Kinderzimmermöbel: Das Beistellbett

Eines darf bei der Erstausstattung eines Neugeborenen sicher nicht fehlen. Das Bettchen! Dabei sollte man sich natürlich vorher schon Gedanken machen, welche Variante für die Familie am praktikabelsten ist. Das Familienbett? Die Wiege? Der Stubenwagen? Das Beistellbett? So haben natürlich auch wir uns überlegt, was für uns und unserem Sohn am besten geeignet ist.

Die Zukunftsvision: Das Jeep-Kinderbett

Wir haben uns bereits bei der Auswahl unserer Kinderzimmerwandgestaltung dazu entschlossen unseren Sohn später ein richtig tolles Bett selbst zu bauen. Genau wie Mama und Papa, soll er ja selbstverständlich schon früh einen Jeep bekommen. Die DIY-Bauanleitung haben wir uns schon besorgt. Das Problem: Es ist ein Kinderbett und nicht für Neugeborene oder Kleinkinder geeignet… Also für die erste Zeit denkbar ungeeignet. Zum Glück! Aktuell haben wir auch noch genug andere Projekte zu bewältigen. ;-)

Im Kinderzimmer: Das mitwachsende Babybett

Für das Kinderzimmer haben wir uns daher nach einer geeigneten Variante eines Babybettes für Neugeborene umgesehen. Dabei waren unsere Kriterien gar nicht so streng. Weiß sollte es sein und für die spätere Zeit sollte es herausnehmbare Stangen haben. Der Umbau zum Kinderbett wird von uns dann ja nicht benötigt. Online haben wir uns daher mal wieder über das Angebot erkundigt. Dabei habe ich mich recht schnell in das Babybett von ComfortBaby verliebt. Auf dem ersten Blick erschien das Angebot zwar im Vergleich recht teuer, aber da es ein Set ist relativiert sich der Preis schnell. Bei den meisten günstigen Babybetten wird es durch die Käufe wie Matratze, Nestchen, Bettwäsche etc. schnell sehr teuer. Leider warten wir aktuell noch auf die Lieferung des Bettchens… hier gibt es einige unerwartete Verzögerungen.

Im Schlafzimmer: Das Beistellbett

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Die erste Zeit soll unser Sohn jedoch nicht ganz alleine im Kinderzimmer verbringen. Von unseren Freunden habe ich immer wieder gute Erfahrungen mit dem Beistellbett berichtet bekommen. Dieses ist besonders wertvoll, wenn man sich gegen ein Familienbett entschieden hat, das Neugeborene jedoch trotzdem gut erreichbar neben der Mama liegen soll. Ich habe länger überlegt, ob die Variante eines Stubenwagens oder einer Wiege für uns sinnvoll wäre, der praktische Nutzen eines Beistellbettes hat mich dann aber letztlich doch überzeugt.

Die bekannteste Marke für Beistellbetten ist wahrscheinlich babybay. Der große Vorteil ist hier, dass die Höhe flexibel einzustellen ist und es mehrere Erweiterungen (Matratzenverlängerung, viertes Gitter, Rollen…) gibt, die es möglich macht das Bettchen an das Elternbett und an die individuellen Bedürfnisse ideal anzupassen. Auch die Variante von babybay geeignet für Boxspringbetten ist wohl recht beliebt. Schlucken mussten wir dann aber beim Kaufpreis ganz schön, gerade mit Erweiterungen wird es nämlich schnell ganz schön teuer. Der Gebrauchtmarkt ist hier auch nicht so viel günstiger…

Die Alternative

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Gut, bei dem Babybett für das Kinderzimmer waren wir uns schon mal einig und so wurde dieses von uns geordert. Den Neuerwerb musste ich mir dann im Netz immer wieder anschauen – die Vorfreude ist hier doch recht groß. ;-) Und so habe ich mir die Internetpräsenz von Comfortbaby mal genauer angeschaut und unser Beistellbett gefunden! Somit haben wir nun beide Schlafgelegenheiten für unseren Sohn von Comfortbaby geordert. Das Beistellbett ist auch schon bei uns angekommen.

Unsere neueste Anschaffung: Beistellbett von Comfortbaby

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Sogar in der Ausführung mit dem weißen Holz liegt der Preis ohne das Set (Himmel, Kissen/Decken und Nestchen) bei unter 100€. Wir haben uns gegen das Set beim Beistellbett entschieden, da wir dieses beim Kinderzimmerbettchen schon mitbestellt haben – und noch eigene Erweiterungen vornehmen wollten. ;-) Auch ohne das Set zu bestellen, kommt das Beistellbett mit allen erdenklichen Erweiterungen, die es gibt! Neben den weißen Bettgestell, sind die Rollen, die Matratzenverlängerung, das extra Seitenteil und die Matratze nämlich im Lieferumfang erhalten!

Der Aufbau

Der Aufbau war von CK schnell und unkompliziert erledigt. Da wir ja die Funktion des Beistellbettes nutzen wollen, haben wir das extra Seitenteil nicht montiert und erstmal zur Aufbewahrung in den Keller gebracht. Die Qualität des Gitterbettes konnte uns durchaus überzeugen. Alle vier Rollen sind mit Bremsen feststellbar und so haben wir diese montiert. – Kein muss, das Beistellbett kann auch ohne Rollen aufgestellt werden. Das Beistellbett ist in mehreren Höhen montierbar, so dass man es ganz gut anpassen kann. Wir haben so zwischen meiner Matratze und der Matratze im Bettchen nur einen minimalen Höhenunterschied von nur wenigen Millimetern.

Das Erweiterungsbrett

Durch unseren breiten Rand am Elternbett mussten wir das Erweiterungsbrett montieren. Dieses überbrückt eine Länge von 15 cm. Interessanterweise leider etwas zu kurz bei uns. Aber die Lösung war schnell gefunden. Ein vier Zentimeter breiter Schaumstoffstreifen reicht aus, um den Spalt sicher zu verschließen und die Babymatratze ist jetzt nicht mehr verschiebbar.

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Nicht so sehr überzeugt haben uns die Seitenteile des Erweiterungsbrettes. Diese werden an das Erweiterungsbrett gesteckt und dann gemeinsam montiert. Es fehlt dadurch jedoch die feste Verbindung zwischen den Seitengitter des Beistellbettes und den Seitenteilen. Ein deutlicher Spalt ist das unschöne Resultat, welches durchaus die Gefahr von eingeklemmten Fingerchen beinhaltet.

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Unsere Lösung des Problems war recht einfach und effektiv… Kabelbinder halten jetzt Seitenteil und Seitengittter fest zusammen, ohne Bohren und Schrauben. Um diese optisch und haptisch zu verschönern, haben wir Bänder – geschnitten aus einer alten Decke – angenäht. Ein ganz liebes Dankeschön an meine Mama! ;-)

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Die Befestigung am Elternbett

Am Elternbett wird das Beistellbett durch einhaken befestigt. Diese Verbindung ist durch die verwendeten Materialien etwas wackelig. – Es lies sich bei uns ca. 2 cm hin und her bewegen… Aber ein Ingenieur packt einfach Unterlegscheiben auf die wackelige Verbindung und alle sind zufrieden. ;-)

Eigene Erweiterung

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Damit sich unser Sohn schon mal an sein grünes Zimmer gewöhnen kann, haben wir ein zweites großes Blatt von IKEA als Himmel an das Beistellbett gebastelt. Wir haben dieses so angebracht, dass es den Katzen nicht möglich ist von oben in das Beistellbett zu gelangen. Sicherheit muss sein. Ein normaler Himmel aus Stoff war mir hierfür zu unsicher. Und dadurch das wir auf das Nestchen verzichten und das Blatt an einer Seite oberhalb des Bettrandes schwebt, sollte genug Luft zirkulieren können, damit kein Hitzestau auftritt und somit die Gefahr eines plötzlichen Kindstodes verringert wird. Befestigt haben wir auch das Blatt einfach mit Kabelbindern.

Auch hier haben meine Mutter und ich Reste der Decke verwendet, um die unschöne Verbindung zu kaschieren. So haben wir nun das triste weiße Bettchen mit ein paar grünen Akzenten aufgehübscht.

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Makani jedenfalls hat das Probeaufstellen gleich genutzt und hat sich eine Runde aufs Ohr gelegt. Der neue Winterschlafsack war scheinbar angenehm kuschelig.

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Passende Spannbettlaken gibt es bei Comfortbaby übrigens leider nicht zu kaufen. Mit der Verlängerung (Gesamtmaß 90×55 cm) ist es gar nicht so einfach passende Laken zu finden. Wir haben uns für eine Alternative von Pinolino entschieden.

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