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Orientalischer Look im Wohnzimmer

Die letzten Neuerungen im Wohnzimmer waren unsere neuen Gardinen und die Henna-Deckenlampe. Selbstverständlich gibt es aber noch einiges mehr zu tun, um einen orientalischen Flair in das Zimmer zu bekommen.

Am „unfertigsten“ ist noch immer unsere selbst gebaute Trennwand zum Esszimmer. Hier gibt es 5 Flächen, die keine Schranktüren sind und daher auch von uns noch keine Behandlung erhalten haben. Die schwarze Wandfarbe wollten wir allerdings auch nicht verwenden. Zudem wünschte sich der Akustiker im Haus noch eine schalldämpfende Schicht in diese Bereiche – also am besten Schaumstoff… Entschieden haben wir uns daher für die folgende Lösung:

Orientalische Seidenmalerei als Wandgestaltung

Die ersten Ideen hierzu kamen mir, als eine Arbeitskollegin ein Ausmalbuch für Erwachsene mit in die Schule gebracht hat. Dort entdeckte ich einige Muster, die mir ganz gut gefallen haben. Gemeinsam mit Christian habe ich dann überlegt, wie man diese Vorlagen groß auf unsere freien Flächen bringen kann. Wir haben uns für die Seidenmalerei entschieden, da hier im Rahmen auch gleich der dämpfende Schaumstoff angebracht werden konnte. Und so sind wir dann vorgegangen:

1. Schritt: Vorlagen bearbeiten

Wir haben uns auf zwei Bilder geeinigt, die wir später gerne farbig an unsere Wände anbringen würden. Diese hat CK eingescannt und so bearbeitet, dass wir die Vorlagen auf passende Papierflächen drucken lassen konnten. Dabei hat die Wand mit den vier Flächen ein großes Bild erhalten, dass später optisch durch die Holzbalken getrennt wird. Die Fläche über dem Durchgang war von der Form her einfacher und bekam ein abgeschlossenes Bild, in die Ecken haben wir noch passende Formen eingefügt und dann alles als Druckauftrag abgeschickt. Insgesamt fünf große Papierdrucke haben wir dann nach wenigen Tagen erhalten. Zum Testen haben wir uns dann erstmal an die einfachste Form gesetzt und das Bild über dem Durchgang in Angriff genommen.

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2. Schritt: Holzrahmen basteln

CK hat aus dem Baumarkt Holzleisten der Größe 25 mm x 25 mm besorgt und mir damit einen passenden Rahmen für die Fläche gebastelt. Dazu hat er ganz einfach die Leisten auf die passenden Maße zugeschnitten und in den Ecken mit Schrauben verbunden. – Winkel waren nicht nötig.

3. Schritt: Bespannen und Vorlage in Position bringen

Ausreichende Stoffbahnen Seide haben wir im Internet bei Ebay erhalten. Wir haben uns für Ponge 8 Seide entschieden. Damit das Muster auch bei dem Rahmen noch weitergehen konnte, haben wir ein passendes Stück Seide auf dem Boden gelegt, darauf die Vorlage und dann war erstmal Zwangspause angesagt…

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Nachdem unser Arbeitsmaterial wieder freigegeben war, kam dann passgenau der Rahmen darüber. Jetzt mussten wir nur noch den Stoff mit dem Elektrotacker an der Rückseite des Rahmens befestigen. Dabei muss natürlich drauf geachtet werden, dass die Seide gespannt wird, zu zweit ging das Spannen und Befestigen aber ganz gut.

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4. Schritt: Vorlage abzeichnen und Konturen malen

Der Vorteil dieser Methode war, dass die Vorlage nicht wirklich verrutschen konnte und so habe ich in mehreren Etappen – manchmal gemeinsam mit CK – die Konturen der Vorlage mit einem feinen Bleistift nachgezeichnet. Als dieser Schritt beendet war, konnte die Papiervorlage wieder entfernt werden. Ein nicht ganz so einfaches Unterfangen, da die Seide am Rahmen gut gespannt war und das Papier zwischen den beiden Schichten raus gezogen werden musste. Mit einigem Fluchen haben wir es dann aber geschafft.

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Nun mussten die Konturen erneut nachgezeichnet werden, dieses mal mit der goldenen Konturenfarbe, die später dafür sorgt, dass die flüssige Farbe auch in den vorgesehenen Kästchen bleibt. Zum Glück kann auch diese Arbeit auf mehrere Tage verteilt werden, ohne dass eine undichte Stelle befürchtet werden muss. An den Rändern habe ich ganz besonders aufgepasst, da hier das Holz vom Rahmen und die Seide im direkten Kontakt standen. Der Test mit einfachen Wasser zeigte aber schnell, dass auch hier die Konturenfarbe die Farbe gut in Schach halten kann.

5. Schritt: Farbe!

Nun durfte mit dem Ausmalen begonnen werden. Wir hatten uns im Vorfeld für verschiedene Rottöne entschieden und einige auffällige Farbtupfer (gelb, grün, lila). Der Hintergrund sollte passend zur Wandfarbe schwarz werden. Die großen Flächen waren schnell bearbeitet. Ich habe aber mehrmals das Ausmalen unterbrochen, um das Bild etwas wirken zu lassen und mir weitere Gedanken über die Aufteilung der Farben zu machen.

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Nun ist die erste Fläche fertig und ziert den Durchgang vom Wohnzimmer zum Esszimmer.

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Die Bäume schlagen aus

Ich hatte ja schon berichtet, dass wir mit der Umgestaltung unseres Schlafzimmers begonnen haben. Einmal angefangen, konnten wir es auch kaum erwarten weiter zu kommen. Und ein paar Äste an die Wand zu bringen, konnten wir zum Glück auch an einem Feierabend mal einschieben. Leider war ich in den letzten Wochen verhindert, so dass ich euch das Ergebnis erst jetzt vorstellen kann:

Die Äste hatten wir schon eingesammelt, als gerade mal die Planung für unser Haus stand. Auf einem Spaziergang mit Freunden sind wir auf eine Stelle gestoßen, wo alte, aber sehr schöne Äste auf dem Waldbogen lagen. Komisch, aber diese Äste gingen mir nicht aus dem Kopf und so sind wir Tage später nochmal hingefahren und haben die Äste eingesammelt. Da diese dreckig und voller Käfer waren, haben wir sie erstmal in die Garage zum Trocknen gelegt. In den kommenden Wochen und Monaten haben wir die Äste gesäubert und abgeschliffen, mit Terpentin haben wir versucht die Käfer zum Auszug zu bewegen. Danach lagerten die Äste für eine ganze Weile auf meinem Basteldachboden. Zwischendurch haben sie den ebenholzfarbenen Anstrich erhalten und bei einer Umräumaktion sind einige in den begehbaren Kleiderschrank gewandert – wir kamen also dem Endpunkt im Laufe der Jahre immer näher.

Geplant war vor allem die gegenüber dem Bett liegende Wand mit den Ästen zu verzieren, daher haben wir hier auch mit dem Anbringen gestartet. Einige Äste hatten von sich aus Gabelungen, andere haben wir zusammengebracht.

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Probeweise hatten wir ja einen kleineren Ast über meinem Schrank angebracht, diesen haben wir dahingehend erweitert, dass es nun – ebenso wie bei den anderen – aussieht, als ob diese aus dem Schrank wachsen. Also zumindest ein bisschen…

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Auch die Schrankseite von CK wurde natürlich nicht ausgespart. Vor allem, da das Katzenhäuschen nach Baumhaus aussehen soll, brauchte es Äste. Hier konnten wir auch die Äste unterbringen, die etwas ausladend waren, da hier nicht Gefahr besteht, dass wir uns die Köpfe stoßen.

Auch die Schräge –  also über unseren Köpfen beim Schlafen – wollten wir nicht aussparen. Hier haben wir den Größten der gesammelten Äste anbringen können.

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Wir fühlen uns in unserem neu gestalteten Schlafzimmer jedenfalls richtig wohl.