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DIY Türgriffe aus Ästen

Nachdem die Wohnzimmerwand gespachtelt und gestrichen war, haben wir ihr gerne schon mal den Stempel „Fertig!“ verpasst. Aber Kleinigkeiten gibt es ja doch immer zu tun. Eine ganz besondere Kleinigkeit war das Fehlen unserer Griffe für die Schranktüren. Provisorisch hatten wir uns hier mit Schrauben ausgeholfen. Definitiv keine Dauerlösung!

In den verschiedensten Läden hatten wir Ausschau nach passenden Schrankgriffen gehalten, leider ohne Erfolg – Baumarkt, IKEA, Fischer´s Lagerhaus, alle haben interessante Angebote, aber nicht das Passende für uns dabei gehabt. Eher durch Zufall sind wir beim Geschenkeshoppen für die Babys unserer Freunde bei Kik beinahe fündig geworden. Hier gab es Türgriffe, die wie Äste aussahen und somit ganz gut zu unserem recht rustikalem Stil im Esszimmer passten. Der Preis war ganz in Ordnung, aber zum einen waren die Griffe nur scheinbar aus Holz und in Wirklichkeit aus Plastik und zum anderen waren auch nicht genug verfügbar. Blieb also mal wieder die Suche im WWW.

Doch auch die Suche im Netz gestaltete sich nicht gar so einfach. Für unseren Flur und unser Wohnzimmer haben wir uns gerne aus dem Sortiment vom Fischer´s Lagerhaus bedient und auch im Netz haben wir viele Griffe entdeckt die ähnlich waren. Doch auch wenn wir nach brauen Griffen Ausschau gehalten haben, so richtig passen wollte hier auch wieder nichts. Bei einem Shop von Dawanda – knaufmanufaktur.de – gab es erneut eine riesige Auswahl, der Funke blieb aber aus. Allerdings gab es Schrankgriffe zum Selbstgestalten und so haben wir uns letztlich mal wieder für eine DIY-Variante entschieden.

Das passende Baumaterial lag schon länger in meinem Bastelzimmer: Die Wassertriebe von unserem Apfelbaum hatten die perfekte Dicke, um schöne Türgriffe zu werden.

CK hat mit dem Fein Multimaster die Äste auf die richtige Länge gebracht und als Abstandshalter ca. 1cm lange Äste abgesägt. Diese hat er der Länge nach mit einem 4mm-Bohrer durchbohrt, ebenso wie später die Aststücke, die die eigentlichen Griffe bilden. Zusammen mit den gekauften Griff-Beschlägen wurden die DIY-Schrankknäufe dann an unserer Fachwerkwand montiert.

Die neuen Griffe passen auf jeden Fall super zu unserem Einrichtungsstil und waren zusätzlich auch mal wieder eine der günstigsten Lösungen.

Verputzt und gestrichen!

Wir haben es geschafft! Die Wohnzimmerwand hat einen Tag nach den Weihnachtsfeiertagen ihr (beinahe) endgültiges Aussehen erhalten!

Die verschiedenen Holzflächen und gespachtelten Flächen hatten wir ja schon lange satt, bisher fehlten jedoch noch einige Stellen, so dass wir diese erst noch anbringen mussten. CK hatte sich daher schon in den letzten Wochen mächtig ins Zeug gelegt und die letzten Türen angebracht.

Danach konnten wir uns an die Planung der weiteren Schubfächer machen. Die Boxen hatten wir dazu schon vor längerer Zeit gekauft, diese benötigten nur noch die Behandlung mit der Farbe. Ein Gerüst aus Balken bildet nun die Aufnahme für die Boxen. Dieses Gerüst haben wir sowohl an die Wand als auch an Seitenwand geschraubt, damit diese auch stabil hängt. Dieses Gebilde hat nämlich noch eine andere Funktion: Von der Kratzstange aus können die Katzen hier nun bequem auf die obere Etage der Schrankwand gelangen.

Kurz bevor mein Vater mit der Spachtelmasse und Farbe angereist ist, hat CK noch die Stromversorgung der Widderlampe hergestellt und mit dem neuen Schalter verbunden. Und dann ging es los…

Abkleben und Spachteln ging bei den Männern Hand in Hand und während die gespachtelten Flächen trockneten, konnte mein Vater bereits die schon vor Monaten gespachtelten Wände streichen. Nach einen kleinen Mittagssnack konnten auch die übrigen Flächen mit der Wandfarbe gestrichen werden, so dass wir pünktlich zum Abend hin fertig geworden sind.

Ein ganz besonderes Highlight kam als Überraschung aber noch. Eine alte Standuhr hatte von meinem Vater einen neuen, modernen Lack erhalten. Ein schicker Wohntrend, der alt und neu gut verbindet und sich aktuell toll auf einem unserer Regalbretter macht. Lediglich das Gold des Ziffernblattes werden wir wohl noch farblich passender für das Wohnzimmer gestalten.

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Elektrik, noch mehr Türen und luftiger Katzenaussichtspunkt

Wir waren natürlich weiterhin fleißig und haben wieder Fortschritte an unserer Wohnzimmerwand gemacht. Unser Ziel ist es ja bis zum Ende des Jahres dieses Projekt endlich abgeschlossen zu haben. Die Dauerbaustelle muss dringend aus unserem Wohnbereich verschwinden. Ob wir dies tatsächlich auch schaffen bleibt noch spannend…

Einen großen Schritt nach vorne hat uns die Arbeit an der Elektrik gebracht. Die Lichtschalter im Esszimmer waren ja bisher etwas schwierig hinter der Wand zu erreichen. Nun sind die Schalter zentral am Durchgang montiert! Und auch in der Küche ist ein zweiter Lichtschalter hingekommen, so dass hier komfortabel das Licht auf kurzem Weg angeschaltet werden kann. Zum Wohnzimmer hin fehlte ebenfalls ein nahe gelegener Schalter. Dieser ist nun zusammen mit einer Steckdose – kann man ja bekanntlich nicht genug von haben – sowohl vom Esszimmer als auch vom Wohnzimmer aus erreichbar. Der aktuell noch freie Platz über dem Lichtschalter wird in Kürze noch einen zweiten Schalter für die Beleuchtung des Widderkopfes bekommen.

Einen weiteren Bereich konnten wir ebenfalls abschließen: Der Aufwand war auch eigentlich überschaubar: drei Regalböden wurden eingebaut und zwei großflächige Schranktüren angebracht. Ganz oben ist der Durchgang für die Katzen. Der Plan ist es, dass die Miezen vom Flur bis ins Wohnzimmer auch die obere Etage nutzen können. Da Katzen es bekanntlich lieben von hohen Aussichtspunkten zu beobachten, haben wir eine V-förmige Öffnung eingebaut. Ich bin mal gespannt, ob diese auch genutzt wird. Sonst sehen wir die Fellnasen zumindest dort herflitzen. ;-)

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Ein weiteres Provisorium konnten wir auf der oberen Ebene ebenfalls beseitigen. Die lange Kratzstange wurde bisher mit einem einfachen Winkel an der fischförmigen Plattform und dem Balken gehalten. Jetzt ist ein stabiles mit Schaumstoff ausgekleidetes und Jute umwickeltes Brett montiert. Auch hier ist ein Sichtschutz hingekommen, da die Wand ja eigentlich eine Wand sein und nicht so sehr einem Schweizer Käse ähneln soll…

Zuletzt ist auch der Durchgang über unserer Tür von CK bearbeitet worden. Auch hier haben wir für die Katzen mit Jute umwickelten Schaumstoff als Bodenbelag gewählt und die Öffnung ein bisschen verkleinert indem wir weitere Längsbalken angebracht haben und diese mit Brettern verkleidet haben.

Die letzten Arbeiten sind jetzt echt überschaubar. Lieber Papa, rühr schon mal den Putz an und bestell die Wandfarbe! Juhee!

Adventstürchen für die Wohnzimmerwand

Passend zur Jahreszeit haben wir für unsere Wohnzimmerwand Türchen gebaut! Allerdings keine 24 Stück, das wäre dann doch etwas fuckelig geworden. ;-)

Die Holztüren für unseren unteren Büroschrank hatten wir bereits vor unserem Sommerurlaub eingesetzt, nun hat auch der obere Schrank mit den Ordnern zwei Türe bekommen. Auch der große Bereich für die Ablage und sonstigem Zeug hat eine große Tür eingesetzt bekommen und schon ist das Chaos im Esszimmer deutlich reduziert. ;-) Schranktüren sind doch einfach nur klasse.

Unsere sechs Regalfächer haben wir jedoch nicht vollständig verstecken wollen. Zwei Fächer haben wir daher offen gelassen und diese können nun mit Dekoartikel voll gestellt werden. In den restlichen 4 Fächern verschwindet dann weiterer Nippes, einen aktuellen „Belegungsplan“ gibt es da bei uns noch nicht.

Das richtige Ein- und Umräumen wird dann wohl auch erst erfolgen, wenn wir mit der Wand noch weiter gekommen sind. Die Türen müssen ja auch erstmal verputzt werden und auf das anschließende Streichen freue ich mich bereits sehr, bedeutet es doch, dass wir endlich fertig sind.

Fortschritte an der Wohnzimmerwand!

Unser erklärtes Ziel in diesem Jahr ist es, die Wohnzimmerwand endlich fertig zu stellen. Leider gibt es noch immer Hindernisse – wie eine kaputte Waschmaschine :-( – die unsere Pläne etwas durcheinander bringen. Umso überraschter sind wir aktuell, wie weit wir kommen, ohne teure Baumarkteinkäufe zu erledigen.

Ein wichtiger Schritt war es, dass wir uns nun endgültig auf die Funktionen und das Aussehen der Wand geeinigt haben. Wichtigste Funktionen sind: Ablagefläche und Kletterspaß für unsere Katzen! Dabei muss viel Papierkram zur Bearbeitung eine Zwischenablage bekommen und auch einige Küchenutensilien – die selten benutzt werden – könnten bei uns noch schöner verstaut werden.

Den ersten Schritt hat CK nun mit dem Sägen und Streichen der Bretter gemacht, die als Regalböden genutzt werden sollen. Diese Bretter hatten wir bereits verwendet, um die Form zum Gießen unserer Terrassentreppe zu modelieren. Sehr praktisch ist es hier, dass die Bretter durch ihre Dicke bereits selbst die Balken ersetzen. So müssen in diesem Bereich „nur noch“ die Schranktüren angebracht werden und einige Zierleisten gesetzt werden.

Auch die Ecke mit unseren Ordnern und sonstigen Bürokram hat seine Gestalt schon etwas geändert. Was etwas Farbe hier schon wieder ausmacht. Die vormals unbehandelten Balken haben nun ebenfalls eine dunkelbraune Farbe erhalten und auch die Holzkisten wurden mit der Lasur farblich behandelt. Schon sehr viel stimmiger! Auch hier fehlen noch zwei Schranktüren, damit wir mit dem Verputzen und Streichen beginnen können.

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Der Bereich über der Tür und der Abschnitt daneben soll vor allem den Katzen zugesprochen werden. Weitere Holzkisten sollten dann noch mehr Stauraum bringen und die Chance zum Herunterklettern bieten.

Der bisher gedanklich am wenigsten bedachte Teil wird ebenfalls mehr Stauraum bieten und in weitere zwei Schränke unterteilt werden. Wir haben zwar noch keine Ahnung, was wir hier alles verstauen wollen, sind aber zuversichtlich, dass sich im Laufe der Zeit genug Zeug ansammeln wird.