Stauraum im Wohnzimmer

Dazu wie wir in unserem Küchen-, Ess- und Wohnbereich ein wenig Stauraum schaffen, gab es bisher schon die unterschiedlichsten Pläne. Angefangen hat es im Prinzip mit „brauchen wir nicht“. – Die Überlegung dahinter war, dass wir ja in anderen Zimmern und im Keller genug Platz haben um alles zu verstauen. Irgendwann ist uns aber aufgegangen, dass man sehr gut Ordnung halten kann, wenn man nur genug geschlossene Fächer und Schränke hat in denen man den Kram der sonst immer überall herum liegt „verstecken“ kann.

Eine der ersten Teillösungen waren unsere multifunktionalen Brennholz- und Notebook-Aufbewahrungs-Kisten mit Katzenschlafplatz. Den Bau dieser Kisten bereuen wir kein bisschen: Die Notebooks schnell vom Esstisch verschwinden lassen zu können, wenn man Gäste erwartet ist einfach unbezahlbar. Etwas mehr Stauraum sollte es aber schon werden, so haben wir bei der Planung unseres Raumteilers in Fachwerkoptik natürlich darauf geachtet auch einige Fächer einzubauen.

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So wie zum Beispiel dieser integrierte Schrank… Vom Wohnbereich aus gut zu erreichen, hatten wir ihn primär für Knabberzeug eingeplant, dass wir natürlich gern beim Videoabend griffbereit haben wollen. Das untere Fach ist aber wirklich gut für die Hausbar geeignet, so dass wir hier wohl in Zukunft unsere Spirituosen aufbewahren werden. Praktisch vor allem da man die Flaschen hier sicher hinter den bald folgenden Türen aufbewahren kann.

Eine längere Zeit standen bei uns Chinessische „Xiaomugong“ Schränke hoch im Kurs. Xiaomugong bedeutet „kleine Holzkunst“. In der chinesischen Schreinerei werden kaum Nägel, Schrauben oder Metallbeschläge eingesetzt, sondern es wird mit Holzverbindungen und komplizierten Verzapfungen gearbeitet. Sogar bewegliche Teile, wie die Türen von Schränken, Kommoden oder Sideboards sind in Holz gelagert. Sehr interessant, wie gut und langlebig dieses System funktioniert. Häufig haben wir uns bei einschlägigen Händlern für asiatische Möbel, wie Fischer’s Lagerhaus oder auch hier, nach solchen Schränken umgesehen. So richtig ist bei uns der Funke dann aber doch nicht übergesprungen.

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Letztenendes in unser Wohnzimmer geschafft hat es dann aber – wie Judith auch schonmal geschrieben hat – dieses weit herumgereichte „Erbstück“ aus dem schwiegerelterlichen Keller. – Passt letztenendes am besten zum Gesamtbild und die Restauration ist mal wieder ein wirklich tolles DIY-Projekt.

2 Gedanken zu „Stauraum im Wohnzimmer

  1. Florian

    Oh, der sieht genau aus, wie mein Schrank, nur ich habe ihn in weiß und denke darüber nach, ihn abzubeizen. Aber ich weiß nicht, was darunter zum Vorschein kommt. Das dürfte doch mit Abschleifen gehen, oder? Habt ihr da Erfahrung?

    Antworten

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