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Ein neuer Lebensabschnitt beginnt etwas früher als erwartet.

Unser Sohn Jona hat sich entschlossen, ein wenig früher als geplant auf die Welt zu kommen. Und so haben wir am 10.10.2016 – etwa drei Wochen zu früh – unseren Kleinen das erste Mal in den Armen halten dürfen. Was für ein unbeschreiblicher Moment.

Wie sagt man immer so schön: Mama und Kind sind wohl auf und es gibt einen sehr liebevollen und stolzen Papa. Auch die ersten gemeinsamen Tage zuhause liegen nun hinter uns und so nehme ich mir gerade die Zeit seines ersten Nickerchens des Tages und Blicke auf das zurück was hinter uns liegt und vor allem, was noch alles so kommt.

Die Babyausstattung

Bereits seit der 27. Woche wussten wir ja, dass Jona es etwas eilig hat auf die Welt zu kommen. Umso mehr haben wir uns daher natürlich gefreut, dass er sich dann doch bis Mitte Oktober noch Zeit gelassen hat und somit offiziell kein Frühchen mehr ist. Wir fühlten uns daher ganz gut vorbereitet. Aber waren wir das auch? Neugeborene benötigen in der ersten Zeit ja auch gar nicht viel. Schlafen, Essen und Wickeln bestimmen hier die meisten Abläufe. Zwischendurch darf dann gerne gekuschelt werden. Zum Glück zeigte sich, dass wir unsere Babyausstattung für uns ganz gut gewählt haben. Hier also unser Fazit der für die erste Zeit wichtigsten Babyausstattung:

Der Wickeltisch

Die Organisation am Wickeltisch hat sich für uns sehr bewährt. Der Windelspender hält was er verspricht und entlässt die Windeln super mit einer Hand. Die seitlichen Ablageflächen helfen, den Wickeltisch nicht zu sehr zu überfüllen und vor allem auch Gegenstände wie beispielsweise das Desinfektionsmittel für die Hände fern vom Nachwuchs zu halten. Top! Auf der Wickelauflage liegen bei uns trockene und feuchte Tücher, Anziehsachen und Schnuller immer griffbereit.

Auch der erhöhte Windeleimer ist für uns genau passend. Mit einer Bewegung leicht zugänglich und völlig geruchsfrei verschwindet die Windel im inneren des Eimers.

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Jona fand auch schon im Krankenhaus das Wickeln nicht gerade angenehm und weinte daher viel beim Windeln wechseln und Anziehen. Sehr unpraktisch, wenn sich der kleine Wurm dann auch noch hin und her dreht… Zuhause angekommen, hat sich der Heizstrahler über dem Wickeltisch sehr bewährt. Gerade weil er ja etwas eher auf die Welt gekommen ist, braucht er noch viel Wärme und kann diese auch sehr genießen. Das Weinen hat schlagartig aufgehört!

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Die Variante einer abwischbaren Wickelunterlage mit Handtuch hat sich bei uns ebenfalls bewährt. Andernfalls hätte ich die Wickelunterlage in den ersten drei Tagen schon gefühlte 5 mal waschen können. Da ist das Auswechseln des Handtuches schon deutlich angenehmer und schneller. Dank der vier großen Schubladen der Wickelkommode sind diese auch schnell zur Hand.

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Unser Fazit: Das Wickeln funktioniert für uns mit der Ausstattung super. Aktuell sehe ich auch keinen Grund zur Klage, dass wir für das Wickeln immer ein Stockwerk höher gehen müssen. Ich bin ja froh, dass ich mich nach 10 Wochen Bettruhe endlich wieder etwas normaler bewegen darf. ;-)

Schlafen! Wie und wo geht das am besten?

Schlafen ist aktuell noch die Lieblingsbeschäftigung von Jona. Wir haben versucht an strategisch günstigen Stellen daher seine Schlafgelegenheiten zu platzieren.

Unsere neueste Errungenschaft hat sich gleich zu Anfang bewährt: das Laufgitter. Wir haben dieses zwischen der Küche und dem Essbereich aufgestellt. Der Gedanke dahinter war auch für später eine schnell erreichbare sichere Zone zu haben, z.B. wenn die Tür klingelt und der Kleine dann nicht unter Aufsicht stehen würde. Aktuell ist der Laufstall der Ort an dem er am meisten liegt. Wir haben ihn immer im Blick und die neue Auflage, die er von Opa und Oma bekommen hat ist einfach nur süß. Den Laufstall haben wir übrigens gebraucht über eine Facebookgruppe für Eltern gekauft.

Der zweite Schlafplatz ist das Beistellbett. Hier schläft er natürlich in der Nacht, wenn auch wir im Bett liegen. Die erste Nacht war dabei schon recht unruhig, vor allem das zu Bett gehen. Ist halt alles noch recht neu und ein bisschen Frühchen steckt schon in ihm. Dafür bewährte sich das Beistellbett aber sofort. Zur Beruhigung braucht er noch viel Körperkontakt. – Und wenn er nur einen Finger mit seiner kleinen Hand umgreifen kann. Einfach nur süß und einfach nur praktisch!

Auch das Babyphone hat sich schon gut bewährt. Wir haben Jona zwar noch keinen Moment aus den Augen gelassen und somit die Elternstation noch nicht verwendet, aber die Basistation war bisher durch das Nachtlicht und die Einschlafmelodien sehr praktisch.

Unser neues Babyphone: Philips Avent SCD560

Die Vorbereitungen für das Eintreffen unseres kleinen Mitbewohners laufen weiterhin auf Hochtouren. Fast schon täglich treffen Pakete bei uns ein. Wir sind halt ziemliche Shopping-Muffel. – Also wenn es ums zum Einkaufen fahren geht… Bestellen ist eine andere Sache. ;-)

Die neueste Errungenschaft, die mir als technikbegeistertem zukünftigen Papa sehr wichtig ist, ist ein Babyphone…

Philips Avent SCD560 Babyphone

Wir haben uns für das Philips Avent SCD560 Babyphone entschieden. Es ist das hochwertigste Babyphone von Avent, das nicht mit viel Schnickschnack (ala Sternenhimmelprojektor) oder Videoübertragung ausgestattet ist.

Warum ohne Video?

Zwei miteinander verwobene Gründe:

  1. Würde zu wenig genutzt… Wenn das Babyphone „anschlägt“ geht man wohl lieber selbst mal nachschauen. Ist ja nicht so, dass man seinen Nachwuchs meiden würde.
  2. Zu teuer… Ein gutes „traditionelles“ Babyphone in überzeugender Qualität kostet weniger als die Hälfte eines eher mittelmäßigen Video-Modells. Da fiel die Entscheidung leicht.

Ausstattung

Das Philips Avent SCD560 weist eine sehr sinnvolle Ausstattung und überzeugende Leistungsdaten auf:

  • DECT (inkl. Eco-Mode),
  • Schlafliedfunktion,
  • Raumtemperatursensor,
  • Nachtlicht,
  • Audio Sensor,
  • Gegensprechfunktion,
  • Paging-Funktion für das Empfangsteil,
  • Netz und Batteriebetrieb des Senders,
  • Warnung bei niedrigem Akkustand,
  • Warnung bei Reichweiten-Überschreitung

Praxistest Philips Avent SCD560

Ok… ein wirklicher PRAXIStest ist es nicht, da unser Zwerg gerade nach in Mamis Bauch ist, aber wir haben das Gerät dennoch gründlich unter die Lupe genommen.

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Die Basisstation ist sehr einfach zu bedienen: Man kann die (wirklich wohlklingende) Schlafliedfunktion aktivieren und das Lied (insgesamt 5 zur Auswahl) auswählen, die Lautstärke regulieren, das Nachtlicht ein-/ausschalten und das Elterngerät rufen. Insbesondere die letzte Funktion stelle ich mir sehr nützlich vor, wenn einer von uns schon im Kinderzimmer ist und „Hilfe herbeirufen“ möchte. Die Basisstation ist ordentlich verarbeitet und sieht kinderzimmergerecht aus ohne dabei kitschig zu sein. – Passt.

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Das Elternteil ist etwas komplexer zu bedienen. Klar: Es steuert ja auch die meisten Funktionen des Babyphones. Hier lassen sich auch Parameter wie die Empfindlichkeit der Basisstation einstellen und – für uns eines der wichtigsten Features – die Temperatur im Kinderzimmer ablesen.

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Kommen wir aber zum wichtigsten Punkt… Wie funktioniert denn die Übertragung?

Bestens: Die Übertragung ist in beiden Richtungen sehr klar und die Reichweite mehr als überzeugend.

  • Vom 1. OG bis ins Wohnzimmer im EG: Voller Empfang!
  • Vom 1. OG bis auf die Terrasse: Voller Empfang!!
  • Vom 1. OG bis ans Ende des Gartens (ca. 50 m): Drei von vier Balken!!!

Fazit

Ich kann das Philips Avent SCD560 Babyphone wärmstens empfehlen. Preis-Leistung passt und alle getesteten Funktionen konnten uns absolut überzeugen. Jetzt sind wir mal gespannt wie sich die Nutzung mit Nachwuchs am einen und uns am anderen Ende gestalten wird…

Umräumarbeiten im ganzen Haus – Upcycling ist wieder angesagt!

Da wir recht lange auf die Lieferung des Kinderbettes für das Kinderzimmer gewartet haben, hatten wir viel Zeit über die weiteren Möbel nachzudenken und uns auch in den anderen Zimmern um die notwendigen Veränderungen zu kümmern.

Stauraum und Sitzgelegenheit im Flur

Ich hatte bereits berichtet, dass unsere ehemalige Truhe aus dem Schlafzimmer schon länger aus diesem verbannt wurde. Ihren neuen Standort hat diese bei uns im Flur bekommen, da wir hier zum einen eine Sitzgelegenheit benötigten, um sich die Schuhe anzuziehen und auch eine schnelle Taschenablage wünschten. Zum anderen werden wir hier in Kürze ebenfalls mehr Stauraum benötigen. – Kinderschuhe, Jacken, Mützen, Handschuhe… alles möchte gut verstaut werden. Allerdings passte die Optik, der bereits einmal veränderten Truhe leider gar nicht ins Gesamtbild.

Zum Glück haben wir hier mal wieder tatkräftige Hilfe von meinem Vater erhalten. Und so haben er und CK die Truhe wieder von den aufgeklebten Stuckleisten befreit und ihr einen neuen weißen Anstrich verpasst.

Um eine etwas gemütlichere Sitzfläche hinzubekommen, hat CK später noch selbstklebende Schaumstoffplatten auf den Deckel geklebt. Diesen hat er dann mit unserem verbliebenen Jutestoff bespannt, der auch schon mehrfach bei uns im Wohnzimmer zum Einsatz gekommen ist.

Neues Regalbrett für die Kinderwagenaufsätze

Aber nicht nur die Truhe hat im Flur ein neues Gesicht bekommen. Wir haben im Flur ja bereits Platz geschaffen, um später den Kinderwagen einfach abstellen zu können. Damit dieser aber nicht permanent zusammengebaut im Flur stehen muss, brauchten wir noch eine Lösung, um die Kinderwagenaufsätze schnell verstauen zu können. Die Garderobe ist leider schon sehr voll, so dass wir hier nicht ausweichen können. Aber was einmal gut funktioniert hat, kann auch ein weiteres Mal funktionieren. Und so hat CK aus alten Holzbrettern kurzerhand ein Regalfach gebaut, welches nun in der kleinen Nische zum Gäste-WC angebracht wurde.

Schubladenschränkchen für das Kinderzimmer

Durch die neuen Schränke auf dem Dachboden, konnte ich hier zusammen mit meiner Mama meinen kleinen Schubladenrollwagen leerräumen. Dieser bekam ebenfalls einen weißen Anstrich und soll zukünftig Spielzeug und Kleinkram von unserem Sohn beherbergen. Die Rollen wurden von uns dafür natürlich entfernt und durch stabile Standfüße ersetzt. Mit seiner geringen Größe passt dieser nun wunderbar in die bestehende Lücke zwischen der schrägen Wand und dem Wickeltisch im Kinderzimmer.

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IKEA-Regal als praktische Ergänzung im Kinderzimmer

Mit der Frage, wie das perfekte Aufbewahrungssystem für die zukünftigen Spielsachen aussehen soll, haben wir uns länger beschäftigt. Von der ursprünglichen Idee auf das System „STUVA“ von IKEA zurückzugreifen – von dem wir ja auch den Wickeltisch haben – sind wir relativ schnell wieder abgekommen. Die kleinen Schränkchen erschienen uns mit den Schubladen nicht sehr praktisch und auch recht teuer.  Da kam es uns gelegen, dass wir gleich mehrere IKEA Regale im Gästezimmer stehen haben, ohne den Platz wirklich zu benötigen.

Nachdem CK die damals montierten Türen in das im Gästezimmer verbleibende Regal geschraubt hatte, habe ich zusammen mit meiner Mutter die Umräumarbeiten übernommen. Die größte Aufgabe war hierbei, allen Pflanzen wieder einen guten Standplatz zu verschaffen.

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Das zweite Regal landete im Kinderzimmer. Jetzt brauchen wir nur noch passende Aufbewahrungskisten und schon können die Spielsachen einfach verstaut werden und sind jederzeit mit einem Handgriff dahin zu tragen, wo sie gerade gebraucht werden. Dies wäre bei Schubladen nicht möglich gewesen.

Kinderzimmermöbel: Das Bettchen im Kinderzimmer

Unser Beistellbett habe ich euch ja bereits vorgestellt und angekündigt, dass wir selbstverständlich auch für das Kinderzimmer ein Bettchen bestellt haben. Der Start verlief dabei allerdings nicht ganz ohne Probleme. Die angekündigte Lieferzeit von 7 – 14 Tagen wurde von Comfortbaby leider nicht eingehalten und eine Kontaktaufnahme gestaltete sich mehr als schwierig. Telefonisch kamen wir nicht durch und auf unsere Mail erfolgte bis heute keine Antwort. – Sehr schade. Über Facebook haben wir dann endlich mehr Glück gehabt und innerhalb kurzer Zeit die Meldung erhalten, dass unsere Bestellung auf dem Weg ist. Erklärt wurde die schwierige Kontaktaufnahme mit vielen Bestellungen, die scheinbar etwas überfordern. Nunja…

SmartGrow 7 in 1

Die hohe Nachfrage nach dem SmartGrow 7 in 1 kann ich durchaus verstehen. Das Preis/Leistungsverhältnis ist genau wie auch bei dem Beistellbett völlig in Ordnung. Auch bei dem SmartGrow gibt es ein Komplettset, welches alle notwendigen Varianten beinhaltet und somit perfekt für Baby bis Kleinkind angepasst werden kann.

Das runde Babybett

Das Bettchen kann in zwei Varianten aufgebaut werden. Das runde Babybett hat dabei einen Durchmesser von ca. 80 cm und ist daher für die ersten Monate ideal. Die runde Form hat uns dabei ganz besonders gut gefallen. Der kleine Wurm hat hier viel Bewegungsfreiheit in einer sehr kuscheligen Umgebung. Auch optisch ist das Bettchen im Kinderzimmer ein Highlight. Ausgestattet mit Rollen ist es leicht an den idealen Schlafplatz zu bewegen.

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Das ovale Babybett

Ich bin ja mal sehr gespannt, wie schnell unser kleiner Sohn aus dem 80-cm-Bettchen heraus wächst. Ist aber auch kein Problem, das SmartGrow 7 in 1 kann ja mitwachsen. Zwei Erweiterungsgitter ermöglichen es das runde Bettchen in ein ovales Bett zu verwandeln. Die Länge des Bettes kann so auf ca. 135 cm erweitert werden. Selbstverständlich sind auch hierfür alle notwendigen Erweiterungen in der Lieferung enthalten.

SmartGrow „7 in 1“, „5 in 1“, „4 in 1″… ?

Auf der Homepage der Firma wird das SmartGrow „7 in 1″ genannt, was die Anzahl der möglichen Varianten angibt. In anderen Shops habe ich aber auch schon die Bezeichnungen “ 5 in 1″ oder „4 in 1“ gelesen. Eine vollständige Auflistung aller 7 Varianten habe ich noch nicht gefunden. Ich will mal versuchen meine aktuellen Recherchen zusammenzufassen…

Zwei Varianten (rund und oval) habe ich ja schon benannt. Bei dem ovalen Bettchen können vier Stangen herausgenommen werden, so dass ein Kleinkind auch sicher alleine aus dem Bettchen steigen kann. Zusätzlich kann das SmartGrow theoretisch (wir haben das noch nicht ausprobiert…) als Laufgitter verwendet werden. Auch der Einsatz als Tisch und Stühle ist möglich – auch wenn ich mich frage, wie stabil die Stühle dann tatsächlich stehen. Mit nur einem Erweiterungsgitter kann das Bett auch zum Sofa umgebaut werden. Als weitere Funktionen werden eine Wickelkommode und ein Beistellbett genannt. Einige der Umbaumöglichkeiten sind dabei allerdings meines Erachtens nicht ohne eigene Anpassungen zu bewältigen. So würde mir beispielsweise bei der Nutzung als Beistellbett die Befestigung zum Elternbett fehlen.

Der Aufbau zum runden Babybett

Der Aufbau des runden Babybettes ist leider nicht ganz einfach. Diese Erfahrung haben nicht nur wir, sondern auch eine Freundin von uns machen müssen. Ein großer Kritikpunkt ist von unserer Seite eine Falschangabe in der Aufbauanleitung. Hier werden nämlich an einer Stelle die falschen Schrauben zur Verwendung angegeben. Ein unnötiger Fehler. Des weiteren war insbesondere das Einsetzen des Brettes für die Matratze… schwierig. Das Bettchen ist nicht 100%ig rund, so dass die Gitter mit viel Aufwand passend zueinander ausgerichtet werden müssen. Als dann das Brett eingesetzt werden sollte, haben wir gemerkt, dass die Löcher für die Schrauben nur in die richtige Position gebracht werden können, wenn viel Kraft ausgeübt wird und alle Schrauben am Gitter vorher wieder gelockert werden… Das fertige Ergebnis entschädigt aber zum Glück die Strapazen.

Bettset

Wir haben uns für das SmartGrow mit Bettset entschieden. Hier bekommt man mit dem Kinderbett dann noch zusätzlich folgende Ausstattung:

  • Himmel und Himmelstange
  • Decke 80 cm x 80 cm und Kissen 35 cm x 40 cm
  • Decke 100 cm x 135 cm und Kissen 60 cm x 40 cm
  • Bezüge für Decke und Kissen
  • Zwei weiche Nestchen (passend für rund und oval)
  • 3-teilige Schaumkernmatratze (ca. 6 cm dick) mit beidseitig gestepptem Baumwollbezug

Farbwahl

Sowohl die Farbe des Holzes (sechs Varianten) als auch die Farbe des Bettsets (sechs Varianten) kann ausgewählt werden. Wir haben uns natürlich passend zu dem restlichen Kinderzimmer für weißes Holz mit grünem Bettset entschieden. Ein richtiges Bettchen zum Verlieben.

Zubehör

Nicht im Lieferumfang erhalten sind Spannbettlaken. Diese müssen nach Wunsch – genau wie bei dem Beistellbett – separat geordert werden. Es gibt sie im Set mit jeweils einem Spannbettlaken für rund und oval zu kaufen.

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Fazit

Beide Babybetten von Comfortbaby sind im Preis/Leistungsverhältnis sehr gut. Die Qualität der verarbeiteten Materialien ist überzeugend – beim Aufbau könnte man jedoch noch das eine oder andere verbessern. Wir haben beide Betten direkt bei Comfortbaby bestellt und mit beiden Lieferungen leider Probleme gehabt, da bei beiden Bestellungen etwas fehlte und die Lieferzeit des SmartGrow nicht den Angaben entsprach. Nichtsdestotrotz würde ich mir die Bettchen jederzeit wieder kaufen und bei der späteren Nutzung sind die Startschwierigkeiten dann hoffentlich endgültig vergessen.

Nachtrag

Einen guten Hinweis findet ihr zu diesem Bericht noch in den Kommentaren von Nils. Bei dem Beistellbett hatte ich die Gefahr des plötzlichen Kindstodes ja kurz angesprochen, hier jedoch nicht erwähnt und dennoch sowohl Himmel als auch Nestchen verwendet. Dies ist kein logischer Fehler sondern hat folgende Begründung:

  • Der plötzliche Kindstod ist zwar noch immer nicht vollständig erforscht, aber mittlerweile sind einige Risiken bekannt. Der Radschlag, dass Kinder immer auf dem Rücken schlafen sollen, hat dabei wohl so manches Leben gerettet. Zumindest sinken die Zahlen der betroffenen Kinder zum Glück bei uns in Deutschland seit von Ärzten, Hebammen, Krankenpflegern auf die Risiken hingewiesen werden. Ein weiterer Risikofaktor ist ein Hitzestau im Bettchen.
    • Einen Himmel aus festen Stoff halte ich daher für ungeeignet, da hier keine Wärme entweichen kann und es somit zum Hitzestau kommen kann. Der Himmel, der im Set enthalten ist, ist eher wie ein Schleier und weist große, luftdurchlässige Löcher auf. Trotzdem sollte man darauf achten, dass auch dieser nicht ganz geschlossen ist und noch genug Wärme entweichen kann.
    • Es gibt im Set natürlich ein passendes Nestchen, welches das runde Bett ganz umschließt. Wir haben lediglich die Erweiterung für das ovale Bett verwendet, damit auch hier Luft zirkulieren kann und wir unseren Sohn direkt von der Tür aus auch sehen können.
    • Wir werden zukünftig das Babyphone Philips Avent SCD560/Philips Avent SCD560/00 verwenden, welches einen Temperatursensor besitzt und – wenn gewünscht – Alarm schlägt, wenn die Temperatur zu hoch ist. Ein Testbericht hierzu folgt in Kürze.

Stylish, gemütlich und gut für die Entwicklung- Babyhängematte „Kangoo“

Auf unsere neueste Anschaffung habe ich mich schon lange gefreut. Ich bin ein großer Fan von Hängematten, daher ist mir im Babyladen die Marke Amazonas direkt aufgefallen. Im Sortiment der Firma befinden sich unter anderem drei verschiedene Formen Babyhängematten. Verliebt habe ich mich aber sofort in das Modell „Kangoo“, das von seiner Form auf den ersten Blick mehr an einen Hängesessel erinnert. Als ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe, war ich erst recht überzeugt. Wollt ihr wissen warum? Dann lest weiter. ;-)

Babyhängematte „Kangoo“

Der Aufbau

Die Babyhängematte besteht zu 100% aus Baumwolle, die tolle Qualität merkt man direkt schon beim Auspacken. Geliefert wird das Modell „Kangoo“ in einem Stück, lediglich die Spreizstange wird an beiden Seiten in den Stoff geschoben und durch Haltebänder vor dem Herabfallen gesichert. Aufgehangen wird das Modell an einem Ring oberhalb der Matte. Die Hängematte ist daher praktisch nach dem Auspacken direkt einsatzbereit.

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Sicherheit für den Säugling

Wird der Säugling in die Hängematte gelegt, wird er von einem in der Hängematte integrierten Gurt gesichert. So ist er sicher vor dem Herausfallen geschützt. Am Fußende kann die Liegefläche durch Stoff zugeknöpft werden und schützt so nicht nur zusätzlich vor dem Herausfallen, sondern sorgt auch für eine geborgene Liegefläche, in der das Baby gut entspannen kann. Der besondere Clou ist jedoch die zusätzliche Möglichkeit, den Bereich weiter zu zuknöpfen. – Aber keine Angst, es bleibt selbstverständlich noch genug offen, so dass die Luftzufuhr weiterhin gut ist. Kuschelig weich umhüllt und sanft umschlossen, kann es die leichten Schaukelbewegungen genießen. Der Liegekomfort ist hierdurch für das Neugeborene dem Empfinden im Mutterleib besonders nahe.

Besonderes Schonen der Wirbelsäule: Die Entwicklung der kindlichen Wirbelsäule

Die Wirbelsäule eines Neugeborenen und Kleinkindes ist noch nicht mit der Wirbelsäule eines Erwachsenen zu vergleichen. Besonders beim Thema „Babytragen“ findet man im Internet zahlreiche Beiträge, die meist speziell die Beinstellung der Kinder – ab und zu auch den runden Rücken – thematisieren. Hier sollte man wissen, dass das Baby im Mutterleib eine Wirbelsäulenhaltung hat die C-förmig ist. Kurz nach der Geburt ist der Neugeborene daher noch gar nicht in der Lage die Wirbelsäule vollständig zu strecken. Dies entwickelt sich erst im Laufe des ersten Lebensjahres!

Mit der Zeit werden die Muskeln stärker und ca. im 3. – 5. Monat hebt der Säugling dann selbstständig den Kopf. Die oberen Halswirbel nehmen somit als erste die „richtige Haltung“ an. Im 7. – 10. Monat werden vor allem die Muskeln im Brustbereich gestärkt, das Baby kann selbstständig Sitzen. Als letzter Entwicklungsschritt werden die Lendenwirbel gestreckt und krümmen sich in die andere Richtung. Diese Entwicklung ist erst mit ca. 1 Jahr abgeschlossen, wenn das Kleinkind sicher stehen kann.

Besonderes Schonen der Wirbelsäule: Liegen in der Hängematte

In der Nacht sollen die Neugeborenen als Schutz vor dem plötzlichen Kindstod auf dem Rücken liegen. Daher befinden sich Babys heutzutage oft in einer sehr gestreckten Lage. Um den Rücken zu entlasten wird daher empfohlen, im wachen Zustand und unter Aufsicht am Tag die Positionen zu variieren. Dies beugt auch einen platten Hinterkopf bei Babys vor. In der Babyhängematte „Kangoo“ wird der natürlich runde Rücken des Kindes unterstützt. Hier liegt auch das Neugeborene daher besonders rückenschonend. Sie ist somit im ersten Lebensjahr eine gute Entlastung für die Wirbelsäule. Übrigens fördert das sanfte Schaukeln zusätzlich den Gleichgewichtssinn und die Koordinationsfähigkeit. Perfekte Bedingungen für einen Mittagsschlaf, oder?

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Aufhängungen der Babyhängematte „Kangoo“

So jetzt habe ich euch erzählt, warum ich die Babyhängematte „Kangoo“ so toll finde. Ausgepackt haben wir die ja auch schon, aber wohin jetzt damit? Wie bei allen Hängematten ein schwieriges Thema. Amazonas bietet gleich mehrere Lösungen an: Einen Haken für die Decke, eine Klemmvorrichtung für die Tür und Ständerlösungen.

Hängemattengestell „Hippo“

„Eine Hängematte passt doch perfekt in unser Dschungel-Kinderzimmer“, so war mein erstes Argument, warum ich die Babyhängematte gerne haben wollte. Aber wirklich wieder mit Haken in der Decke befestigen? Hier haben wir ja schon mit meinem Hängesessel schlechte Erfahrungen gemacht. – Irgendwie war er dann doch immer im Weg. Ein Ständer war für uns daher die perfekte Lösung. So kann die Hängematte nicht nur im Kinderzimmer genutzt werden, sondern auch in anderen Räumen der Wohnung und sogar auf der Terrasse.

Der Aufbau

Auch bei dem Hängemattengestell „Hippo“ bemerkt man direkt beim Auspacken bereits die tolle Qualität. Der Zusammenbau ist auf der Anleitung gut verständlich erklärt und kann durch eine Person ausgeführt werden. Sehr praktisch: Die Schrauben, Unterlegscheiben und Muttern sind zusammen geschraubt, so dass hier nichts an den falschen Ort gelangen kann. Auch ein Werkzeug zum Anziehen der Muttern ist beiliegend. – Top!

Das Gestell besteht aus unbehandeltem Fichtenholz und ist an allen Kanten abgerundet. Besonders beeindruckend fand ich den bereits aufgeklebten Bodenschutz, so etwas findet man nicht mehr oft. Auch die Befestigungspunkte für die Hängematte sind bereits montiert, so dass auch „Hippo“ schnell einsatzbereit ist.

Sicherheit für den Säugling

Das Hängemattengestell „Hippo“ steht an gleich fünf Punkten fest auf dem Boden. Er ist somit gut vor dem Kippen geschützt. Die Babyhängematte wird mit dem Ring der Matte an dem Karabiner des Ständers befestigt und hängt somit ebenfalls sehr stabil – belastbar bis max 35 kg – am Gestell. Mein Favorit ist an diesem Gestell der Schaukelbegrenzer, der mit einem Schraubkarabiner an der Unterseite der Babyhängematte befestigt wird. Wie der Name schon sagt, wird dadurch vermieden, dass der Säugling in heftige Schaukelbewegungen gerät. Praktisch vor allem wenn noch kleine Geschwisterkinder – oder neugierige Katzen – im Haus sind.

Standort

Aufgebaut und getestet haben wir „Kangoo“ & „Hippo“ erstmal im Kinderzimmer. Und hier haben wir auch gleich zwei Stellflächen für das Gestell gefunden. Dann kam der ultimative Test: Kann man das Gestell auch noch aus dem Zimmer heraustragen. Mit seiner Standfläche von etwas über 1 m x 1m ist dieser ja nicht gerade klein und das Kinderzimmer hat ja nun mal einen tunnelartigen Eingang… Es klappt!

So mussten wir natürlich auch im Wohn- und Essbereich nach einem geeigneten Platz Ausschau halten. Nach unseren Überlegungen wird die Wahrscheinlichkeit, dass unser Sohn hier seinen behüteten Mittagsschlaf macht doch höher sein, als im Kinderzimmer. Die Babyhängematte passt aber samt Gestell vorzüglich in unseren Essbereich! Um die Anpassung noch zu steigern überlegen wir noch, ob wir das Gestell mit der selben Farbe behandeln wollen, wie unsere sonstige Einrichtung im Esszimmer. Wie geschrieben ist dieser ja unbehandelt…

Auch auf die Terrasse wird man die Babyhängematte „Kangoo“ und das Gestell „Hippo“ so leicht tragen können. – Perfekt!

Ihr mögt Hängematten auch so gerne wie ich? – Dann schaut doch mal auf die Facebookseite von Amazonas.