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Es ist ein Couchtisch geworden! Projekt abgeschlossen!

Die regnerischen Tage zeigen fast so deutlich, wie die Weihnachtsplätzchen in den Läden, dass nun die kältere Jahreszeit angebrochen ist. Wir wollen dafür gerüstet sein und bei einigen angefangenen Projekten mal auf die Tube drücken. Ein guter Vorsatz für das nächste Jahr: Auch mal Sachen beenden und nicht immer neues Anfangen…

Das erste Projekt, dass nun als fertig bezeichnet werden darf ist unser selbstgebauter Wohnzimmertisch. JUHEEE!

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Da sich die Fertigung nun allerdings über 1 Jahr hingezogen hat, hier nochmal die einzelnen Schritte im Zeitraffer. – Für alle die Lust haben sich ebenfalls ein individuelles Einzelstück zusammen zu bauen. ;-)

Schritt 1: Die Idee

Am Anfang stand die Erkenntnis, dass unser wunderschöne Massivholztisch von ROOMS nicht mehr in unser Wohnzimmer passt. Das große geschwungene Sofa und die neuen Farben sollten dem Raum eine ganz andere Wirkung geben. Also: Ein neuer Couchtisch musste her, rund und verspielt. Schwer zu finden – also selber machen. In der nächsten Zeit habe ich immer wieder Ausschau gehalten nach passenden Materialien und diese im Baumarkt in Form von vier runden Wandregalen gefunden.

Schritt 2: Die Grundform

Wir haben die Kreise im Wohnzimmer in verschiedenen Varianten aneinander gelegt. Schnell war klar, dass zwei Ebenen beim Tisch entstehen sollten. Die Form ähnelt nun einem vierblättrigen Kleeblatt und hat den Vorteil, dass eine weitere Fläche innerhalb der Kreise entsteht, die als Tischfläche zusätzlich hinzukommt. Mein Wunsch eine mit Glas geschützte Fläche zu bekommen, die ich zum Dekorieren nutzen kann (OHNE dass meine neugierigen Katzen diese zerpflücken) ließ sich so gut umsetzen.

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Schritt 3: Flächen ausfüllen

CK hat den entstandenen Flächen mit Holz einen Boden verliehen, auf gleicher Höhe bei allen Ebenen. Die äußeren Flächen wurden so bearbeitet, dass wir noch gut die Fliesen aufkleben können – die dann ja leider nicht gekommen sind. :-( Der etwas erhöhte Kreis sollte keine Fliesen erhalten, da er farbneutral für die Dekoration bleiben sollte.

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Schritt 4: Tischbeine: DIY

Ganz besonders froh bin ich über unsere Tischbeine. Diese stammen nämlich aus einem alten Wäschekorb voll mit alten Möbelfüßen und selbst gedrehten Holzfüßen von meinen Schwiegereltern. Elemente die wir mittlerweile mehrfach im Wohnzimmer verarbeitet haben – wir haben/werden noch berichten. Sehr praktisch war auch, dass wir vier gleiche Tischbeine verwenden konnten und das Bein für die höhere Ebene mit einem nur leicht zu kürzenden Stück auf die passende Höhe bringen konnten. CK war wieder so lieb die Möbelfüße an der Platte anzubringen. So weit so unfertig…

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Schritt 5: FARBE!!!

Der 5. Schritt war für uns der nervigste. Wir waren uns schon sicher, dass wir unsere Wohnzimmerwände schwarz streichen wollen und haben daher – naive wie wir nun einmal sind… – im Baumarkt schwarze Wandfarbe gekauft. Kleiner Tipp: Lasst es! *Brr* Der Tisch sollte schon mal zum Testen die schwarze Farbe bekommen. Dazu haben wir die perfekten glatten Flächen angerauht und dies auf ewig bereut. :-( Die Farbe war ein furchtbares gräuliches Schwarz, stumpf und mit Pinselstrichen versehen. Grauenhaft.

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Zumindest konnten wir nun sehen, dass es mit einem schwarzen Anstrich funktionieren kann… nur halt nicht so…

Schritt 6: Mosaik aus Fliesen

Endlich kam der Schritt, der mir besonders am Herzen lag: Mosaik als Tischplatte. Dies wollte ich schon immer mal ausprobieren. Es gibt zwar wunderschönes farbiges Mosaik meist aus Glas, aber ich hatte mich in die Idee von Fliesen verliebt und mich schon auf das Zerstören selbiger gefreut. ;-) Passende Fliesen zu finden war dann aber mal wieder eine große Herausforderung und wir sind auch nur durch Zufall auf die Fliesenbordüre im Restpostenverkauf gestoßen. Preislich waren diese dann auch attraktiver als Mosaik aus dem Bastelbedarf. Allerdings musste ich von meiner Vorstellung von verschiedenen Rottönen abweichen, dafür glänzt es nun golden aus unserem Wohnzimmer. Die Fliesen haben dann ein Bett aus schwarzer Fugenmasse bekommen. Da hier naturgemäß etwas „rumgesaut“ werden muss, war es auch gar nicht so schlimm, dass der finale Anstrich noch nicht drauf war.

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Schritt 7: FARBE 2.0

Nach diesem misslungenen 1. Anstrich hat CK versucht zu retten, was zu retten ist und zwar mit viel Geduld, Spachtelmasse und Sprühfarbe. Er hat es somit geschafft eine tolle Oberfläche für den Tisch hergestellt. :-* Die Mosaikflächen wurden vor dem Besprühen natürlich abgeklebt, der Rest des Tisches ist nun mit so viel Farbe behandelt, dass diese alleine schon halten sollte.

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Schritt 8: Plexiglas und raffinierte Technik

Das besondere Highlight haben wir uns dann bis zum Schluss aufgehoben. Die obere Ebene sollte natürlich auch als Abstellfläche nutzbar werden und damit die Dekoration sichtbar bleibt, haben wir uns für Plexiglas entschieden. Warum Plexiglas? Hauptsächlich, damit wir zwei Bohrlöcher für die Knäufe bohren können. Das Plexiglas muss sich nämlich bewegen lassen, damit ich die Dekoration austauschen kann.

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CK hat mir daher einen festen Knauf als Drehpunkt und einen Knauf als Griff angebracht. Funktioniert super! Die Knäufe haben wir in Fischer´s Lagerhaus gekauft. Damals hatten wir diese für unsere Schranktüren in der Wohnzimmerwand gekauft und auf Verdacht lieber zwei mehr mitgenommen. Nun wissen wir warum. :-)

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Fertig!

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Nun ist der Couchtisch das erste fertige Möbelstück in unserem Wohnzimmer. Wir sind aber darauf bedacht mindestens zwei weitere Projekte zeitnah final abzuschließen.

Zufallsfund bringt wieder Fortschritte ins Wohnzimmer

Wir haben aktuell schon wieder so viele Baustellen bei uns, dass es nicht gerade gut für die Psychohygiene ist. Ein Projekt, welches eigentlich schon im JANUAR fertig werden sollte, ist unser Couchtisch. Diesen haben wir aus runden Wandregalen, Holzresten und gedrechselten Möbelfüßen von meinem Schwiegervater gebaut. Er wurde auch schon die ganze Zeit als Tisch genutzt, allerdings fehlte noch die passende Oberfläche. Hier gab es leider einige Fehlschläge bei dem Anstrich und den passenden Fliesen für die Tischplatte. Nach den Fliesen haben wir nämlich lange suchen müssen. Umso glücklicher bin ich nun, dass wir endlich etwas passendes gefunden haben. Eher halbherzig habe ich bei unserem letzten Baumarktbesuch die Fliesenabteilung besucht. Eigentlich hatte ich schon fast aufgegeben jemals fündig zu werden. Der Plan bestand ja darin Fliesen in verschiedenen Rottönen zu verwenden. Fehlanzeige! Rote Fliesen sind scheinbar nicht gerade im Trend. Und wenn doch, dann eher als mattes rötliches Braun, nicht gerade das was wir gesucht haben. Wir haben dann aber doch noch gemeinsam die Restposten durchwühlt und sind dabei auf interessante Fliesen-Bordüren gestoßen:

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Zugegeben, nicht ganz die Art und das Muster, was uns am Anfang vorschwebte. Allerdings brachten uns die Farben Schwarz und Gold sowie das florale Muster dazu einen näheren Blick zu wagen. Auch der Preis war mit 4€ für 10 Fliesen-Bordüren angenehm und so haben wir uns entschieden es einfach mal zu versuchen.

Da bei CK mal wieder eine Dienstreise geplant war, blieb uns nicht viel Zeit für die Vorbereitungen. Da sich der Plan geändert hatte, mussten wir die Auflagefläche für die Fliesen noch etwas erhöhen. Hierzu hat CK mir aus der Rückwand alter Schränke schnell noch passende Einlegeböden geschnitten und mir das benötigte Werkzeug im Keller bereit gelegt. Dankeschön!

An meinem letzten Ferientag hatte ich dann die Zeit mich daran zu machen die Fliesen-Bordüren mit einem Hammer zu zerstören. Har, har. Lustig wars! Ich habe als Unterlage eine Gipskartonplatte und Malervlies als Schutz benutzt und dann mit der spitzen Seite des Hammers 3-4 Mal auf die Fliesen geschlagen. Zu groß gebliebene Stücke haben dann nochmal einen extra Schlag erhalten. So hatte ich in kürzester Zeit kleine Bruchstücke, die ich in die Kreise als Tischplatte einsetzen konnte. Gepuzzelt habe ich zum Glück schon immer gerne. ;-)

Bewaffnet mit Montagekleber und Wasserwaage habe ich es mir dann vor dem Couchtisch gemütlich gemacht. Selbstverständlich mussten Toffifee und Makani immer mal wieder prüfen, ob ich denn auch alles richtig mache.

Ich habe den kleinsten und den größten Kreis fertig gepuzzelt und geklebt. Mit dem Ergebnis war ich sehr zufrieden. Das Schöne an den verwendeten Fliesen-Bordüren ist, dass das Gold das Licht reflektiert. Je nach Blickwinkel schimmern andere Stellen des Tisches und wenn man sich bewegt, dann zieht sich ein Schimmern über die Tischplatte. Dies passt gut zu der metallischen Wandfarbe im Wohnzimmer.

An diesem Wochenende habe ich dann die beiden verbliebenen Flächen bearbeiten können. Zum Glück konnte der Teil zwischen den Kreisen dank spitzer Bruchstücke ebenfalls passend gefüllt werden. Interessanterweise hat mich der mittlere Kreis, den ich als letztes bearbeitet habe am meisten aufgehalten. Nachdem ich das letzte Mosaikstückchen eingesetzt hatte und mir das Ergebnis angesehen habe, musste ich feststellen, dass es mir nicht gefiel. Also habe ich hier und da noch Bruchstücke ausgetauscht, bis ich dann final zum Kleber gegriffen habe.

Der Tisch prägt das Erscheinungsbild unseres Wohnzimmers schon deutlich. Dies liegt unter anderem daran, dass dieser auch vom Esszimmer aus gut zu sehen ist.

 

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Als nächster Schritt wird die Tischplatte dann verfugt werden, hierzu haben wir bereits schwarze Fugenmasse eingekauft. Diese Arbeit möchte ich aber gerne wieder mit CK gemeinsam machen und somit ist nun erstmal wieder warten angesagt. Nach dem Verfugen wird der Tisch nochmal neu lackiert, so dass auch die noch sichtbaren Stellen ein einheitliches glänzendes Schwarz erhalten. Ich freue mich jedenfalls schon sehr darauf dieses Projekt endlich abzuschließen.

Alles schwarz!

Es gibt wieder Fortschritte bei unserer Renovierung des Wohnzimmers zu verzeichnen. Ich habe schon berichtet, dass wir im Wohnzimmer neues Laminat verlegt haben und hiermit sehr zufrieden sind. Die Wirkung des Raumes ist deutlich verändert und diese Trennung zwischen dem Esszimmer und dem Wohnzimmer ist ja auch beabsichtigt. Wir hatten das Laminat farblich so ausgesucht, dass es sowohl zu den Fachwerkbalken passt als auch zu einer schwarzen Wandfarbe.

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Vor kurzem hatten wir uns von Baumarkt bereits einen kleinen Eimer schwarzer Wandfarbe gekauft und unseren Wohnzimmertisch damit gestrichen. Schnell war klar: Das geht gar nicht! Wir konnten uns beide nicht vorstellen, diese Farbe an die Wände zu bringen. Wir brauchten also professionellen Rat. Bei einem Besuch meiner Eltern haben wir meinem fachkundigen Vater dann mit dem Problem vertraut gemacht. Schnell eine Farbkarte aus dem Bully geholt haben CK und ich uns recht schnell auf eine Farbe geeinigt: Brillux Lucento 83 Gold! Diese Wandfarbe ist zwar ebenfalls schwarz, hat aber einen metallischen Effekt, der das Licht super reflektiert. Der Vorteil: Die Wand wirkt nicht stumpf und trist sondern bleibt „hell“ und durch die spezielle Art der Auftragung auch strukturiert. Nun ist eine schwarze Wandfarbe – wenn auch aktuell immer mehr im Trend – noch immer nicht alltäglich, so dass wir uns dazu entschieden haben erstmal eine geringe Menge zu bestellen und eine Probewand zu streichen.

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Beim nächsten Besuch brachte mein Vater dann die Farbe und die benötigten Malerwerkzeuge mit. Allerdings haben wir für meinen Vater bisher immer wieder etwas zum Spachteln gehabt. Dieses Mal war es der Türdurchgang zur Küche und Esszimmer, der durch den Bau der Fachwerkwand ausgebessert werden musste und unser Multimediaregal im Wohnzimmer. Nachdem diese Arbeiten erledigt waren gab es eine kurze Lagebesprechung. Welche Wand soll denn nun gestrichen werden. Wir haben uns für die Rückwand des Sofas entschieden, da hier die Wirkung gut zu sehen sein sollte. Einmal angefangen war Dad aber kaum zu stoppen und so haben wir es geschafft den Vorstrich auf alle drei Wände – die Fachwerkwand soll natürlich nicht komplett schwarz werden – aufzutragen. Nach einer kurzen Trockenphase, die wir zum Mittagesssen genutzt haben kam der Effektlack hinzu. Das Ergebnis was sehr spannend, je nach Blickwinkel und Lichteinfall sind violette und goldene Schimmer zu entdecken. Spätestens nach der zweiten Schicht war klar: Das sieht toll aus!

Besonders gefreut hat uns, dass wir mit der geringen Menge es tatsächlich geschafft haben, alle gewünschten Wände zu streichen, dies hat die Kosten letztlich sehr überschaubar gemacht.

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Wie auch bei dem vorherigen Anstrich haben wir einen Streifen zur Decke hin weiß gelassen, hierdurch wirkt der Raum optisch höher. Auch die weißen Fußleisten passen nach wie vor super in das Zimmer und sorgen für einen guten Übergang zum Laminat.

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Wir haben uns dafür entschieden auch die Fensterlaibungen schwarz zu streichen.

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Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Durch die dunkle Wandfarbe hat der Raum den gewünschten Effekt einer Höhle ohne dabei einengend zu wirken. Dafür sorgen das Oberlicht und die großen Terrassentüren im Kombination mit dem Metalliceffekt sowie die Fachwerkwand.

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Ein herzliches Dankeschön an meine Eltern für den erneuten Einsatz in unseren vier Wänden!

Im nächsten Schritt werden wir nun die vorhandenen Möbel etc. farblich ans Zimmer anpassen können. Hierfür haben wir uns schon mal Stoffmuster für einen möglichen Bezug für unser Sofa bestellt. Und nachdem unser Mut bei der Farbwahl der Wände belohnt wurde, kann hier ebenfalls wieder ein mutiger Schritt kommen. ;-) Allerdings wird dies wahrscheinlich eher wieder ein Herbst- oder Winterprojekt.

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Der Weihnachtsurlaub stand ganz im Zeichen unseres Wohnzimmers. Das anstrengende Jahr haben wir gemütlich auf unserem neuen Sofa mit Lesen ausklingen lassen. Auch Makani hält sich dank des kuscheligen Schaffells auf dem Sessel nun gerne stundenlang in diesem Bereich unseres Hauses auf.

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Dennoch ist selbstverständlich noch viel zu tun, bis wir davon sprechen (oder schreiben ;-)) können, dass wir fertig sind. Auch wenn die Visionen von diesem Zimmer immer mehr Gestalt annehmen, ist nüchtern betrachtet, noch nichts in der Endfassung vorhanden. Die provisorischen Decken auf dem Sofa erinnern hier täglich dran und außer dem Sofa ist noch kein Möbelstück vorhanden, welches im Wohnzimmer verbleiben soll. Mir war klar, dass ich nach dem gradlinigen und eher schicken Essbereich im Wohnzimmer mehr Gemütlichkeit haben wollte. Das Bretz-Sofa gab dann nochmal den Mut, sich vollkommen von unserem sonstigen Stil zu lösen und in eine ganz andere (Wohn-)Welt einzutauchen – rund und mit kräftigen Farben.

Den Anfang haben wir mit den in der Fachwerkwand integrierten Schränken gemacht, welche wir mit der Farbe „Flammendes Herz“ gestrichen haben. Auch hier sind wir schon wieder etwas weiter gekommen und können hoffentlich bald darüber berichten.

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Pünktlich am 01.01.2015 – die letzten Gäste von unserer Silvesterparty waren gerade aus dem Haus – haben wir dann mit den ersten Veränderungen begonnen und einen weiteren Farbwechsel vorgenommen. Unsere DIY-Verdunkelung für das Oberlicht haben wir ja noch im Stil des Esszimmers gebaut. Um diese an das neue Raumkonzept anzupassen haben wir den äußeren Rahmen nun ebenfalls gestrichen. Die veränderte Wirkung ist schon enorm. Weitere Anpassungen sind schon geordert und erreichen uns hoffentlich bald. ;-)

Die spürbar größte Veränderung war auch etwas „schmerzhaft“. Wir haben unseren wunderschönen Wohnzimmertisch – welchen ich mit viel Mühe vor nicht allzu langer Zeit erst abgeschliffen habe – aus dem Zimmer verbannt, da er viel zu groß und eckig ist. Einer der nächsten Projekte wird es daher sein einen neuen Wohnzimmertisch zu bauen. Die erste Materialien sind schon angekommen. Es sind einfache Regale für die Wandmontage aus dem Baumarkt, denen wir eine neue Daseinsform geben wollen. Dieses Projekt ist mehr unter meiner Schirmherrschaft.

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CK freut sich sehr, dass in diesem Jahr endlich auch unsere Heimkinoeinrichtung an der Reihe ist. Auch hier ist die Planung bereits sehr ausgereift und die ersten Schritte werden wohl in Kürze folgen. Dann werdet ihr auch erfahren, warum ein Bett und Stühle hierfür von besonderer Bedeutung sind.

Buchvorstellung: Das grosse Buch der Wohnstile

Vor allem im Ess- und Wohnzimmer tun sich bei uns durch den Bau der Wohnzimmerwand ganz neue Möglichkeiten auf. Dies ist mir vor allem wichtig,  da ich im Wohnzimmer gerne einen anderen Stil hätte als im Esszimmer. Letzteres ist vor allem durch klar definierte Formen und gedeckte Farben geprägt. Den Fokus im Wohnzimmer – in dem auch irgendwann einmal unsere Leinwand und der Beamer für entspannende Filmeabende stehen sollen –  möchte ich auf mehr Gemütlichkeit legen und auch gerne ein wenig mehr mit Farbe experimentieren.

Gesucht wird daher gerade die passende Inspiration. Wie passend, dass diese in Form des neuen Buches von Delia Fischer von Westwing gerade in unseren Mission Wohn(t)raum geflattert ist. ;-)

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Delia beschreibt in ihrem Buch „Das grosse Buch der Wohnstile“ acht Stilarten – Boho, Puristisch, Country, Glamour, Girly, Klassisch, Scandi, Exzentrisch. Besonders interessant finde ich hier die Hausbesuche, bei denen die Leser die Gelegenheit bekommen, das besondere an der Stilrichtung gut kennen zu lernen. Ebenfalls sehr lehrreich ist das Kapitel Vorher – Nachher. Hier werden drei Bereiche (Flur, Wohnzimmer, Schlafzimmer) jeweils in den acht Wohnstilen dekoriert. Das Interessante daran ist, dass die Basics hier immer identisch sind, so dass man gut beobachten kann, welche Wirkung einzelne Elemente haben können. Besonders sympatisch ist die Aufforderung zum Stilmix. Sich sklavisch an Vorgaben zu halten ist nämlich – wie ihr ja wisst ;-) – auch nicht gerade unser Ding und so ist die Aufforderung zu Individualität im Wohnbereich genau richtig.

Die beschriebenen Wohnstile treffen zwar nicht gerade unseren Einrichtungsstil – Worte wie Steampunk, Industrial, Asia-Look, Street-Art finden sich hier nämlich nicht. Dennoch erreicht das Buch sein Ziel damit, dass es inspiriert, vielleicht vor allem dadurch, dass es eben so konträr zu unseren Stilen ist. Auf jeden Fall hat es mich darin bestärkt, dass ich das Konzept: „Jeder Raum eine eigenen Note.“ vielleicht sogar noch stringenter ausleben kann. ;-)