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Schubkarre 2.0

Meine Heavy Duty-Schubkarre hatte ich euch schon vor einiger Zeit in einem Beitrag präsentieren können. Über zwei Jahre ist das schon wieder her. Mittlerweile ist das gute Stück leider echt fertig. Selbst das neue Rad hat schon wieder das Zeitliche gesegnet und die Durchrostungen werden auch nicht weniger… Abhilfe musste also her.

Was im Baumarkt für eine ordentliche Schubkarre – wenn überhaupt verfügbar – aufgerufen wird liegt irgendwo zwischen „Soll das ein Witz sein?“ und Wucher. Eine andere Bezugsquelle musste also her…

Schubkarre im Engelbert Strauss Shop

Engelbert Strauss war mir immer schon ein Begriff, wenn es um tolle Arbeitskleidung geht. Habe unter anderem eine super Hose von Engelbert Strauss, die ich gern bei Offroad-Trips mit dem Jeep trage. Vor kurzem bin ich (durch den Katalog) auch auf die anderen Produktsparten gestoßen und habe jetzt meine erste Bestellung in der Richtung aufgegeben. Primär brauchte ich eine neue Schubkarre, aber auch ein paar Zangen und ein Schonhammer wanderten in den Warenkorb.

Was das Transportmittel für Garten- und Bauarbeiten angeht, habe ich mich für die verzinkte 100l-Schubkarre entschieden. Bei der neuen Schubkarre war mit vor allem eine große Mulde wichtig, deshalb war das ebenfalls erhältliche 85l-Modell keine Option. Hier ein paar Eckdaten der neuen Schubkarre:

  • Stahlrahmenkonstruktion
  • 0,9 mm Materialstärke
  • zusätzliche Stahlkufen unter dem Rohrgestell
  • Kippbügel
  • Luftbereifung mit Kugellager 

Die Abmessungen der 100 Liter-Schubkarre betragen ca. 124 x 66 x 61 cm.

Der Kippbügel vor dem Rad ist etwas neues für mich… sowas hatte noch keine Schubkarre, die ich benutzt hätte… Bin echt gespannt. Scheint ja sehr praktisch zu sein.

Die Stahlkufen unter dem Rohrgestell sorgen hoffentlich für eine lange Haltbarkeit.

Das Rad macht auf jeden Fall einen sehr guten Eindruck. Der grobstollige Reifen verspricht gute „Geländeeigenschaften“.

Die Griffe sind recht komfortabel und ein Luxus den meine alte Schubkarre schon lange nicht mehr aufweisen konnte.

Fazit

Noch konnte sich die neue Schubkarre nicht im Einsatz beweisen, aber der erste Eindruck ist sehr gut. – Vor allem das Preis-Leistungs-Verhältnis kann sich meiner Meinung nach wirklich sehen lassen. Der erste Einsatz wird dann wohl im Zusammenhang mit unseren Hochbeeten oder der letzten kleinen Natursteinmauer im Garten erfolgen.

Projekt Holzterrasse: Erster Bauabschnitt erledigt!

Vor ca. 10 Tagen hatte ich ja schon berichtet: Es geht los mit unserer Holzterrasse. Ich muss ganz ehrlich sagen: Schon lange hat mir die Arbeit im und ums Haus nicht mehr so viel Freude gemacht, wie dieses Projekt. Die Arbeit ist abwechslungsreich und schnelle Fortschritte sind erkennbar. Durch eine gute Planung und Vorbereitung und die Beschaffung von passendem und gutem Material und Werkzeug gibt es keine Probleme bei der Ausführung. – So muss es laufen.

Nach dem ich die Fundamente für die Terrasse gelegt hatte, konnte es auch direkt mit der Unterkonstruktion und den Dielen weiter gehen. Und ab dem Zeitpunkt geht es mit der Arbeit auch schon im Eiltempo voran. Diele um Diele ist schnell montiert. Nicht zuletzt, weil ich mich dazu entschieden habe, in gute Hilfsmittel zu investieren. Den SPAX Kaiman Pro. Der Kaiman ist ein sogenannter Brettrichter. Von diesem Werkzeug hatte ich vorher noch gar nichts gehört… Entdeckt habe ich es als ich auf der Homepage von SPAX nach den passenden Terrassenschrauben recherchiert habe und wusste sofort: DAS MUSS ICH HABEN. Bei den Schrauben wollte ich ebenfalls keine Kompromisse eingehen und habe mich im Programm von SPAX bedient.

Der Vorteil bei der Verlegung von Dielen mit einem Brettrichter lässt sich schon aus dem Namen ableiten: Man kann die Bretter „richten“. – Sprich: Es besteht die Möglichkeit leicht verzogene Dielen perfekt gerade auszurichten und so ein sehr elegantes Fugenbild zu erhalten.

Und so sieht der aktuelle Status der Terrasse aus…

Wir sind wirklich sehr zufrieden. Vor allem den ersten Schritt aus dem Wohnzimmer ohne Stufe auf die schöne neue Holzfläche, statt 25 cm nach unten auf das Asphaltgranulat, zu setzen, war wirklich der Wahnsinn. Zu sehen, wie die Terrasse gedeiht beflügelt natürlich auch die Vorstellungskraft dafür, wie es weiter gehen wird… Einbauspots und ein Pavillon mit Kunststoffdach liegen nämlich schon bereit.

Test: Defort DAG-1405N Winkelschleifer 180 mm

Heute habe ich mal wieder die Gelegenheit euch einen Produkttest auf Mission Wohn(t)raum zu präsentieren: Den Defort DAG-1405N Winkelschleifer.

Defort?

Die Firma Defort ist noch nicht sehr lange auf dem deutschen Markt unterwegs. Defort beschreibt das eigene Sortiment wie folgt:

Das Sortiment der Marke Defort umfasst ein breites Programm an handgeführten Elektrowerkzeugen, stationären Maschinen und anderen Geräten für Haus, Garage und Garten. Produkte unter der Marke Defort werden nach modernsten Verfahren gefertigt und durchlaufen dabei strengste Kontrollen, um eine gleichbleibende Qualität zu gewährleisten.

Ob der neue Mitspieler auf dem deutschen Werkzeugmarkt bei renommierten Größen mithalten kann und wie er sich im Vergleich zu Baumarkt-Geräten platziert, werde ich in diesem Test kurz beleuchten.

Defort DAG-1405N Test

Der Winkelschleifer DAG-1405N von Defort kostet aktuell bei Amazon knapp über 80€. Typische 180mm-Geräte aus dem Baumarkt kosten in etwa das Gleiche. Wenn ich im Netz nach einem vergleichbaren Gerät von Bosch o.ä. suche, liege ich direkt beim doppelten Preis. Um so interessanter dürfte sich der Vergleich gestalten.

Zuerst habe ich den Winkelschleifer DAG-1405N aber ausgepackt und vorbereitet…

Der massive Getriebekopf aus Metall ist mir sofort positiv aufgefallen. Eine so solide Bauweise ist in dieser Preisklasse mit Sicherheit nicht der Standard. Der Schutz für die Trennscheibe ist ebenfalls sehr robust und lässt sich auch mit montierter Scheibe sehr gut verstellen. Das Anschlusskabel ist erfreulich lang. – Heute leider keine Selbstverständlichkeit mehr.

Praxistest

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Der Schalter mit Sicherheitsverriegelung lässt sich gut erreichen und bedienen, fühlt sich aber etwas „wackliger“ an, als ich es von meinen Makita-Geräten kenne. Ob der deutlich (!) unterschiedlichen Preisklassen ist dieser Vergleich allerdings eher müßig. Verglichen mit ähnlich teuren Baumarktgeräten fällt das Gerät von Defort aber sehr solide aus. Der Defort DAG-1405N läuft ausgesprochen schnell auf die Nenndrehzahl hoch und ist somit deutlich angenehmer als mein 230mm-Gerät von GoON für Arbeiten zu nutzen, bei denen man häufig neu ansetzen muss.

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An der Schnittleistung gibt es nichts auszusetzen. Das dicke Stahlrohr mit 6 mm starken Wänden war jedenfalls schnell durchtrennt. Die Handhabung des Geräts ist dabei auf Grund der recht kompakten Form und des nicht zu hohen Gewichts sehr angenehm.

Übrigens…

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Neben dem obligatorischen Zapfenschlüssel liegt ein Inbus für den Schutz und ein Set Ersatzkohlebürsten bei. Ebenfalls lobenswert, insbesondere die Kohlebürsten. Für ein Gerät von einem bekannten deutschen Hersteller mit D am Anfang und L am Ende konnte ich vor kurzem noch nicht einmal Ersatzkohlebürsten beschaffen.

Fazit

Der Winkelschleifer Defort DAG-1405N ist für den aufgerufenen Preis von knapp über 80€ ein wirklich guter Deal. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.