Der neue Trend: Mutterpasshüllen zum Selbernähen!

Es gibt da ein „Must have“ in der Schwangerschaft vor allem in der DIY-Scene:

Die selbst genähte Mutterpasshülle!

Jetzt bin ich leider – was das Arbeiten mit Stoff angeht – eine absolute Niete. Auch wenn ich mittlerweile eine Nähmaschine von meiner Mutter geerbt habe, finde ich keine Muße mich mit diesen Arbeiten zu beschäftigen. Ich fürchte, da wird auch die baldige Ankunft unseres neuen Familienmitgliedes nicht wirklich etwas dran ändern können. Daher bestand mein Schutzumschlag für meinen Mutterpass auch bis vor kurzem aus der durchsichtigen Schutzhülle eines Babynahrungsherstellers, den ich direkt bei meiner Frauenärztin bekommen habe.

Kleine Überraschung – große Freude

Daher habe ich sehr gestaunt, als ich in unserem Briefkasten ein Päckchen von meiner besten Freundin gefunden habe und sich darin eine selbst genähte Mutterpasshülle befunden hat! Als kleine Aufmerksamkeit zum erfolgreichen Überstehen der risikohaften ersten 12 Wochen, hatte sie mir mit viel Geschick und Liebe eine wunderschöne Schutzhülle zusammengestellt.

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Ihr können habe ich auf unserem Blog auch schon mal vorstellen dürfen: Zu meinem Geburtstag im Jahre 2014 habe ich von ihr eine wunderschöne selbst genähte Tasche bekommen!

Eine individuelle Schutzhülle für den Mutterpass

Ich habe mir sagen lassen, dass einer der schwierigsten Schritte die Auswahl des richtigen Stoffes ist. Vor allem wenn noch nicht feststeht, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, sollte darauf geachtet werden, dass es möglichst neutrale Farben sind. Daher hat Julia sich für die Hauptfarbe grün entschieden, die Vorder- und die Rückseite haben dabei einen blau-weiß gestreiften „Himmel“ erhalten.

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Highlights

Beschriftung: Ehrlich, ich habe leider keine Ahnung, wie man mit der Nähmaschine so präzise schreiben kann. ;-) Der große Schriftzug macht aber gleich auf den ersten Blick deutlich, worum es sich handelt: Mutterpass!

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Bordüre: Besonderer Blickfang der Hülle ist eindeutig die eingenähte Bordüre mit den kleinen Zwergen, die freundlich lächelnd sofort für gute Laune sorgen.

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Innentaschen: Welche werdende Mutter kennt das nicht? Die Ultraschallbilder werden selbstverständlich in der Schutzhülle mit verstaut! Dafür eignen sich die Einschläge natürlich ideal. Meine neue Schutzhülle hat jetzt aber sogar noch mehr zu bieten: Zwei kleinere Taschen bieten sich z.B. zur Aufbewahrung von Terminkarten oder ähnlichem an.

Fazit

Genial und individuell! Vielen, vielen Dank auch nochmal an dieser Stelle. :-*

Lust bekommen?

Im Internet findet man unter den Begriffen „Mutterpasshülle nähen“ oder „Mutterpasshüllen selber nähen“ einige Nähanleitungen. Auch auf Youtube sind schöne DIY-Anleitungen zu finden. Ich habe sogar bei einer erfahrenen Bloggerin gelesen, dass sie kurzerhand selbst eine Anleitung entworfen hat.

Wenn du beim Nähen genau wie ich zwei linke Hände hast, dann gibt es auch bei Dawanda unter dem Suchbegriff „Mutterpass“ toll gestaltete Hüllen zu kaufen.

Ach ja: Selbst genähte Hüllen gibt es natürlich nicht nur für den Mutterpass, auch für das U-Heft oder für den Impfausweis finden sich schöne Anregungen im Netz.

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