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Außenarbeiten im Dezember

Wir haben ja schon fast nicht mehr daran geglaubt, dass in diesem Jahr noch der Bagger anrückt. Aber die Weihnachtszeit birgt dann doch einige Überraschungen… Oder war es doch eher eine kleine Aufmerksamkeit zu unserem 7. Hochzeitstag?… Wie auch immer, am Montag – den 01. Dezember 2014 – klingelte es unerwartet an unsere Haustür, der Bagger wurde geliefert! Zum Glück hatten wir uns für den Tag beide Urlaub genommen. So mussten wir unsere Aktivitäten nur kurz umplanen und vor dem Haus noch einige Umräumarbeiten starten. Dank unseren freundlichen Nachbarn war aber auch das Problem – Wohin nur mit unserem Wohnwagen? – schnell gelöst und die Fläche um die Garage für die Bauarbeiten frei geräumt.

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Zeitgleich mit unseren Ausschachtungen wurde auch das Nachbargrundstück mit gemacht, da die Grenze unserer Grundstücke in der Einfahrt liegt und wir uns somit eine gemeinsame Einfahrt teilen.

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Von Dienstag bis Donnerstag wurden dann ca. 50 cm Boden und Schutt abgetragen und auf die gewünschte Höhe zum Pflastern mit RCL-Schotter aufgefüllt. Mit Hilfe der großen Rüttelplatte wurde der Boden dann soweit verdichtet, dass wir bald nur noch mit einer Schicht Splitt und den Pflastersteinen arbeiten müssen. Diese Arbeiten hätten wir bei ca. 220 qm auf unserer Seite beim besten Willen nicht mit einem Spaten machen können. ;-)

Ziemlich happy über den Fortschritt, hat sich CK für den Samstag Unterstützung von Marco erbeten. Das Ziel war es die Ablaufrinnen bei den Garagentoren zu setzen. Fleißig wie meine Jungs nun mal sind, haben die beiden jedoch zusätzlich noch die erste Einfassung mittels Rasenkantensteinen vor der Garage vorgenommen. Dies ist nämlich die erste Fläche die bald gepflastert werden soll – selbstverständlich wenn es das Wetter zulässt. Etwas Splitt für den Untergrund war dabei sogar auch noch verfügbar, so dass auch hier schon einige Vorarbeiten geleistet werden konnten.

Bei dieser Arbeit waren unsere Winter-Arbeitshandschuhe von Werkzeughandel Meyer eine wahre Wohltat. Wir hatten noch einige Exemplare im Keller extra für solche Außenarbeiten bei kaltem Wetter aufgespart. Insbesondere das Modell „Ice Tex“ hat uns sehr gut gefallen. Für den nächsten Winter werden wir uns mit Sicherheit auch wieder mit warmen Arbeitshandschuhen ausstatten, denn kalte Hände sind häufig der unangenehmste Aspekt bei Arbeiten im Winter.

Geplant ist es, dass die Arbeiten nächsten Samstag weiter gehen werden. Mal schauen, wie weit wir in diesem Jahr noch kommen. Leider werden wir unseren Schieber für unseren Hauswasseranschluss in diesem Jahr wohl nicht mehr einpflastern könne. Er liegt einige Zentimeter neben der Fläche vor den Garagen. So konnten wir diesen jedoch schon mal einbetonieren. Als sichtbare Markierung für die Autofahrer haben wir dann noch Abflussrohre umfunktioniert.

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Ich jedenfalls bin sehr froh, dass ich mein Auto nun wieder auf eine grade Fläche stellen darf. Vor allem der hinzugewonnene Platz zum Abstellen von unserem Wohnwagen und unserem Hänger ist viel Wert.

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Und wieder wirkt die Fläche interessanterweise viel Größer als zuvor. Ich kann mir kaum vorstellen wie viel Platz wir haben werden, wenn die Flächen dann erstmal final gepflastert, bzw. mit Rasengittersteinen versehen sind. Der Briefkasten der Post wird dann noch auf die Ecke unseres Grundstückes gesetzt, so dass ein Rangieren mit den Anhängern zukünftig sehr einfach werden wird.

Fuhrparkerweiterung im Stil von Mission Wohn(t)raum!

Seit nunmehr fast vier Jahren beschäftigen wir uns schon mit dem Projekt Eigenheim. Angefangen mit den Besichtigungen von fertigen Häusern zum Verkauf, über die Besichtigung von Musterhäusern zum Bauen, Bauvorbereitungen, Bauphase mit allem drum und dran über das Einleben und Verschönern des Innen- und Außenbereichs hat dieses Projekt enorm viel an Zeit geschluckt. Wir merken jetzt aber immer wieder, dass zwar noch lange nicht alles fertig ist, wir aber nun auch anderen Dingen in unserem Leben wieder mehr Zeit widmen wollen.

Urlaube sind da so eine Sache! Schon seit einiger Zeit ist CK quasi nebenher dabei unser auserwähltes Reisemobil – einen Jeep Wrangler TJ – in der Garage wieder fahrtauglich zu machen. Eine ausgiebige Unterbodenpflege und der Einbau einiger neuer Elemente haben diesen radikalen Schritt notwendig gemacht. Naja, jeder Mann braucht ein Hobby, oder?

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Da unser Reisemobil jedoch nun schon seit einiger Zeit ohne seine Reifen in der Garage steht, haben wir uns einen Kurzurlaub mit Freunden in den Niederlanden dann mal mit Dachzelt auf meinem kleinen Swift gegönnt. Und was macht man so in Holland? Na, Fahrradfahren natürlich! Sehr zu meinem Leidwesen, da ich seit fast 12 Jahren kein Fahrrad mehr gefahren bin und es auch nicht vorhatte zu ändern. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt und so radelten wir fröhlich zu sechst von unserem Campingplatz in die nächst größere Stadt.

Ich konnte so also feststellen, dass 1. Fahrradfahren nicht soooo schlecht ist, wie ich es mir immer wieder ausgemalt habe und 2. die Holländer viel schönere Fahrräder haben als wir! Und so kam es also, dass ich mir ein neues Fahrrad gegönnt habe:

Das Modell Miss Grace von Gazelle

Dieses haben wir auf unserer Reise in Holland sehr oft in Fahrradläden gesehen und von dem Vintagedesign des Fahrrads war ich gleich… angetan (- begeistert wäre jetzt doch etwas übertrieben, die Begeisterung kam dann, als in mir der Wunsch aufkeimte, das Rad zu kaufen und ich es mir im Netz intensiver angeschaut hatte. -). In den vorderen Gepäckträger war ich jedoch gleich verliebt! Die Tatsache, dass ich nicht ohne Aufwand meine Handtasche auf dem Fahrrad mitnehmen konnte – sind unsere deutschen Gepäckträger hier doch meines Erachtens ungeeignet – war schon mit einer der Gründe, dass ich nicht gerne mit dem Fahrrad unterwegs war. Und einen einfachen Korb für die Lenkstange… neee, ich wollte kein Omarad haben… Die Holländer sind uns hier meines Erachtens schon weit voraus. Und mit dem Modell Miss Grace hat Gazelle in Punkto Alltagsrad einen guten Geschmack bewiesen.

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Mit viel Liebe zum Detail! So werden nicht nur der Sattel und der Rahmen mit Schrift und Schnörkeln verziert, es gibt sogar am Rahmen eine Metallplatte, die das Motto des Modells zusätzlich gut zur Geltung kommen lässt. Ebenfalls gefällt mir die Farbzusammenstellung von braun und weiß sehr gut.

Und wie sagte meine beste Freundin nach dem Fahrradkauf so schön: „Ihr könnt aber auch nichts einfach mal so lassen, wie es ist, oder?“ Nein können wir nicht… komplett braune Reifen stehen dem Rad nun mal noch besser als nur mit braunem Streifen an der Seite… Nun bin ich noch auf der Suche nach einer schönen Kiste für meinen vorderen Gepäckträger. Ich scheue mich noch ein wenig davor mir eine alte Weinkiste zu bestellen, da wir so ein verflixtes Ding hier irgendwo herumfliegen hatten, es derzeit aber nicht wiederfinden…

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Um mir die Möglichkeit – und vor allem das Geld – zu geben, mir ein Fahrrad zu kaufen, hat CK sich von einem seiner beiden Fahrräder getrennt. Neben einem BMW Tourenrad hat CK bis vor kurzen nämlich noch ein Mountainbike besessen, allerdings max. 2 Mal im Jahr gefahren.

Und als der Fokus von uns dann auf Fahrräder gelegt wurde und auch noch der Geburtstag von CK anstand war schnell klar, dass auch das BMW Rad nicht mehr lange in seiner ursprünglichen Form bestehen bleibt.

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Wer Lust hat mehr über die Projekte zu erfahren, kann hier auf dem Blog theTRAVELR von CK vorbeischauen. Wir sind nämlich nicht nur rund um unser Haus oder bei unseren Fahrrädern etwas eigenwillig, auch unser geliebter Jeep wird hier sein ganz eigenes Design erhalten.

Neue „Werkstattaustattung“ in der Garage

In Sachen Garten und Garage gibt es hier auf unserem Wohnblog und DIY-Blog in letzter Zeit endlich mal wieder mehr zu lesen. Der nie wirklich da gewesene Winter erweckt immer mehr den Eindruck, wirklich fern bleiben zu wollen. Die herrliche Früh-Frühlingssonne ;-) lockt uns wieder nach draußen. Judith hat ja zum Beispiel schon über unsere Baumschnitt-Aktion berichtet. Und auch in der Garage halte ich mich bei den freundlicheren Temperaturen gern mal wieder länger auf…

Schränke in der Werkstatt

In Garagen, Hobbyräumen, Bastelkellern und Amateur-Werkstätten gibt es immer viel zu verstauen: Von Werkzeug über Ersatzteile und allem möglichen anderen Kram, den man vielleicht noch einmal gebrauchen kann, bis hin zu Kaffee und Knabberzeug für die Schrauber. Insbesondere Werkzeug bewahre ich gerne ordentlich sortiert und griffbereit auf. Es gibt für mich beim Basteln, Schrauben und Heimwerken wenig Schlimmeres als Werkzeug suchen zu müssen oder noch schlimmer: Nicht zu finden, obwohl es doch „irgendwo sein muss“.

Ein schöner Werkzeugwagen mit Schubladen, bestückt mit einem metrischen und einem zölligen Steckschlüsselsatz und allen sonstigen wichtigen Werkzeugen wie Zangen, Hämmern, Schraubendrehern und mehr, steht zwar sehr weit oben auf meiner Wunschliste, passt aber gerade leider nichts ins Budget. Schön, dass ich einen alten Werkzeugwagen von meinen Eltern abstauben konnte, der bislang ganz gute Dienste tut. Und für weitere Aufbewahrungsmöglichkeiten in der Werkstatt, musste ich einfach ein bisschen kreativ werden:

Super geeignet für solche Zwecke sind alte Küchenmöbel. Ich empfehle Möbel ca. aus den 70er-Jahren… Damals wurden die Küchenschränke noch so richtig stabil gebaut. Bei meinen Eltern konnte ich ebenfalls so einen alten Hängeschrank und einen Unterschrank mit Schubladen und Türen finden und mitnehmen. Die Schränke sind sehr massiv und haben eine gut zu reinigende Oberfläche. Sie bieten viel Stauraum. Da sie geschlossen sind, eignen sie sich sehr gut für die Aufbewahrung von Werkzeug, welches nicht zustauben soll – oder für Kaffee und Kekse ;-).

tipp alte möbel für garage keller werkstatt schrank werkzeugwagen

Den Hängeschrank habe ich allerdings ein wenig stabiler befestigt, als man es in der Küche wohl tun würde. Dicke 10 mm-Dübel, 8 mm Schrauben mit Sechskantantrieb und Karosseriescheiben als „Runterfallsicherung“. Das sollte halten… In Sachen Dübeln habe ich mich übrigens für die UX10X60R von Fischer entschieden. Ich verwende im Haus nichts anderes mehr als UX-Dübel mit Rand. Und wer jetzt denkt: „Was erzählt der hier… Dübel sind Dübel!“, sollte sich die UX-Dübel wirklich mal ansehen bzw. ausprobieren. Der Rand, der verhindert, dass die Dübel in das Loch rutschen ist ebenso Gold wert, wie die Rippen, die verhindern sollen, dass der Dübel sich im Loch mitdreht.

Mit den zwei neuen Schränken hat sich in der Werkstatt wieder einiges getan. – So kann ich arbeiten und ich freue mich schon auf die nächsten Schraubertage am Jeep.

Neues aus der Garage

Unsere Garage mit SektionaltorenAuch in unserer Garage gibt es mal wieder ein bisschen was Neues…

Ok. – Es ist eigentlich nicht wirklich viel: Hauptsächlich, dass ich diese nämlich jetzt erstmal wieder für mich habe. In letzter Zeit hat nämlich ein Freund diese als „Mietwerkstatt“ verwendet um sein Auto für eine große Reise flott zu machen.

Ich habe in den letzten Tagen ein bisschen Zeit frei gemacht um für die kommenden Arbeiten am Jeep vorbereitet zu sein. Alles was an Material und Autoteilen gerade nicht benötigt wurde kam auf den Dachboden und der frei gewordene Garagenboden wurde erstmal gründlich gefegt. Wieder ein Punkt abgehakt…

Nächste Woche wird die Einrichtung der Garage dann auch noch durch ein paar Küchenmöbel verstärkt, die zum einen als Kaffee- und Süßigkeitendepot für ausgedehnte Schrauber-Sessions (Hängeschränke) und zum anderen auch als Zubehör- und Werkzeuglager (Unterschränke) dienen werden.

Wie man merkt: So langsam wird die Garage und deren Einrichtung richtig praktisch!

torantrieb garage elektrisch fernbedienungEine Sache, der man wirklich sehr stark anmerkt wie praktisch sie eigentlich ist, ist der elektrische Torantrieb für unser Sektionaltor auf der linken Seite der Garage.

Diese Seite wird von Judith mit ihrem Auto genutzt und da ist es natürlich sehr angenehm wenn sie von der Arbeit zurück kommt und direkt durch das aus der Ferne geöffnete Garagentor in die Garage einfahren kann. Besonders wenn das Wetter mal nicht so gut ist, spart man sich ja gern den Zwischenstopp um das Tor zu öffnen.

Unsere Garage mit manuellem Torantrieb für das SektionaltorDamit kommen wir aber auch zu einem der Punkte die noch nicht so ideal gelöst sind… auf der rechten, also der Jeep-Seite der Garage haben wir aus Kostengründen und wegen der vergleichsweise seltenen Jeep-Nutzung auf einen elektrischen Antrieb für das Sektionaltor verzichtet und einen manuellen Kettentrieb gewählt. Ein solcher Kettentrieb ist zwar wirklich wesentlich günstiger als ein elektrischer Torantrieb mit Fernbedienung, der Komfortverlust ist aber doch ausgeprägter als wir gedacht hätten. Zum Glück: Den Luxus eines elektrifizierten Tors kann man nachrüsten. Einer der Punkte, die mit einem Fragezeichen auf unserer scheinbar endlosen To-Do-Liste stehen.

Aber bevor wir uns mit diesem Thema befassen, muss erstmal der Jeep wieder fahrbereit sein. – Wir arbeiten dran… ;-)

Unsere Garage wird Winddicht!

garage dach selber machen untersicht isolieren spanplattenUnd wieder ein großer Schritt getan: Die Untersichten unserer Garage sind nun verkleidet.

Die Garage ist mit Abschluss dieser Aktion somit zu schätzungsweise 99% winddicht und wenn ich im Winter hier an unserem Jeep (der ja restauriert werden möchte) arbeiten möchte, hat es sogar Sinn mit Hilfe eines Gasheizstrahlers zu versuchen die Temperatur auf erträgliche Werte zu bringen. Der aktuelle Status in der Garage ist somit schon mal nicht schlecht… halbwegs dicht, Strom ist da, Licht funktioniert, das elektrische Tor funktioniert – inkl. dem externen Funksender mit beeindruckender Reichweite und die ersten Werkbankflächen sind installiert.

Was jetzt noch fehlt sind einerseits ein paar Schränke und sonstige Aufbewahrung für Werkzeug und was die schraubenden Männer sonst so brauchen (Kaffee, Kalorien, etc.). Andererseits gibt es am Dach von innen natürlich auch noch ein bisschen Potenzial für Verbesserungen…

garagendach isolieren kondenswasser selber machen

Wie man sieht, liegt die Dachfläche von innen noch vollständig offen da. Da gibt es natürlich immer die Möglichkeit, dass irgendwo noch ein bisschen Luft durchpfeift. Isoliert ist es nach außen somit auch nicht wirklich gut. Das größte Problem bei der Sache bleibt aber, dass zwischen den Sparren, wenn dann geheizt wird, die warme Luft einfach nach oben in den Lagerraum aka. Dachboden entweichen kann. – Das muss geändert werden.

spanplatten garagendach isolieren selber machen diy blogAber das Problem ist zum Glück nicht zu schwer zu beheben… Nachdem zuerst noch ein paar Spots in die Untersichten eingebaut wurden und das Volumen mit Glaswolle oder ähnlichem Isoliermaterial gefüllt ist, können die Freiflächen ebenfalls isoliert und dann mit Spanplatten verkleidet werden. Ein kleines bisschen knifflig wird dabei nur die Ausklinkung für die Zangenlage (die Querbalken die den Holzboden über der Garage tragen) werden. Aber da kann man ja einfach immer eine Spanplatte nehmen, die zwischen zwei dieser Balken passt und nur eine kleine Ecke herausschneiden. Jeweils zwei dieser Platten werden sich dann immer auf einem Sparren treffen, wo alles miteinander mit Spax-Spanplattenschraben befestigt wird.

Die einzige Frage wird bleiben, ob man im Baumarkt oder bei Holzland eher günstig Spanplatten kaufen kann. – Da muss ich mich noch genauer informieren. Ist ja schon eine Menge Holz, die man da braucht. ;-)