Es wird gespenstisch! Und alle spinnen!

Zur Vorbereitung auf unsere Halloweenparty waren wir erneut ganz fleißig. Unsere Dekoration für Halloween wächst dabei stetig an. In diesem Jahr haben wir uns sogar zwei Halloweendekorationen mit Lautsprecher gekauft. Zwei Tage vor Halloween waren die Sachen so toll reduziert, dass wir an der Riesenspinne und dem geflügelten Tod nicht vorbei gehen konnten.

Der geflügelte Tod beobachtete all unsere Aktivitäten von der Decke (bzw. Gardinenstange) aus. Er gab bei lauten Geräuschen sein schäbiges Lachen von sich – was sehr interessant war, da er auch oft mit uns mitgelacht hat… – und bewegte seine Flügel dabei. Ein tolles Gimmick zu Halloween.

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Die Riesenspinne – liebevoll Kankra genannt – haben wir im Durchgang zum Esszimmer aufgehangen. Durch ihre zwei Meter langen Beine mussten dann alle Gäste hindurch, um zur Feier zu gelangen. Wurde dann geklatscht, gepfiffen oder die Spinne berührt, kamen gruselige Geräusche aus ihrem Mund und ihre Beine fingen an sich zu bewegen. Schaurig!

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Für die Spinne haben wir uns entschieden, da wir auch unsere selbst gebastelte Halloweendekoration in diesem Jahr den Spinnen gewidmet haben. Im Internet bin ich auf tolle Spinnennester gestoßen, die sehr simpel herzustellen sind.

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Bastelanleitung: Spinnennester

Für die Spinnennester werden vor allem viele Spinnen benötigt, wir haben uns für kleines Geld ca. 50 kleine Gummispinnen und ca. 150 größere Plastikspinnen gekauft. Für die Nester haben wir Schlauchverband für Finger und Arme aus der Apotheke genommen. Ideal sind für die Gestaltung der Nester Styroporeier, da diese die benötigte Form haben. Leider waren diese bei uns nicht vorhanden, so dass wir auf … andere… Mittel ausgewichen sind. Ich habe für unsere Nester ein Paar Socken geopfert und CK hat alte Unterhemden gespendet, die ich dann passend geschnitten habe und mit Fixierbinden in Form gebracht habe. Geht auch. ;-) Die tropfenförmigen Textilien habe ich dann in den Schlauchverband gesteckt. Gemeinsam mit CK habe ich die Spinnen dann mit Heißkleber angebracht.

Auch unsere Lampen über dem Esstisch wurden von Spinnen bevölkert. Hierzu haben wir eine Fixierbinde mittig geteilt und anschließend leicht auseinander gezogen, damit „Spinnenweben“ entstehen. Mit Heißkleber haben wir auch hier die Spinnen befestigt und anschließend das Band an die Lampe geknotet. Weitere Spinnen haben sich am Bindfaden von den Lampen gehangelt oder sind einfach über diese gelaufen. Zwischen den Lampenschirmen haben wir übrigens zwei Winkelleisten gelegt und auf diese unsere Weihnachtskerzen (batteriebetrieben und per Funk steuerbar) geklipst. Dies hat an Halloween ein stimmungsvolles Kerzenlicht gespendet ohne das Brandgefahr bestand.

Zuletzt haben wir noch 5 Gespenster gebastelt. Dazu haben wir auf unser schon öfter verwendetes Rezept zur Härtung von Stoff zurückgegriffen.

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Bastelanleitung: Halloween- Geister

Das Komplizierteste am Gespensterbasteln ist es wohl geeignete Materialien zu finden, auf die man die Geister formen kann. Wir hatten zum Glück für Weihnachten schon Styroporkugeln gekauft, die wir wunderbar als Kopfform nehmen konnten. Diese haben wir auf Glasflaschen (oder Farbeimer) gestellt und mit Hilfe von Essstäbchen (und einem Kleiderbügel) noch die Armbewegungen modeliert.

Der Körper der Geister wurde von uns aus den alten Gardinen unseres Wohnwagens gebastelt. Diese haben wir dazu selbstverständlich von den genähten Rändern befreit und auf die passende Größe geschnitten.

Damit die Geister ihre eigene Standfestigkeit erhalten, haben wir ein Gemisch aus Wasser (14 Teile), Speisestärke (3 Teile) und Essigessenz (2 Teile) erhitzt bis dieses etwas glasiger wird. Der Gardinenstoff wird in die „Suppe“ getaucht und anschließend zum Trocknen so aufgehangen, dass diese später auch ohne die Gerüste stehen. Dabei sollte man mit Frischhaltefolie die Körper vorher gut einwickeln, damit der Stoff sich gut lösen lässt. Und auch damit keine Verunreinigungen entstehen – so wie bei uns und den Farbeimern… Hätten wir diesen Beitrag doch vorher gelesen!

Selbstverständlich haben wir auch die Dekoration vom letzten Jahr wieder verwendet. Der blutige Fuß stand auf der Treppe und im Flur haben wir für unsere Gäste einen Galgen bereit gestellt. Auch unsere Einmachgläser mit Oktopus und Co. kamen wieder zum Einsatz.

Death Note: Sterben ist eine Pflicht an Halloween

Für ein Kostüm hatte ich mir vor einiger Zeit im Internet ein Death Note bestellt. Death Note ist eine japanische Manga-Serie. Das Death Note ist ein Notizbuch mit dem der Schreiber Menschen töten kann, indem er die Namen und Todesart in das Buch schreibt. Vereinfacht ausgedrückt. ;-)

Wir hatten daher in diesem Jahr eine ganz besondere Gästeliste aufgebaut. Jeder Gast konnte eine schaurig schräge Todesart für einen anderen Gast ins Buch schreiben. Lustig war´s.

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