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Endlich ist unser Gartenhaus mehr als nur ein „Gartenport“

Endlich konnten wir nun auch ein Projekt fortführen, das nun seit 2015 immer wieder hintenanstehen musste: Das Gartenhaus!

Die Grundfläche für unser Gartenhaus ist ja schon 2013 entstanden. Unter anderem auch damit wir die Brombeeren in den Teil des Gartens unter Kontrolle bekommen. Dann kamen die Sichtschutzwände und – deutlich später – dann die Balken und das Dach. Und so sind wir dann erstmal wieder verblieben. Ein Grund dafür waren die Preise für Holzbretter zum Verschließen des Gartenhauses.

Bei der diesjährigen Aufräumaktion im Garten haben wir nun endlich eine super Lösung gefunden und gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“. Unter dem Gartenhausdach lagerte nun schon länger unsere verschiedenen Holzreste. Mit Hilfe von meinem Papa hat CK nun die alten Bretter zum Verkleiden des Gartenhauses genutzt. Dabei wurden zwei verschiedene dicken im Wechsel vertikal an den den Balken befestigt.

 

Die Gartenhausfassade ist somit ein bunter Mix und bringt etwas Blockhausflair in den Garten. Die Bretter haben so eine tolle Verwendung gefunden und liegen nicht mehr im Weg rum. Die Rückseite des Gartenhauses wurde mit Schaltafeln verkleidet, diese haben wir von den Außenarbeiten ebenfalls noch zu Hauf im Garten liegen gehabt.

Fertig ist das Gartenhaus damit zwar leider immer noch nicht. Aber optisch ist dieser Schritt für den Garten schon mal wieder ein guter Gewinn. Um im Haus nicht im Dunkeln stehen zu müssen haben wir uns entschieden Oberlichter aus Plexiglas anzubringen. Aktuell sind diese Flächen jedoch noch frei.

Auch im Innern werden wir noch ein wenig fleißig sein müssen und eine Trennwand anbringen. So haben wir dann einen Stellplatz für den Rasenmäher und auf der anderen Seite noch mehr Staufläche für Gartengeräte gewonnen. Genug Holz für die Trennwand ist jedenfalls noch da… 

Upcycling… Mal eine Nummer größer.

So wirklich produktive Projekte haben wir in letzter Zeit leider nur wenige vorgestellt. – Und das liegt noch nicht einmal wirklich daran, dass wir untätig gewesen wären. Irgendwie haben wir nur an so vielen Sachen parallel gearbeitet, dass es zum einen kaum erwähnenswerte Fortschritte pro Projekt gegeben hat und zum anderen wir auch kaum Zeit zum Bloggen gefunden haben.

In den letzten Tagen haben wir uns mal wieder „ein bisschen strukturiert“ und unsere offenen und anstehenden Projekte ein neu priorisiert. Ein „Opfer“ dieser neuen Reihenfolge ist unser Gartenhaus. Das wir eines Bauen wollen bzw. damit angefangen haben, wurde ja schon das eine oder andere mal erwähnt…

Unser Upcycling-Gartenhaus

In den letzten Wochen haben wir einige Tage (mal mit Hilfe von Marco und mal mit Hilfe von Schwiegervater – vielen Dank!) damit verbracht mit unserem Gartenhaus weiter zu kommen. Der Platz, den Balkenmäher, Motorsense, Gartenwerkzeug und Co in der Garage wegnehmen und der Schandfleck „Betonmischer“ zwischen Haus und Garage wollen schließlich einen Platz bekommen.

Nachdem ich rund um den Grundriss des Gartenhauses auf unserer gepflasterten Fläche in der hintersten Ecke des Gartens eine Lage Balken mit entsprechenden Balkenschuhen festbetoniert habe, konnte auch in die Höhe gebaut werden: Zuerst haben wir also an einem Sonntag im strömenden Regen das „Skelett“ des Gartenhauses errichtet. Hier fand dann auch das Upcycling statt: Das Gartenhaus besteht komplett aus Balken und Kanthölzern die meine Eltern und Schwiegereltern aus den verschiedensten Quellen zusammengetragen haben. Wenn man bedenkt, was Holz im Baumarkt kostet wirklich eine gigantische Ersparnis.

Balken befestigt

Der nächste Schritt war dann das Dach: Auf die Unterkonstruktion folgte also eine Lage OSB-Platten, die darauf hin mit Bitumenbahnen abgedichtet wurde. Eine recht anstrengende, klebrige und heiße Angelegenheit. Meine Schuhe haben die Hitze des Brenners zum Aufschmelzen des Bitumens jedenfalls nicht überlebt. Dafür ist das Dach jetzt aber schonmal wetterfest und die gepflasterte Fläche komplett überdacht. Wirklich toll jetzt einen zumindest halbwegs wettergeschützen Platz im Garten zu haben. Das noch vorhandene Bauholz und der Betonmischer werden es uns über den Winter danken.

Der bisher letzte Arbeitsschritt war das einsetzen von zwei Türen. Eine alte Wohnungstür, die Schwiegervater irgendwo aufgetrieben hat als „Personeneingang“ und dann noch eine selbstgebaute Tür (oder eher schon ein Tor) – ebenfalls aus upgecycletem Holz – für den Balkenmäher und später dann normalen Rasenmäher oder -traktor.

Wie es weitergeht…

Ja, erstmal gar nicht. Da wir die Gesamtanzahl offener Baustellen reduzieren wollen, muss sich das Gartenhaus erstmal hinten anstellen. Einerseits aus zeitlichen Gründen, andererseits aber auch aus Kostengründen. Was Bau- und Konstruktionsholz (vor allem im Baumarkt) kostet geht nämlich wirklich auf keine Kuhhaut mehr. Schalbretter für die angedachte Boden-Deckel-Schalung kosten im Baustoffhandel zwar schon nur noch die Hälfte des Baumarktpreises, aber das sind immer noch einige hundert Euro, die wir erstmal in andere Vorhaben investieren wollen (bzw. schon haben).

Ein Platz für den Kompost, ein Gartenhaus und einer Rasenmähergarage!

Und weiter geht es mit unseren Fortschritten im Garten! Selbstverständlich musste auch der sonnige Samstag ausgenutzt werden! Und so haben wir uns mal wieder zu dritt an den hinteren Teil unseres Grundstückes gewagt. Die letzten Arbeiten sind ja doch schon wieder etwas länger her. Über unser Vorhaben habe ich im Juli bereits berichtet. CK hatte die Einfassung mit den Rasenkantensteinen noch fertig gemacht und dann ist mehrere Wochen erstmal nichts passiert.

gartenblog-diy-pflastern

Und so bestand die erste Tätigkeit am Samstag auch darin etwas Regenwasser, dass sich gesammelt hatte, abzuschöpfen. Nachdem ich die Füllhöhe für den Sand und Kies eingezeichnet hatte, haben die Jungs fleißig selbigen in Schubkarren angefahren. Schon wieder erstaunlich wie viel hierfür benötigt wurde. Aber da wir von unserem freundlichen Nachbarn extra drei Lkw-Ladungen für die Muldenrigole und dem Kompost geliefert bekommen hatten, war zum Glück genug Material vorrätig.

gartenblog-diy-pflastersteine-auf-sand

Während ich den Sand grob verteilt habe, haben CK und Marco dann das Glattziehen übernommen und direkt mit dem Pflastern angefangen. Wir haben ja für unsere Einfahrt vor dem Haus schon vor Jahren *seufzt* sehr günstig gebrauchte Pflastersteine erwerben können. Hierbei handelt es sich um einen alten Schulhof und so waren einige der Steine auch so kaputt, dass sie für die Einfahrt nicht zu nutzen sind. Als Boden für den Kompost sind die Steine aber noch gut zu gebrauchen, da kommt es auf die Optik nicht so genau an.

gartenblog-diy-upcycling

Besonders praktisch war es, dass wir die Randsteine gut nutzen konnten. Diese werden wir ebenfalls für den vorderen Bereich nicht so gut gebrauchen können. Und so kam es, dass wir an zwei Seiten Randsteine und an einer Seite sehr kaputte Steine nutzen konnten.

Große Lücken haben wir anschließend mit etwas Beton gefüllt und die gesamte Fläche anschließend mit Sand abgefegt, der sich in die Ritzen legen kann. Und fertig ist ein toller und vor allem günstiger Boden.

CK hatte vor einiger Zeit bereits die Balkenschuhe passend einbetoniert. Hier hatten wir einfach Lücken gelassen und diese dann ebenfalls mit Beton gefüllt. So konnten wir direkt die Sichtschutzwände in der Ecke aufstellen, die den Kompost zukünftig begrenzen sollen. Durch den Besuch bei meinen Eltern hat es jedoch noch eine kleine Planänderung gegeben. Hier können wir nämlich noch einige Holzbalken bekommen, so dass wir uns fest vorgenommen haben, direkt noch ein kleines Gartenhaus und eine Rasenmähergarage auf der Fläche zu bauen. Sowohl die Garage als auch der Keller sind nämlich ziemlich voll, so dass wir uns sehr freuen, wenn wir unsere Gartengerät zukünftig dort haben werden, wo sie hingehören.

Und schon sieht der Garten wieder etwas ordentlicher aus. Wir hoffen, dass es nun nicht wieder Wochen dauert, bis wir weitere Fortschritte im hinteren Teil erzielen werden. ;-)