoch jede Mühe wert gewesen und ich bin mal gespannt, ob sich diese Maßnahme nun auch schon auf unseren mitgebrachten Dreck im Flur auswirken wird.

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Ach ja! Damit das Ganze heute klappen konnte, hatte CK mit einem guten Freund zusammen vor einigen Tagen noch einige Rasenkantensteine gelegt. Diese sind um die Lichtschächte und als Begrenzung zu dem nicht gepflasterten Bereich gelegt worden. Eine Sache haben wir nämlich bei unserer vorletzten Wohnung gelernt: Eine Terrasse, zu der einfacher Zutritt von der Haustür aus besteht, wird gerne und häufig auch von Personen genutzt, die man nicht gerade immer beim Sonnen dabeihaben will – Postboten zum Beispiel. Zum Glück haben wir diese Erfahrung aus zweiter Hand gemacht, wollen das schöne Gefühl aber auch gar nicht kennen lernen, das aufkommt wenn sie oben ohne im Garten liegt und plötzlich unerwartet Herrenbesuch bekommt…

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Nach der Anstrengung am Vormittag hatten wir nur noch eins im Sinn: Raus aus den Arbeitsklamotten! Mit dem festen Vorsatz die restlichen Tage unseres Urlaubs nun entspannter zu verbringen, haben wir nach dem Lesen gemütlich auf unserer Terrasse gegrillt… „Oh, wie schön es doch ist hier…“, „Toll, dass man jetzt auch mal etwas mehr vom Garten sieht…“, „Stell dir mal vor, dahinten ist nochmal sooo eine groooße Fläche…“, „Ja, wenn man da mal mit der Motorsense durchgegangen ist…“, „Wenn wir dann jetzt unseren Rasenmäher bekommen…“, „…“, „…“ „Jetzt?“, „OK!“…

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