Die Tücken beim Tischbau…

Eigentlich hatten wir den selbstgebauten Wohnzimmertisch im Januar schon längst fertig haben wollen. Aber manchmal kommt es eben doch anders als gedacht. Mangelnde Zeit war komischerweise gar nicht das Problem, da ein Wohnzimmertisch verglichen mit einigen anderen Projekten, die wir inzwischen gemeistert haben, recht zügig entstehen kann. Da die Fertigstellung nun doch etwas auf sich warten lässt, gibt es jetzt hier schon mal ein Zwischenbericht.

Von der Idee zum ersten Schritt

Da wir im Wohnzimmer runde Formen haben wollten, haben wir immer wieder nach passenden Materialien Ausschau gehalten. Die ideale Basis für unseren Wohnzimmertisch haben wir dann im Baumarkt entdeckt: Runde Regale für die Wandmontage. Diese haben wir so aneinander gelegt, dass drei Kreise zu einer größeren Tischfläche werden und ein mittelgroßer Kreis eine Ebene höher ein besonderes Highlight werden kann. Mit Holz wollten wir die Kreise füllen, um anschließend mit Bruchstücken von Fliesen ein farbiges Mosaik zu legen. Hier gab es jedoch das Problem, dass die georderten Fliesen nicht wie besprochen im Januar angekommen sind. Es war und ist daher leider warten angesagt.

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Damit wir jedoch rasch handeln können, wenn die Fliesen geliefert werden, haben wir uns am Wochenende daran gesetzt, das Grundgerüst schon mal zusammen zu schrauben. Und haben dabei gleich die nächste Überraschung erlebt. Uns war zwar klar, dass die Qualität des Materials nicht die beste war, aber dass die Regale aufgrund des so porösen Materials noch nicht einmal miteinander verschraubt werden konnte, hat uns dann doch etwas erstaunt. Zum Glück hatte CK dann die rettende Idee, Löcher durchzubohren und die Regale zwischen Holzklötzen einzuklemmen. Die Holzflächen konnten mit Winkeln angebracht werden und ebenfalls an den Holzklötzchen verschraubt werden. Dabei haben die drei Kreise, die den Hauptteil der Tischplatte ausmachen, sowohl von unten, als auch von oben ein Brett erhalten. Dies ist stabiler und bietet die Möglichkeit die Tischbeine anzubringen. Der Kreis auf der höheren Ebene hat lediglich einen Boden erhalten. Hier soll später eine Plexiglasscheibe als Tischfläche angebracht werden und die Möglichkeit bieten ein nettes Arrangement unter der Platte zu drapieren.

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Selbstgemachte Tischbeine

Besonders toll finde ich, dass wir selbstgemachte Tischbeine verwenden können. Diese wurden nämlich von Schwiegervater in liebevoller Arbeit aus einfachen Balken gedrechselt. Vielen Dank nochmal! Und auch das „Problem“ mit den unterschiedlichen Höhen lässt sich besser lösen, als gedacht. Bei der Auswahl an gedrechselten Holzstücken ist ein Werkstück dabei, dass lediglich etwas gekürzt werden muss, damit die passende Höhe erreicht wird. Ideal!

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Ich freue mich schon riesig darauf, das Ganze zu lackieren und dann ein farbenfrohes Mosaik zu gestalten. Bis es jedoch soweit ist, muss CK noch die Tischbeine anbringen. Aber dazu später mehr.

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