Unsere Terrassenlounge 1.0

Upcycling steht bei uns immer wieder mal auf dem Programm. – Und dieses Mal kann ich über eine wirklich sehr effektive Aktion berichten: Unsere neue Terassenlounge. ;-) Für den anstehenden Sommer und (hoffentlich) auch für Judiths Geburtstag benötigten wir noch ein paar bequeme Sitzgelegenheiten (und Krabbel- und Spielflächen für die Kinder) und dazu bzw. darüber auch noch einen passenden Sonnenschutz. Eine Markise wie in dem Blogartikel vom  Werkzeugstore24 kam für uns aber aus Kostengründen nicht in Frage. Soviel sei schon einmal gesagt. Fangen wir aber erstmal mit unseren  Loungemöbeln an…

Lounge-Liegen aus Terrassendielen

In meinem Werkstattkeller lagerten nun schon seit mindestens 1-2 Jahren unsere ausgemusterten Matratzen aus dem Schlafzimmer und auch noch ein ausgedientes Lattenrost. Da kam uns vor kurzem die Idee: Warum nicht daraus für die Terrasse zwei Loungeliegen bauen?

Das zweite Lattenrost ist ebenfalls ausgemustert, allerdings von Judiths Schwester. Damit das Ganze dann auch gut zu unserer Terrasse passt, wurden die Liegen aus Terrassendielen gebaut. Und das war im Endeffekt auch sehr einfach…

Zusammengesetzt sind die Rahmen für die Liegen aus zwei jeweils zwei Meter langen Terrassendielen in 28 mm x 145 mm. Die in 90 cm Abstand durch insgesamt fünf Streben – ebenfalls aus Terrassendielen – verbunden sind. In die äußeren Streben bzw. quer verlaufenden Rahmenbretter habe ich zusammen mit Schwiegervater auf jeder Seite zwei stabile Flightcase-Griffe eingelassen, damit die Möbel gut Transportfähig bleiben.

Pro Liege sechs Füße, natürlich ebenfalls aus Terrassendielen – runden das Bild ab und komplettieren die Rahmen. Wie auch bei unserer Terrasse selbst haben wir uns bei den verwendeten Terrassendielen für Douglasienholz entschieden, dass bei der diesjährigen Terrassenpflege mit geölt wird.

Damit die Matratzen dann auch zumindest über den Sommer hinweg permanent draußen verbleiben können, haben wir für diese wasserdichte Matratzenschoner besorgt. Die waren zwar nicht wirklich günstig, aber da die Möbel verglichen mit gekauften Loungeinseln und Co. immer noch mehr als preiswert sind, konnten wir das gut verschmerzen.

Sonnensegel über der Loungeecke

Damit man es auf unsere Südseiten-Terrasse aber auch in der sommerlichen Mittagssonne aushalten kann, mussten wir für einen entsprechenden Sonnenschutz sorgen. …und das kann ganz schön teuer werden. – Aber zum Glück konnten wir auch hier noch einmal auf etwas zurückgreifen, das ansonsten in unserem Keller versauern würde: Unser altes Tarp, das wir schon das eine oder andere Mal beim Camping (vor allem auf der Abenteuer & Allrad) verwendet haben. Irgendwie wurde das Tarp für das Camping aber zu unpraktisch (da mehr als kompliziert aufzubauen) und es landete im Keller. Jetzt darf es unsere Lounge „beschatten“.

Schnell zwei Ankerpunkte am Zaun und am Haus in der nähe der Dachrinne angebracht und schon konnte es gespannt werden. In die Ankerpunkte am Zaun wird das Sonnensegel einfach mit Karabinerhaken eingehangen, am Haus wird es mittels Paracord-Seilen hochgezogen und mit Klampen abgespannt.

Fazit

Wir sind äußerst zufrieden: Unter Verwendung vieler ansonsten nicht mehr benötigter (und anderenfalls bald entsorgter) Gegenstände konnten wir uns für wirklich schmales Geld eine supertolle Lounge auf unserer Terrasse bauen. Was sagt Ihr?

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