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Ökologische Fußspuren in der Küche – Nachhaltig vom Regalbrett bis zum vollen Obstkorb!

Unsere Welt befindet sich merklich im Wandel: Der Klimawandel ist in aller Munde und nun ist es an uns zu handeln! Ressourcenschonend leben gehört ebenso zum Klimaschutz dazu wie auch nachhaltig einkaufen und umweltbewusst mit Lebensmitteln umgehen – denn Nachhaltigkeit und ressourcenschonendes Leben ist mehr als nur ein Trend! Es ist eine Notwendigkeit geworden und jeder von uns sollte versuchen, mit kleinen Veränderungen im Alltag seinen ökologischen Fußabdruck etwas geringer zu halten. Es fängt bereits beim Einkaufen an, geht über energieeffizientes Kochen in der nachhaltigen Küche und endet beim Einlagern der Reste wie beim Anbauen im heimischen Garten.

Nachhaltige Kücheneinrichtung mit dem Umweltzertifikat

Wir leben inmitten einer eher umweltfeindlichen Welt des Plastiks, Konsumterrors und eines boomenden Elektronikmarktes. Wer seinen ökologischen Fußabdruck klein halten möchte, kann damit am besten in den eigenen vier Wänden beginnen.

© Dragana Gordic/Shutterstock

Einfach Vollholz, nachwachsende Rohstoffe, statt Pressspan oder Plastik nehmen. Wer nachhaltig leben möchte und unsere Umwelt schützenswert findet, der kann mit ein paar kleinen Veränderungen bereits seinen Beitrag leisten. Denn eines sollte jedem klar sein: Nicht erst bei der täglichen Arbeit in der Küche oder beim Einkaufen der Lebensmittel im Supermarkt, sondern bereits beim Möbelkauf entscheidet sich das Ausmaß des Fußabdrucks, den die Küche im Laufe ihres Lebens hinterlässt. Billig importierte Tropengehölze und chinesische Kunststoff-Massenware machen es den heimischen Holzarten und vielen Naturmaterialien schwer. Wer kann, greift zu nachwachsenden Rohstoffen sowie recycelten Materialien. Letztendlich muss für das Mobiliar der Wald seinen Kopf hinhalten, auch wenn sich um nachwachsende Rohstoffe handelt. Ein Blick auf entsprechende Umweltsiegel und die Herkunft der Materialien ist ratsam, wenn man die hauseigene Naturküche auf ihr ökologisches Herz und sozialverträgliche Nieren abklopfen möchte. Und selbstredend sollte man auch beim Kauf der Elektrogeräte auf gute Energieeffizienzklassen achten! Der Kauf einer neuen Küchenzeile sollte wohl überlegt sein, denn nichts schadet der Umwelt mehr, als alle paar Jahre frischen Wind in die eigenen vier Wände bringen zu wollen und die Küche erneuern bzw. austauschen zu müssen.

Zu den beliebtesten natürlichen Materialien gehört der Naturstein als Arbeitsplatte sowie Vollholz für die Regale und Schränke. Naturstein kommt aber nicht nur als Platte zum Einsatz, sondern ist auch sehr elegant als Frontverkleidung. Der warmkalte Mix aus Holz und Stein bildet ein wahres Dreamteam und wirkt hochwertig sowie modern. Wer noch mehr für die Umwelt tun möchte, achtet auch auf die Herkunft der Naturmaterialien. Besonders schön sind beispielsweise Natur-Küchen aus dem Holz der mitteleuropäischen Erle. Kurze Wege zwischen Material- und Produktionsstandort sowie dem Endkunden fallen ebenso in die Kategorie „umweltfreundlich handeln“.

Kaufen oder selbst anbauen

Wer nachhaltig leben und seinen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten möchte, hat es heutzutage nicht so leicht. Dennoch gibt es beim Thema Kochen einiges, was man beachten kann, um umweltbewusst zu handeln. Wer unseren Planeten schützen möchte, beginnt damit bereits beim Einkaufen:

  1. Bei Flaschen und Dosen lieber zu Mehrweg statt Einweg greifen
  2. Obst und Gemüse ohne Plastikverpackung nehmen
  3. Wiederverwendbare Taschen und Körbe nutzen
  4. Regional wie saisonal vom Wochenmarkt einkaufen
  5. Bedarfsgerecht in vernünftigen Mengen rechnen
  6. Auf Qualität statt Quantität setzen
  7. Regionale Bauern, Imker, Käsereien und Metzger unterstützen

Noch besser ist es natürlich, die gewünschten Obst-, Gemüsesorten und Kräuter selbst im eigenen Garten anzubauen.

Ressourcenschonend kochen

Ist die Naturküche erst einmal aufgebaut und installiert, kann das große Kochen beginnen! Hierbei kann man auf ein paar Kleinigkeiten Acht geben, um Ressourcen zu schonen:

  • Ein Lieferservice kostet Geld und verpestet die Umwelt mit seinen Abgasen auf dem Transportweg. Große Ketten kochen zudem selten mit regionalen Zutaten vom Biobauern, sondern bedienen sich der preisgünstigen, industriellen Massenware. Kocht deshalb selbst, auch wenn es Arbeit macht. Es lohnt sich!
  • Wer das Hamster-Gen in sich trägt, kann gern ein oder auch zwei Portionen mehr zubereiten und sie für das Lunch-Paket des nächsten Tages bunkern oder einfach einfrieren, falls mal der kleine Hunger gepaart mit dem inneren Schweinehund kommt.
  • Nichts verkommen lassen! Lebensmittelreste müssen nicht in die Tonne oder auf den Kompost wandern, sondern können kreativ verwertet werden! Unter dem Stern des „ZeroWaste“ stehen viele außergewöhnliche Haushaltstipps und Rezeptideen, wie Lebensmittelreste noch genutzt werden können!
  • Wenn man kocht, dann bitte energieeffizient! Dazu gehört ein Deckel auf den Topf und dieser auf ein passendes Kochfeld. Vorheizen beim Ofen? Ein Mythos. Viele Gerichte kann man direkt in den Ofen schieben.

Richtig Lagern

Zu einer nachhaltigen Lebensweise gehört auch, wie man Lebensmittel richtig aufbewahrt und einlagert. Frische Milchprodukte, Fisch und Fleisch gehören in den Kühlschrank. Um diesen effizient zu nutzen, gibt es auch einen „Lageplan“ für die zu kühlenden Lebensmittel:

  • Wo kommen die Eier hin bzw. warum sind die Eier in der Tür?
  • In welches Regal gehören Fleischprodukte?
  • Warum ist das Gemüsefach ganz unten?

Antworten auf diese Fragen und warum Lebensmittel länger halten, wenn man sie in den vorgesehenen Bereich im Kühlschrank legt, das erfahrt ihr hier.

© photopixel/Shutterstock

Trockene Nahrungsmittel, wie beispielsweise Reis, Mehl oder Nudeln werden in der Regel an einem dunklen, kühlen sowie trockenem Ort gelagert. Einige Lebensmittel, wie Mehl oder Cornflakes machen in einem luftdichtverschlossenen Glas mit Schraubverschluss besonders viel her und verleihen der Küche ein aufgeräumtes Flair. Wer auf Frischhalte- oder Alufolie verzichten möchte, der greift ganz Old-School lieber zu wiederverwendbaren Bienenwachstüchern.

 

Unsere Terrassenlounge 1.0

Upcycling steht bei uns immer wieder mal auf dem Programm. – Und dieses Mal kann ich über eine wirklich sehr effektive Aktion berichten: Unsere neue Terassenlounge. ;-) Für den anstehenden Sommer und (hoffentlich) auch für Judiths Geburtstag benötigten wir noch ein paar bequeme Sitzgelegenheiten (und Krabbel- und Spielflächen für die Kinder) und dazu bzw. darüber auch noch einen passenden Sonnenschutz. Weiterlesen

Orientalischer Look im Wohnzimmer 2.0

Da ich in den letzten Wochen etwas ans Haus gefesselt war, konnte ich mich stundenlang mit der weiteren Gestaltung unserer Wohnzimmerwand beschäftigen. Ich hatte ja schon berichtet, dass wir hier fünf Flächen haben, die ich mit Seidenmalerei orientalisch gestalten möchte. Die erste Testfläche habe ich als gelungen abgespeichert und somit haben wir uns an die etwas schwierigeren Flächen gemacht, die an einer Seite eine Schräge haben.

Vorgegangen sind wir dabei genauso, wie auch beim anderen Bild. Als erstes hat CK mir den Rahmen gebastelt – eben halt mit der Besonderheit, dass eine Seite Schräg verläuft. Die Vorlage auf Papier haben wir dieses Mal etwas kleiner als den Rahmen geschnitten, damit wir nicht nochmal solche Schwierigkeiten haben, dieses zwischen Rahmen und Stoff wieder hervorzuholen. Vor dem Bespannen haben wir mit Tesafilm auf der Rückseite dafür gesorgt, dass sich das Papier nicht mehr bewegen kann. Dann haben wir den Rahmen mit dem Seidenstoff bezogen. Dank Elektrotacker auch eine schnelle Angelegenheit. Verzögerungen waren wie immer durch Katzen verschuldet…

Zunächst habe ich das Muster wieder mit Bleistift nachgezeichnet, das Papier ließ sich dieses Mal auch Problemlos entfernen. Dann die goldene Konturenfarbe drauf und schon kann mit dem Ausmalen der Flächen begonnen werden. Für die erste – erstaunlicherweise auch größte – Fläche hat das alles auch in lediglich vier Tagen geklappt. Das Muster ist schon deutlich größer als bei dem ersten Bild.

Auch die Spiegelseite war dann innerhalb einer weiteren Woche fertig und beide verdecken nun die weiß-gespachtelten Flächen der Wand. Uns gefällt es mal wieder richtig gut. Auch beim Filme gucken, ist ein Störfaktor (die hell reflektierenden Flächen) somit ausgeräumt worden.

Leider springen einem die noch unbehandelten Lautsprecher nun noch mehr ins Auge, aber diese müssen noch ein klein wenig warten… Die beiden oberen Flächen müssen ja auch noch verschönert werden.

Parallel zu den Innenarbeiten ist CK gerade auch ganz fleißig dabei unser sommerliches Großprojekt vorzubereiten.  Hier werden wir wohl wieder Schritt für Schritt Bericht erstatten können…

DIY Türgriffe aus Ästen

Nachdem die Wohnzimmerwand gespachtelt und gestrichen war, haben wir ihr gerne schon mal den Stempel „Fertig!“ verpasst. Aber Kleinigkeiten gibt es ja doch immer zu tun. Eine ganz besondere Kleinigkeit war das Fehlen unserer Griffe für die Schranktüren. Provisorisch hatten wir uns hier mit Schrauben ausgeholfen. Definitiv keine Dauerlösung!

In den verschiedensten Läden hatten wir Ausschau nach passenden Schrankgriffen gehalten, leider ohne Erfolg – Baumarkt, IKEA, Fischer´s Lagerhaus, alle haben interessante Angebote, aber nicht das Passende für uns dabei gehabt. Eher durch Zufall sind wir beim Geschenkeshoppen für die Babys unserer Freunde bei Kik beinahe fündig geworden. Hier gab es Türgriffe, die wie Äste aussahen und somit ganz gut zu unserem recht rustikalem Stil im Esszimmer passten. Der Preis war ganz in Ordnung, aber zum einen waren die Griffe nur scheinbar aus Holz und in Wirklichkeit aus Plastik und zum anderen waren auch nicht genug verfügbar. Blieb also mal wieder die Suche im WWW.

Doch auch die Suche im Netz gestaltete sich nicht gar so einfach. Für unseren Flur und unser Wohnzimmer haben wir uns gerne aus dem Sortiment vom Fischer´s Lagerhaus bedient und auch im Netz haben wir viele Griffe entdeckt die ähnlich waren. Doch auch wenn wir nach brauen Griffen Ausschau gehalten haben, so richtig passen wollte hier auch wieder nichts. Bei einem Shop von Dawanda – knaufmanufaktur.de – gab es erneut eine riesige Auswahl, der Funke blieb aber aus. Allerdings gab es Schrankgriffe zum Selbstgestalten und so haben wir uns letztlich mal wieder für eine DIY-Variante entschieden.

Das passende Baumaterial lag schon länger in meinem Bastelzimmer: Die Wassertriebe von unserem Apfelbaum hatten die perfekte Dicke, um schöne Türgriffe zu werden.

CK hat mit dem Fein Multimaster die Äste auf die richtige Länge gebracht und als Abstandshalter ca. 1cm lange Äste abgesägt. Diese hat er der Länge nach mit einem 4mm-Bohrer durchbohrt, ebenso wie später die Aststücke, die die eigentlichen Griffe bilden. Zusammen mit den gekauften Griff-Beschlägen wurden die DIY-Schrankknäufe dann an unserer Fachwerkwand montiert.

Die neuen Griffe passen auf jeden Fall super zu unserem Einrichtungsstil und waren zusätzlich auch mal wieder eine der günstigsten Lösungen.

Frühjahrsputz – Neue Staufächer für unsere Theke

Wer unseren Blog aufmerksam liest, der weiß, dass wir viel Stauraum hinter geschlossenen Türen sehr lieben. Da wirkt alles gleich viel aufgeräumter! ;-)

Es gibt aber noch immer die ein oder andere Stelle im Haus, die in diesem Punkt noch optimiert werden kann. Jetzt war mal unsere Küchentheke an der Reihe! Unter der Theke hatten wir ein IKEA-Regal angebracht, um einige wichtige Utensilien – Kugelschreiber, Notizzettel, Metermaß, Taschentücher, Handcremé, Sonnenschutz… – schnell zur Hand zu haben. Man kann sich wohl denken, dass sich schon nach recht kurzer Zeit ein ziemliches Sammelsurium gebildet hatte, was alles andere als ansehnlich war. Eine neue Lösung musste also her:

Im ersten Schritt haben wir das recht kleine IKEA-Regel gegen ein altes Holzbrett ausgetauscht, dass über die gesamte Länge der Theke geht. CK hat dieses dunkel gestrichen und mit nach oben zeigenden Winkeln an die Wand geschraubt.

Im zweiten Schritt hat CK dann unsere verbliebene Küchentür genutzt, um zwei Fächer an den Seiten zu bauen. Die Türen hat er dabei mit der Handkreissäge zugeschnitten  und Möbelscharniere aus dem Baumarkt zur Befestigung der Klappen genutzt. Die Trennbretter zwischen den einzelnen Fächern wurden einfach mit kleinen Stuhlwinkeln aus dem Baumarkt befestigt. – Alles in Allem mit Sicherheit keine Schreinerarbeit, aber es sieht deutlich ordentlicher und aufgeräumter aus. Zwischen den beiden verdecken Flächen ist noch immer eine offene Regalfläche für den schnellen Zugriff auf die Taschentücher. Daneben ist weiterhin genug Stauraum, für den sonstigen Kleinkram.