Archiv der Kategorie: Baufortschritt

Böse Überraschung! Nette Überraschung! Oder auch: Was haben wir immer für ein Glück?

Die letzten Tage waren bei uns wie befürchtet sehr arbeitsintensiv. Aber mit dem Arbeitsaufwand haben wir uns leicht verschätzt. Der naive Plan war es – nachdem wir ja den Splitt bereits aufgefüllt hatten – am Feiertag die Pflastersteine zu legen und am Samstag dann die lauten Schneidarbeiten zu erledigen. Fertig! Nun ja…

IMG_1149Freitag früh machten CK und ich uns daher fröhlich ans Werk und schleppten und legten schubkarrenweise Pflastersteine. Puh, ich war sehr froh, dass wir am Mittag weitere Unterstützung durch Marco erhalten haben. Mit seiner Hilfe konnten wir auch ein gutes Stück weit Pflastern, waren jedoch leider noch weit von einem „Fertig“ entfernt. Schon kurz nach dem Aufstapeln unserer Pflastersteine hatte uns damals ein Handwerker die angelieferte Erde zum Teil auf diese geschüttet, so dass unser sauber aufgereihter Steinhaufen ziemliche Schräglage erhielt und einige Steine verschüttet wurden. Diese müssten nun zusätzlich wieder ausgegraben werden. Zudem zeichnete sich ab, dass wir für die – letztlich doch größere Fläche als zuvor geplant – voraussichtlich mehr Pflastersteine benötigen würden als wir besitzen. Schöne Schei…! Das konnten wir nun wirklich nicht gebrauchen, wollten wir doch zügig fertig werden.

IMG_1164Dass wir immer wieder unverschämtes Glück haben, konnte Marco dann live miterleben. Am Nachmittag kam nämlich unser Nachbar und fragte, ob wir nicht zufällig noch weitere Steine gebrauchen könnten. Als Inhaber vom Containerdienst Axel Müller hatte er nämlich gerade zufällig genau die Pflastersteine abzutransportieren, die wir nun so dringend benötigten. Zum Glück waren wir nicht soooo sprachlos, dass wir ein „Ja, gerne!“ noch herausbekommen haben. ;- )

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Am Samstag haben wir dann festgestellt, dass die Steine leider wirklich recht knapp nicht ausreichen sollten. Toll, dass wir die Zusage bekommen haben, dass der Container direkt am Montag zu uns gebracht werden konnte. So haben wir uns dann an die lauten Arbeiten gewagt und die Kanten mit passend zugeschnittenen Steinen gefüllt.

So sah zumindest der Teil beim Haus nun schon richtig ordentlich aus und durfte als fertig bezeichnet werden. Am Sonntag haben CK und ich dann die letzten vorhandenen Pflastersteine in Reih und Glied gelegt und somit endgültig festgestellt, dass uns lediglich ca. 10 qm Steine fehlten.

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Am Montag stand wieder eine Planänderung an. Der Container konnte leider erst am Dienstag geliefert werden, so dass wir uns erneut mit den restlichen Kantensteinen beschäftigt haben und danach noch an die Vorbereitungen für unsere Rampe gemacht haben. Es gibt ja immer was zu tun. ;-)

Und am Dienstag war es dann soweit! Der Container war da und die letzten Quadratmeter Pflastersteine konnten gelegt werden. Tatsächlich waren es genau die Pflastersteine, die wir benötigten – lediglich etwas weniger beansprucht, da wohl nicht täglich hunderte von Teenyfüßen drüber gelaufen sind.

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Auch unsere Nachbarn haben parallel fleißig an ihrer Seite gearbeitet. Und so werden aktuell dort die letzten Arbeiten erledigt und danach mit der Rüttelplatte in ihre Endposition gebracht. Nun müssen wir noch kleinere Feinarbeiten (beim Regenrohr und beim Wasserdings (?)) mit Beton bzw. Splitt ausfüllen und dann den Sand einarbeiten. Auch die Treppenstufe und die Rampe müssen noch gepflastert werden, aber mit Blick auf die bereits geschaffte Fläche ist dies hoffentlich ein Kinderspiel. Dann müssen wir noch den Container leeren und später mit unseren Steinabschnitten wieder füllen. Daher heißt es leider auch in den nächsten Tagen bei uns wieder Steine schleppen.

Die Vorbereitungen sind in vollem Gang!

Bereits am Freitag letzter Woche starteten endlich die Vorbereitungen für unsere Pflasterarbeiten vor dem Haus. Gemeinsam mit unseren Nachbarn hatten wir das Baumaterial bestellt und der Beton sollte fertig zum Verarbeiten angeliefert werden. Da kam uns CK´s Dienstreise ausnahmsweise mal ganz gelegen. Er kam passend vom Flughafen wieder, dass er recht früh wieder Zuhause war. Als ich zu Hause ankam, war der Großteil unserer Randsteine bereits gesetzt. Nicht mal eine Stunde später war auch der knifflige Teil – unsere Treppenstufe und die Rampe für die Mülltonnen – sauber umkantet!

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Für den Samstag haben wir uns mal wieder Hilfe geholt. Zuverlässig, pünktlich und vor allem tatkräftig sind Marco und CK dann ans Werk gegangen und haben den Boden – wo nötig – plan gemacht. Dann wurde noch die Rinne vor der Garagentür gesetzt und an unser Regenwasser angeschlossen.

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pflastern-split-abziehen (1)Am Montag war CK erneut auf Dienstreise – was ziemlich blöd war, da an diesem Tag die Rüttelplatte zur Verfügung stand. Netterweise hat sich Marco bereit erklärt am Abend vorbei zu kommen, um dies zu erledigen. Ich war darüber sehr froh, da ich den Kampf mit der Kraftmaschine nicht gerne aufgenommen hätte. Verabredet hatten wir uns um 18 Uhr. Gegen 17:30 Uhr war unsere Seite jedoch schon fertig, da unser Nachbar sich fix der Sache angenommen hat. Auch Marco traf zu dieser Zeit bei uns ein und so haben wir kurzfristig umgeplant und haben noch einige Schubkarren voll Splitt in unsere Einfahrt geschaufelt. Erstaunlich schnell haben wir so eine Fläche bis zu unserer Garage gefüllt. Auch die Rinne an der Garage hat abschließend ihr Gitter – kurz angepasst mit der Flex – erhalten. Wir haben verabredet CK nichts zu verraten und so war die Überraschung für ihn groß, als er am Dienstagabend von der Dienstreise wieder nach Hause kam. ;-)

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Auch heute nach der Arbeit hat CK wieder fleißig Splitt gefahren. So werden wir am Freitag wohl schon beginnen können die ersten Pflastersteine zu legen. Selbstverständlich ohne dabei Randsteine zu schneiden, diese lärmende Tätigkeit werden wir dann wohl am Samstag angehen… und vielleicht auch abschließen können?…

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Außenarbeiten im Dezember

Wir haben ja schon fast nicht mehr daran geglaubt, dass in diesem Jahr noch der Bagger anrückt. Aber die Weihnachtszeit birgt dann doch einige Überraschungen… Oder war es doch eher eine kleine Aufmerksamkeit zu unserem 7. Hochzeitstag?… Wie auch immer, am Montag – den 01. Dezember 2014 – klingelte es unerwartet an unsere Haustür, der Bagger wurde geliefert! Zum Glück hatten wir uns für den Tag beide Urlaub genommen. So mussten wir unsere Aktivitäten nur kurz umplanen und vor dem Haus noch einige Umräumarbeiten starten. Dank unseren freundlichen Nachbarn war aber auch das Problem – Wohin nur mit unserem Wohnwagen? – schnell gelöst und die Fläche um die Garage für die Bauarbeiten frei geräumt.

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Zeitgleich mit unseren Ausschachtungen wurde auch das Nachbargrundstück mit gemacht, da die Grenze unserer Grundstücke in der Einfahrt liegt und wir uns somit eine gemeinsame Einfahrt teilen.

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Von Dienstag bis Donnerstag wurden dann ca. 50 cm Boden und Schutt abgetragen und auf die gewünschte Höhe zum Pflastern mit RCL-Schotter aufgefüllt. Mit Hilfe der großen Rüttelplatte wurde der Boden dann soweit verdichtet, dass wir bald nur noch mit einer Schicht Splitt und den Pflastersteinen arbeiten müssen. Diese Arbeiten hätten wir bei ca. 220 qm auf unserer Seite beim besten Willen nicht mit einem Spaten machen können. ;-)

Ziemlich happy über den Fortschritt, hat sich CK für den Samstag Unterstützung von Marco erbeten. Das Ziel war es die Ablaufrinnen bei den Garagentoren zu setzen. Fleißig wie meine Jungs nun mal sind, haben die beiden jedoch zusätzlich noch die erste Einfassung mittels Rasenkantensteinen vor der Garage vorgenommen. Dies ist nämlich die erste Fläche die bald gepflastert werden soll – selbstverständlich wenn es das Wetter zulässt. Etwas Splitt für den Untergrund war dabei sogar auch noch verfügbar, so dass auch hier schon einige Vorarbeiten geleistet werden konnten.

Bei dieser Arbeit waren unsere Winter-Arbeitshandschuhe von Werkzeughandel Meyer eine wahre Wohltat. Wir hatten noch einige Exemplare im Keller extra für solche Außenarbeiten bei kaltem Wetter aufgespart. Insbesondere das Modell „Ice Tex“ hat uns sehr gut gefallen. Für den nächsten Winter werden wir uns mit Sicherheit auch wieder mit warmen Arbeitshandschuhen ausstatten, denn kalte Hände sind häufig der unangenehmste Aspekt bei Arbeiten im Winter.

Geplant ist es, dass die Arbeiten nächsten Samstag weiter gehen werden. Mal schauen, wie weit wir in diesem Jahr noch kommen. Leider werden wir unseren Schieber für unseren Hauswasseranschluss in diesem Jahr wohl nicht mehr einpflastern könne. Er liegt einige Zentimeter neben der Fläche vor den Garagen. So konnten wir diesen jedoch schon mal einbetonieren. Als sichtbare Markierung für die Autofahrer haben wir dann noch Abflussrohre umfunktioniert.

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Ich jedenfalls bin sehr froh, dass ich mein Auto nun wieder auf eine grade Fläche stellen darf. Vor allem der hinzugewonnene Platz zum Abstellen von unserem Wohnwagen und unserem Hänger ist viel Wert.

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Und wieder wirkt die Fläche interessanterweise viel Größer als zuvor. Ich kann mir kaum vorstellen wie viel Platz wir haben werden, wenn die Flächen dann erstmal final gepflastert, bzw. mit Rasengittersteinen versehen sind. Der Briefkasten der Post wird dann noch auf die Ecke unseres Grundstückes gesetzt, so dass ein Rangieren mit den Anhängern zukünftig sehr einfach werden wird.

Unsere Garage wird Winddicht!

garage dach selber machen untersicht isolieren spanplattenUnd wieder ein großer Schritt getan: Die Untersichten unserer Garage sind nun verkleidet.

Die Garage ist mit Abschluss dieser Aktion somit zu schätzungsweise 99% winddicht und wenn ich im Winter hier an unserem Jeep (der ja restauriert werden möchte) arbeiten möchte, hat es sogar Sinn mit Hilfe eines Gasheizstrahlers zu versuchen die Temperatur auf erträgliche Werte zu bringen. Der aktuelle Status in der Garage ist somit schon mal nicht schlecht… halbwegs dicht, Strom ist da, Licht funktioniert, das elektrische Tor funktioniert – inkl. dem externen Funksender mit beeindruckender Reichweite und die ersten Werkbankflächen sind installiert.

Was jetzt noch fehlt sind einerseits ein paar Schränke und sonstige Aufbewahrung für Werkzeug und was die schraubenden Männer sonst so brauchen (Kaffee, Kalorien, etc.). Andererseits gibt es am Dach von innen natürlich auch noch ein bisschen Potenzial für Verbesserungen…

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Wie man sieht, liegt die Dachfläche von innen noch vollständig offen da. Da gibt es natürlich immer die Möglichkeit, dass irgendwo noch ein bisschen Luft durchpfeift. Isoliert ist es nach außen somit auch nicht wirklich gut. Das größte Problem bei der Sache bleibt aber, dass zwischen den Sparren, wenn dann geheizt wird, die warme Luft einfach nach oben in den Lagerraum aka. Dachboden entweichen kann. – Das muss geändert werden.

spanplatten garagendach isolieren selber machen diy blogAber das Problem ist zum Glück nicht zu schwer zu beheben… Nachdem zuerst noch ein paar Spots in die Untersichten eingebaut wurden und das Volumen mit Glaswolle oder ähnlichem Isoliermaterial gefüllt ist, können die Freiflächen ebenfalls isoliert und dann mit Spanplatten verkleidet werden. Ein kleines bisschen knifflig wird dabei nur die Ausklinkung für die Zangenlage (die Querbalken die den Holzboden über der Garage tragen) werden. Aber da kann man ja einfach immer eine Spanplatte nehmen, die zwischen zwei dieser Balken passt und nur eine kleine Ecke herausschneiden. Jeweils zwei dieser Platten werden sich dann immer auf einem Sparren treffen, wo alles miteinander mit Spax-Spanplattenschraben befestigt wird.

Die einzige Frage wird bleiben, ob man im Baumarkt oder bei Holzland eher günstig Spanplatten kaufen kann. – Da muss ich mich noch genauer informieren. Ist ja schon eine Menge Holz, die man da braucht. ;-)

Pflastersteine vor der Haustür…

…machen es viel angenehmer nach Hause zu kommen oder das Haus zu verlassen. – Und das können wir jetzt nach „Jahre langer“ Abstinenz von diesem Gefühl endlich wieder aus eigener Erfahrung sagen. Am Samstag haben wir nämlich zusammen ein paar Freunden die Fläche vor der Haustür und zwischen Haus und Luft-Wasser-Wärmepumpen-Außengerät (was für ein Wort!) mit den Recycling-Pflastersteinen, die nun schon seit fast 2,5 Jahren darauf gewartet haben, ausgelegt.

Nachdem ich mich um 6:30 aus dem Bett gequält habe, ging es auch direkt mit dem auf Höhe Abziehen des schon eingebrachten Split-Betts los. – Eine mühsame Angelegenheit. Ungefähr zwei Stunden später traf dann auch der erste Helfer ein und das Pflastern konnte beginnen…

pflastern garten selber machenDie Arbeit ging uns unerwartet schnell und gut von der Hand. – Vor allem, da nach und nach mehr Helfer eintrudelten.

selbst pflastern anleitung diy blogDas Ergebnis kann sich für unsere erste selbst gepflasterte Fläche auf jeden Fall sehen lassen. Vor allem sind wir mehr als positiv überrascht wie viel „weniger Baustelle“ und „mehr wohnlich“ diese kleine Fläche macht.

Pflastersteine selbst verlegen garten

Endlich gibt es einen vernünftigen Platz für die Mülltonnen, so dass nicht jedes „Müll raus bringen“ zur matschigen Angelegenheit wird.

P1070227Und auch die alten Türschwellen machen sich richtig gut. Tolle Sache, dass man solchen Dingen mit Geschichte, die man einfach so auf dem Grundstück vorgefunden hat, zu einem zweiten Leben verhelfen kann. – Wenn das mal kein Re- oder Upcycling ist…

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