Neue „Werkstattaustattung“ in der Garage

In Sachen Garten und Garage gibt es hier auf unserem Wohnblog und DIY-Blog in letzter Zeit endlich mal wieder mehr zu lesen. Der nie wirklich da gewesene Winter erweckt immer mehr den Eindruck, wirklich fern bleiben zu wollen. Die herrliche Früh-Frühlingssonne ;-) lockt uns wieder nach draußen. Judith hat ja zum Beispiel schon über unsere Baumschnitt-Aktion berichtet. Und auch in der Garage halte ich mich bei den freundlicheren Temperaturen gern mal wieder länger auf…

Schränke in der Werkstatt

In Garagen, Hobbyräumen, Bastelkellern und Amateur-Werkstätten gibt es immer viel zu verstauen: Von Werkzeug über Ersatzteile und allem möglichen anderen Kram, den man vielleicht noch einmal gebrauchen kann, bis hin zu Kaffee und Knabberzeug für die Schrauber. Insbesondere Werkzeug bewahre ich gerne ordentlich sortiert und griffbereit auf. Es gibt für mich beim Basteln, Schrauben und Heimwerken wenig Schlimmeres als Werkzeug suchen zu müssen oder noch schlimmer: Nicht zu finden, obwohl es doch „irgendwo sein muss“.

Ein schöner Werkzeugwagen mit Schubladen, bestückt mit einem metrischen und einem zölligen Steckschlüsselsatz und allen sonstigen wichtigen Werkzeugen wie Zangen, Hämmern, Schraubendrehern und mehr, steht zwar sehr weit oben auf meiner Wunschliste, passt aber gerade leider nichts ins Budget. Schön, dass ich einen alten Werkzeugwagen von meinen Eltern abstauben konnte, der bislang ganz gute Dienste tut. Und für weitere Aufbewahrungsmöglichkeiten in der Werkstatt, musste ich einfach ein bisschen kreativ werden:

Super geeignet für solche Zwecke sind alte Küchenmöbel. Ich empfehle Möbel ca. aus den 70er-Jahren… Damals wurden die Küchenschränke noch so richtig stabil gebaut. Bei meinen Eltern konnte ich ebenfalls so einen alten Hängeschrank und einen Unterschrank mit Schubladen und Türen finden und mitnehmen. Die Schränke sind sehr massiv und haben eine gut zu reinigende Oberfläche. Sie bieten viel Stauraum. Da sie geschlossen sind, eignen sie sich sehr gut für die Aufbewahrung von Werkzeug, welches nicht zustauben soll – oder für Kaffee und Kekse ;-).

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Den Hängeschrank habe ich allerdings ein wenig stabiler befestigt, als man es in der Küche wohl tun würde. Dicke 10 mm-Dübel, 8 mm Schrauben mit Sechskantantrieb und Karosseriescheiben als „Runterfallsicherung“. Das sollte halten… In Sachen Dübeln habe ich mich übrigens für die UX10X60R von Fischer entschieden. Ich verwende im Haus nichts anderes mehr als UX-Dübel mit Rand. Und wer jetzt denkt: „Was erzählt der hier… Dübel sind Dübel!“, sollte sich die UX-Dübel wirklich mal ansehen bzw. ausprobieren. Der Rand, der verhindert, dass die Dübel in das Loch rutschen ist ebenso Gold wert, wie die Rippen, die verhindern sollen, dass der Dübel sich im Loch mitdreht.

Mit den zwei neuen Schränken hat sich in der Werkstatt wieder einiges getan. – So kann ich arbeiten und ich freue mich schon auf die nächsten Schraubertage am Jeep.

Ein Gedanke zu „Neue „Werkstattaustattung“ in der Garage

  1. Marc

    Ich habe unsere Küchenschränke auch in der Küche mi 10mm-Schrauben angebracht :-) Mit dünneren war mir das irgendwie zu riskant.

    Die meisten „normalen“ Dübel haben doch ebenfalls so eine Art Rippen…?

    Antworten

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