Die Heimkino-Einrichtung kann beginnen…

Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich schon die eine oder andere Zeile über das Thema „Unsere GEPLANTE Heimkino-Einrichtung“ geschrieben habe. Diese Zeiten sind jetzt vorbei. – Aber nicht weil ich zu diesem Thema ein Schweigegelübde abgelegt habe, sondern weil es endlich losgeht.

Ja, was ist denn eigentlich geplant?

In groben Zügen geht es um Folgendes: In unserem Wohnzimmer möchten wir gern unseren Heimkino-Bereich einrichten. Am meisten freuen wir uns schon darauf, auf unserem super-bequemen neuen Bretz-Sofa sitzend, endlich die Extremsport-Doku Dust to Glory anschauen zu können, den wir uns vor langer Zeit auf BluRay gekauft haben ohne überhaupt einen BluRay-Player oder auch nur einen Fernseher mit HDMI-Eingang zu besitzen. Bevor dieser Traum Wirklichkeit wird müssen also noch ein Beamer, eine Leinwand, ein AV-Receiver, ein Subwoofer und eine Motorleinwand her. Die Satelitenlautsprecher habe ich noch in der alten Wohnung für unser neues Wohnzimmer im Eigenheim selbst gebaut. Eher optional sind eine PS4 und eine Universalfernbedienung für alle Geräte inklusive Leinwand und Licht, die aber mit Sicherheit auch schnell folgen werden.

Und wie ging es jetzt mit der Heimkino-Einrichtung los?

Naja, irgendwo müssen die neuen Geräte ja stehen bzw. hängen. Und dafür muss erstmal ein Media-Regal her. Und wie ihr alle wisst: Wir wären aber nicht wir, wenn dieses von der Stange käme. Unser Plan sieht nämlich vor, dass die Geräte auf einem Regal über dem Sofa schweben. Das Regal soll sich dabei möglichst harmonisch in den Raum selbst integrieren, so dass wir eine Form wählen, die deckennah und auf Höhe der Fensteröffnung einer Raumkante folgt.

hifi heimkino diy anleitungen tutorials regal beamerDer erste Schritt beim Bau dieses Regals war das Anbringen einer Befestigungsleiste an der Wand. Unter dieser Leiste (45x45mm) wird später der Regalboden befestigt. Wie man sieht: Klein ist anders. Das Media-Regal wird zierliche 262 cm breit. Direkt unter dem Regal wird später der Beamer hängen und auf dem Regal die Geräte wie AV-Receiver, BluRay-Player, Apple TV, PS4 und so weiter ihren Platz finden. Die Leisten habe ich mit insgesamt sechs Schrauben 8×150 mit Sechskantkopf und 10er UX-Dübeln an der Kalksandstein-Wand befestigt. Das sollte halten. ;-)

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Die Anschlüsse, die schon auf einigen Fotos von unserem Wohnzimmer zu sehen waren, erscheinen natürlich direkt sinnvoller und vor allem wird es sehr viel angenehmer sein, wenn man diese – durch das Regalbrett verdeckt – nicht mehr permanent im Blickfeld hat. Vier Steckdosen, 2 Sat-Anschlüsse, 2 Cat7-Verbindungen zum Switch, NAS und Router im Keller, unterputz verlegte Kabel für Front-, Rear- und Center-Speaker, Leerrohr für die Signalleitung zum Subwoofer und eine Leerrohr-Verbindung mit Auslass in Sofanähe sind vorhanden.

Dazu, wie es mit dem Regal weiter geht und was es mit dem von Judith angedeuteten Bett und Stühlen in diesem Zusammenhang auf sich hat, erfahrt ihr in einem der folgenden Posts in der neuen Kategorie Heimkino und Hifi, die wir eigens für unsere Aktivitäten in dieser Richtung eingerichtet haben.

Die Motorleinwand

Zu meiner großen Freude haben wir am letzten Wochenende auch schon eine Anschaffung für die Heimkinoausstattung getätigt. Wir haben uns nämlich eine Motorleinwand bestellt. Die Leinwand für den Beamer ist aus meiner Sicht der logischste Kandidat dafür zuerst angeschafft zu werden. Wir haben uns für eine HiViLux Motorleinwand mit 92″ Bilddiagonale im Aspektverhältnis 16:9 entschieden. Wichtig war für unsere Anordnung dabei der schwarze Leinwand-Vorlauf von 50 cm Länge (Vorlauf bedeutet, es ist zusätzlicher Stoff oberhalb des Bildes vorhanden, damit das Bild nicht direkt unter der Decke hängt). Über die Montage und erste Erfahrungen mit der HiViLux-Leinwand werde ich noch detailierter berichten.

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