Wetterstation für das Eigenheim

Wie schon in unserer vorherigen Wohnung hatten wir auch in unserem neuen Eigenheim im Badezimmer eine Wetterstation mit funkbetriebenem Außensensor für die Temperatur platziert.

P1050998Im Badezimmer? – Ja, genau. Die Überlegung dahinter ist ganz einfach: Vor allem im Winter und in der Übergangszeit, wenn man während man sich fertig macht nicht so ganz weiß wie kalt (oder eben nicht) es draußen ist, ist so eine Wetterstation schon ein sehr hilfreicher Indikator dafür, was man im Kleiderschrank auswählt und ob man sich ein bisschen sputen muss, weil vielleicht noch die Scheiben am Auto freigekratzt werden müssen.

Da gerade wieder der Winter vor der Tür steht, wird das im ersten Satz erwähnte „hatten“ zum unangenehmen Problem. – Unsere alte Wetterstation hat nämlich nach bestimmt zehn Jahren treuer Dienste leider den Geist aufgegeben. Ich glaube all zu lange werden wir ohne Ersatz nicht auskommen, so dass ich so langsam schon anfange mich nach potenziellen Ersatz-Kandidaten umzusehen.

wetterstationen mit funk wlan bluetooth für iphone oder androidWetterstationen gibt es ja zum Beispiel bei ELV mittlerweile in den verschiedensten Varianten: Einfache Modelle, die außer einem Funk-Außentemperatursensor nicht viel Schnick-Schnack haben. Dann gibt es Modelle mit Meteotime-Funktion, die neben den aktuellen Messdaten auch eine Wettervorhersage (bis zu vier Tage), die zusammen mit den Funkuhrsignalen ausgestrahlt wird, anzeigen können. Noch einen Stufe interessanter finde ich dann die Modelle, die neben der Außentemperatur auch noch Sensoren für Niederschlag, Windgeschwindigkeit, Windrichtung, Sonneneinstrahlung, Luftdruck und Feuchtigkeit haben. Solche Wetterstationen kann man unter Umständen sogar noch mit weiteren Sensoren erweitern. Zum Beispiel mit weiteren Temperatursensoren oder auch mit noch anderen Sensoren wie Schalldruck oder CO2-Gehalt der Luft.

Während sehr einfache Modelle schon bei unter 20€ starten, kann man für die zuletzt beschriebenen Varianten durchaus auch 500€ anlegen. Ich denke unsere zukünftige Wetterstation wird näher an der unteren als an der oberen Grenze liegen, nur eine solarbetriebene Außensensor-Station mit Wind- und Niederschlagssensoren sind ein Muss. Solarbetrieben ist wichtig, da man bei einer sinnvollerweise auf dem Dachfirst montierten Sensorstation nicht gern alle paar Monate die Batterien tauschen möchte.

Übrigens… es gibt mittlerweile auch schon Wetterstationen mit WLAN und oder Bluetooth, die die Messwerte auf einem iPhone, iPad, im Browser oder auf Android-Geräten anzeigen können. Auch interessant, aber für unseren Anwendungsfall eher unpraktisch… Morgens während dem Zähneputzen möchte man ja nicht erst eine App starten um kurz die Außentemperatur zu erfahren.

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