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Stylish, gemütlich und gut für die Entwicklung- Babyhängematte „Kangoo“

Auf unsere neueste Anschaffung habe ich mich schon lange gefreut. Ich bin ein großer Fan von Hängematten, daher ist mir im Babyladen die Marke Amazonas direkt aufgefallen. Im Sortiment der Firma befinden sich unter anderem drei verschiedene Formen Babyhängematten. Verliebt habe ich mich aber sofort in das Modell „Kangoo“, das von seiner Form auf den ersten Blick mehr an einen Hängesessel erinnert. Als ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe, war ich erst recht überzeugt. Wollt ihr wissen warum? Dann lest weiter. ;-)

Babyhängematte „Kangoo“

Der Aufbau

Die Babyhängematte besteht zu 100% aus Baumwolle, die tolle Qualität merkt man direkt schon beim Auspacken. Geliefert wird das Modell „Kangoo“ in einem Stück, lediglich die Spreizstange wird an beiden Seiten in den Stoff geschoben und durch Haltebänder vor dem Herabfallen gesichert. Aufgehangen wird das Modell an einem Ring oberhalb der Matte. Die Hängematte ist daher praktisch nach dem Auspacken direkt einsatzbereit.

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Sicherheit für den Säugling

Wird der Säugling in die Hängematte gelegt, wird er von einem in der Hängematte integrierten Gurt gesichert. So ist er sicher vor dem Herausfallen geschützt. Am Fußende kann die Liegefläche durch Stoff zugeknöpft werden und schützt so nicht nur zusätzlich vor dem Herausfallen, sondern sorgt auch für eine geborgene Liegefläche, in der das Baby gut entspannen kann. Der besondere Clou ist jedoch die zusätzliche Möglichkeit, den Bereich weiter zu zuknöpfen. – Aber keine Angst, es bleibt selbstverständlich noch genug offen, so dass die Luftzufuhr weiterhin gut ist. Kuschelig weich umhüllt und sanft umschlossen, kann es die leichten Schaukelbewegungen genießen. Der Liegekomfort ist hierdurch für das Neugeborene dem Empfinden im Mutterleib besonders nahe.

Besonderes Schonen der Wirbelsäule: Die Entwicklung der kindlichen Wirbelsäule

Die Wirbelsäule eines Neugeborenen und Kleinkindes ist noch nicht mit der Wirbelsäule eines Erwachsenen zu vergleichen. Besonders beim Thema „Babytragen“ findet man im Internet zahlreiche Beiträge, die meist speziell die Beinstellung der Kinder – ab und zu auch den runden Rücken – thematisieren. Hier sollte man wissen, dass das Baby im Mutterleib eine Wirbelsäulenhaltung hat die C-förmig ist. Kurz nach der Geburt ist der Neugeborene daher noch gar nicht in der Lage die Wirbelsäule vollständig zu strecken. Dies entwickelt sich erst im Laufe des ersten Lebensjahres!

Mit der Zeit werden die Muskeln stärker und ca. im 3. – 5. Monat hebt der Säugling dann selbstständig den Kopf. Die oberen Halswirbel nehmen somit als erste die „richtige Haltung“ an. Im 7. – 10. Monat werden vor allem die Muskeln im Brustbereich gestärkt, das Baby kann selbstständig Sitzen. Als letzter Entwicklungsschritt werden die Lendenwirbel gestreckt und krümmen sich in die andere Richtung. Diese Entwicklung ist erst mit ca. 1 Jahr abgeschlossen, wenn das Kleinkind sicher stehen kann.

Besonderes Schonen der Wirbelsäule: Liegen in der Hängematte

In der Nacht sollen die Neugeborenen als Schutz vor dem plötzlichen Kindstod auf dem Rücken liegen. Daher befinden sich Babys heutzutage oft in einer sehr gestreckten Lage. Um den Rücken zu entlasten wird daher empfohlen, im wachen Zustand und unter Aufsicht am Tag die Positionen zu variieren. Dies beugt auch einen platten Hinterkopf bei Babys vor. In der Babyhängematte „Kangoo“ wird der natürlich runde Rücken des Kindes unterstützt. Hier liegt auch das Neugeborene daher besonders rückenschonend. Sie ist somit im ersten Lebensjahr eine gute Entlastung für die Wirbelsäule. Übrigens fördert das sanfte Schaukeln zusätzlich den Gleichgewichtssinn und die Koordinationsfähigkeit. Perfekte Bedingungen für einen Mittagsschlaf, oder?

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Aufhängungen der Babyhängematte „Kangoo“

So jetzt habe ich euch erzählt, warum ich die Babyhängematte „Kangoo“ so toll finde. Ausgepackt haben wir die ja auch schon, aber wohin jetzt damit? Wie bei allen Hängematten ein schwieriges Thema. Amazonas bietet gleich mehrere Lösungen an: Einen Haken für die Decke, eine Klemmvorrichtung für die Tür und Ständerlösungen.

Hängemattengestell „Hippo“

„Eine Hängematte passt doch perfekt in unser Dschungel-Kinderzimmer“, so war mein erstes Argument, warum ich die Babyhängematte gerne haben wollte. Aber wirklich wieder mit Haken in der Decke befestigen? Hier haben wir ja schon mit meinem Hängesessel schlechte Erfahrungen gemacht. – Irgendwie war er dann doch immer im Weg. Ein Ständer war für uns daher die perfekte Lösung. So kann die Hängematte nicht nur im Kinderzimmer genutzt werden, sondern auch in anderen Räumen der Wohnung und sogar auf der Terrasse.

Der Aufbau

Auch bei dem Hängemattengestell „Hippo“ bemerkt man direkt beim Auspacken bereits die tolle Qualität. Der Zusammenbau ist auf der Anleitung gut verständlich erklärt und kann durch eine Person ausgeführt werden. Sehr praktisch: Die Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern sind zusammen geschraubt, so dass hier nichts an den falschen Ort gelangen kann. Auch ein Werkzeug zum Anziehen der Muttern ist beiliegend. – Top!

Das Gestell besteht aus unbehandeltem Fichtenholz und ist an allen Kanten abgerundet. Besonders beeindruckend fand ich den bereits aufgeklebten Bodenschutz, so etwas findet man nicht mehr oft. Auch die Befestigungspunkte für die Hängematte sind bereits montiert, so dass auch „Hippo“ schnell einsatzbereit ist.

Sicherheit für den Säugling

Das Hängemattengestell „Hippo“ steht an gleich fünf Punkten fest auf dem Boden. Er ist somit gut vor dem Kippen geschützt. Die Babyhängematte wird mit dem Ring der Matte an dem Karabiner des Ständers befestigt und hängt somit ebenfalls sehr stabil – belastbar bis max 35 kg – am Gestell. Mein Favorit ist an diesem Gestell der Schaukelbegrenzer, der mit einem Schraubkarabiner an der Unterseite der Babyhängematte befestigt wird. Wie der Name schon sagt, wird dadurch vermieden, dass der Säugling in heftige Schaukelbewegungen gerät. Praktisch vor allem wenn noch kleine Geschwisterkinder – oder neugierige Katzen – im Haus sind.

Standort

Aufgebaut und getestet haben wir „Kangoo“ & „Hippo“ erstmal im Kinderzimmer. Und hier haben wir auch gleich zwei Stellflächen für das Gestell gefunden. Dann kam der ultimative Test: Kann man das Gestell auch noch aus dem Zimmer heraustragen. Mit seiner Standfläche von etwas über 1 m x 1m ist dieser ja nicht gerade klein und das Kinderzimmer hat ja nun mal einen tunnelartigen Eingang… Es klappt!

So mussten wir natürlich auch im Wohn- und Essbereich nach einem geeigneten Platz Ausschau halten. Nach unseren Überlegungen wird die Wahrscheinlichkeit, dass unser Sohn hier seinen behüteten Mittagsschlaf macht doch höher sein, als im Kinderzimmer. Die Babyhängematte passt aber samt Gestell vorzüglich in unseren Essbereich! Um die Anpassung noch zu steigern überlegen wir noch, ob wir das Gestell mit der selben Farbe behandeln wollen, wie unsere sonstige Einrichtung im Esszimmer. Wie geschrieben ist dieser ja unbehandelt…

Auch auf die Terrasse wird man die Babyhängematte „Kangoo“ und das Gestell „Hippo“ so leicht tragen können. – Perfekt!

Ihr mögt Hängematten auch so gerne wie ich? – Dann schaut doch mal auf die Facebookseite von Amazonas.

Mut zur Farbe im Kinderzimmer

Nachdem wir unser ehemaliges Büro endlich ausgeräumt haben, konnten die ersten Arbeiten am Kinderzimmer starten. Wie ich schon berichtet habe, soll hier ein kleines Dschungelparadies entstehen und da passten die türkise und weißen Wände nicht so ins Konzept.

Schritt 1 der Basisarbeiten: Mal wieder Spachtelarbeiten…

Eigentlich ist es schon obligatorisch, dass mein Vater bei uns immer etwas zu Spachteln bekommt. ;-) Auch dieses Mal musste vor dem Streichen mal wieder die Acrylpistole geschwungen werden. Risse im Putz, der Übergang des Holzbrettes zur Wand und die Fußleisten wurden so bearbeitet. Zum Glück eine Routinearbeit, die schnell beendet werden konnte.

Schritt 2 der Basisarbeiten: Farbe

Wie es sich für ein Dschungelzimmer gehört, haben wir uns für die Farbe grün entschieden. Und da wir das gesamte Zimmer verschönern wollen, kam die Farbe auch an alle Wände inclusive dem angebauten Regalbrett über der Tür. Der Farbton ist mit weißer Farbe leicht aufgehellt worden, um die Intensität etwas zu reduzieren. Es ist ein recht helles Grün, das eine frische und fröhliche Stimmung ins Zimmer bringt ohne zu erdrücken. Wir sind mit der Farbwahl sehr zufrieden. Nochmal ein großes Dankeschön an Opa und Oma für die Arbeiten! Wir waren bei nämlich lediglich als Entscheider beteiligt und haben andere für die Kröte schuften lassen.

Dschungelfeeling mit niedlichen Tieren

Schritt 1 der Wandgestaltung: Auswahl und Position

Ich hatte mich in den Wochen zuvor schon etwas mit der Auswahl der Figuren für das Kinderzimmer beschäftigt und dazu mal wieder das Internet durchstöbert. Dies kann manchmal schon frustrierend sein, aber ich bin zum Glück recht schnell auf eine schöne Seite gestoßen, die verschiedene Tiere in der gleichen Gestaltungsart anbietet. Gemeinsam mit CK habe ich dann überlegt, welche Tiere wir nun wirklich im Zimmer haben möchten und vor allem wo diese platziert werden sollen. Gar nicht so einfach, wenn man noch keine Kinderzimmermöbel hat… Daher mussten wir hierfür ebenfalls Recherchen zwischenschieben. Die gewünschten Figuren haben wir ausgedruckt und schon mal zur Probe an die entsprechenden Stellen an die Wand geklebt.

Schritt 2 der Wandgestaltung: Projektionen Nachzeichnen

Auch für diese Arbeiten haben wir uns professionelle Unterstützung geholt. Wie schön, dass neben einem Maler auch eine Airbrush-Künstlerin in der Familie ist. Meine Schwester konnte es auch kaum erwarten gleich mit den Arbeiten anzufangen und hat daher bereits parallel mit meinem Vater im Zimmer gewerkelt. Die Farbe war kaum getrocknet und schon war der erste neue Zimmerbewohner an der Wand skizziert. Mit Hilfe eines Beamers wurde die Vorlage an die Wand geworfen und mit Bleistift abgezeichnet. So haben wir an diesem, recht kurzem Nachmittag schon zwei Wände bearbeiten können. Nun hoffen wir auf einen weiteren, baldigen Besuch unserer Verwandtschaft, um die nächsten Schritte angehen zu können.